Preview - Star Wars: Battlefront II : Sternenkrieg auf der PS4 Pro

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Vor gar nicht allzu langer Zeit in einer nicht weit, weit entfernten Galaxie erschien Star Wars: Battlefront. Auch wenn das Spiel durchaus Spaß machte, das volle Potenzial wurde leider nicht ausgereizt. Teil 2 will nun in jedem Bereich einen draufsetzen. Ich bin extra nach Schweden geflogen, um zumindest den Mehrspielermodus schon mal anzuspielen.

Bei der knapp dreistündigen Zocksitzung gab es gar nicht so viel Neues zu sehen. Statt auf einem PC durfte ich dieses Mal aber mit einer PlayStation 4 Pro loslegen und Material aufnehmen. So konnte ich mich noch mal in der Weltraumschlacht versuchen, die es bereits auf der gamescom zum Zocken gab.

Ebenfalls konnte ich erneut den Galactic-Assault-Modus auf Naboo spielen, den man auch auf der E3 demonstrierte. Galactic Assault wird quasi das große Filetstück des Mehrspielermodus sein, bei dem zwei Teams à 20 Personen gegeneinander antreten.

Komplett neu und zum ersten Mal anspielbar war dafür der Strike-Modus. Auch hier treten zwei Teams gegeneinander an. Allerdings hat jedes Team maximal acht Spieler an Bord. Der Strike-Modus konzentriert sich eher auf etwas taktischere Infanterieschlachten. Ein Team versucht etwas zu sabotieren oder ein Item zu stehlen. Das andere Team will das natürlich verhindern.

Als Schauplatz für diesen Modus wurde Takodana auserkoren. Sagt euch nichts? Nun, Takodana ist der Planet aus Star Wars: Das Erwachen der Macht, auf dem wir Maz Kanata zum ersten Mal treffen. Dieser grüne Waldplanet mit etlichen Seen und der Spacebar für allerlei außerirdisches Volk dient als actionreiche Karte für den Modus Strike. Die First Order muss hier versuchen ein Artefakt aus der Spacebar zu stehlen und zu einem Extraktionspunkt zu bringen. Das gegnerische Team soll das unterbinden.

So entstehen dann heftige Scharmützel, in denen es bestenfalls tauziehartig vor und zurück geht. Leider hatte ich das Gefühl, dass es hier noch ein paar Balancing-Probleme gab. Sobald man sich als Verteidiger mit ein paar Offizieren und deren aufstellbaren Geschützen eingeigelt hat, ist es für die Angreifer sehr schwer, durch die Verteidigung zu brechen. Das feindliche Team hat dann keine Chance. Das kann natürlich eine Ausnahme gewesen sein, weil wir zu gut gespielt haben. Ich muss mir das auf alle Fälle noch genauer und länger anschauen.

Star Wars: Battlefront II - Gameplay Overview Trailer
EA und DICE haben einen vierminütigen neuen Trailer veröffentlicht, der euch einen generellen Überblick über Star Wars: Battlefront II verschaffen soll.

Auf der Karte Naboo und im Galactic-Assault-Modus gab es aber definitiv noch Balancing-Probleme. Mit verdienten Punkten kann man sich ja unterschiedliche Heldeneinheiten und Fahrzeuge kaufen, unter anderem auch eine kleinere Version des AT-ST: den AT-RT. Dieses zweibeinige Gefährt war für relativ wenige Punkte zu erwerben, dafür aber viel zu stark. Sobald drei bis vier davon auf der Karte waren, war es quasi unmöglich, da noch irgendwie mitzuhalten. Und obwohl dieses Gefährt oben offen ist und der feindliche Soldat im Freien sitzt, ist es nicht möglich, ihn per Headshot aus dem AT-RT herauszuballern.

Bei den Weltraumschlachten fiel auf, dass auch Darth Mauls Scimitar-Raumschiff etwas arg stark ist. Nicht nur, dass das Teil unglaublich austeilt, es kann sich auch über einen durchaus langen Zeitraum unsichtbar machen und so letztendlich jeder brenzligen Situation entfliehen. Hoffentlich wird das Balancing noch mal genauer unter die Lupe genommen. Schon bei Teil 1 gab es Probleme mit unausgeglichenen Kämpfen auf manchen Karten in manchen Modi.

  • Star Wars: Battlefront II - Screenshots - Bild 1
  • Star Wars: Battlefront II - Screenshots - Bild 2
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  • Star Wars: Battlefront II - Screenshots - Bild 4
  • Star Wars: Battlefront II - Screenshots - Bild 5
  • Star Wars: Battlefront II - Screenshots - Bild 6

Zwar konnte ich den Singleplayer-Modus nicht anspielen, dafür aber den Arcade-Modus. Der bietet quasi Miniaufgaben wie „Erledige so und so viele Gegner in diesem Zeitraum“, die man alleine oder zu zweit im Splitscreen spielen kann. Macht Spaß für ungefähr zehn Minuten, dann reicht’s aber auch.

Optisch macht das Spiel auf der PS4 Pro eine sehr gut Figur. Diesen gewissen Grad an Photorealismus des Vorgängers findet ihr auch hier wieder. Ich kann zwar leider nicht sagen, welche Auflösung das Spiel haben wird, nach 4K sah das Ganze aber definitiv nicht aus. Zudem fiel gerade auf der Takodana-Karte auf, dass die Texturen, vor allem nach einem Tod, manchmal ein bisschen brauchten, bis sie geladen wurden. Hoffentlich wird das noch verbessert.

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