Preview - Startopia : Startopia

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Die großen intergalaktischen Kriege sind vorüber und haben nur wenig von den blühenden Zivilisationen des Weltraums übergelassen. Planeten wurden zerstört, Sonnen sind erloschen und die Bewohner der Galaxien wurden weit verstreut. Doch ein Hoffnungsschimmer besteht noch, denn einige Organisationen versuchen, die verlassenen und beschädigten Raumstationen, die herrenlos durch das All treiben, wieder mit neuem Leben zu füllen und die Überlebenden des Desasters um sich zu scharen.

Und genau das ist auch euer Job. Ihr übernehmt eine der verlassenen Stationen und habt die Aufgabe, aus dem Weltraumschrott eine blühende Siedlung zu machen, natürlich ohne fremde Organisationen an Bord. Die Stationen sind gigantische Ringe, die aus drei mit Fahrstühlen verbundenen Ebenen und 16 Segmenten, die durch riesige Tore voneinander abgetrennt werden, bestehen. Von Anfang an stehen euch allerdings nicht alle Sektionen zur Verfügung, sondern lediglich das Unterdeck, bzw. ein komplettes Segment mit drei Decks im Endlosspiel.

Die Raumstation im Überblick
Während sich die Segmente ähneln, vor allem darin, dass zu Beginn außer den Aufzügen und gelegentlich einem Stapel Müll dort nichts vorhanden ist, sind die Funktionen der drei Decks völlig unterschiedlich. Das Unterdeck ist der eigentliche Arbeitsbereich. Hier findet sich Platz für die Anlegebuchten für die Besucher, aber auch für die Energieversorgung, Recycling-Anlagen, Frachträume und Fabriken. Das mittlere Hauptdeck ist ganz den Bewohnern vorbehalten. Hier könnt ihr Unterkünfte, aber auch Geschäfte und Vergnügungsbetriebe wie Discos, Liebesnester oder Kasinos bauen.

Startopia
Startopia, rund wie ein Donut.

Stehen anfangs nur notdürftige Gemeinschaftsunterkünfte auf dem Versorgungsdeck zur Verfügung, könnt ihr hier später für jede Rasse passende Wohnanlagen bauen. Das Oberdeck, auch Bio-Deck genannt, ist Raum für eine künstliche Landschaft, die ihr vollends nach euren Vorlieben gestalten könnt, indem ihr Geländetyp, Klima, Temperatur und auch Höhenstufen einstellen könnt. Das dient zum einen als Erholungsgebiet für die Bewohner, zum anderen aber auch zum Aufbau eines funktionierenden Ökosystems, welches nach einiger Zeit echte Biotope mit wachsenden Pflanzen, die sogar erforscht werden können, zum Vorschein bringt.

Energie und Handel - ohne dem geht nichts
Basis der gesamten Station ist Energie, weswegen der Kollektor neben der Anlegebucht auch eines der ersten Gebäude ist, welches ihr bauen könnt. Energie ist nicht nur notwendig, um alle Anlagen und Gebäude am Laufen zu halten, sondern ist auch gleichzeitig Zahlungsmittel für den Kauf neuer Technologien und der Bezahlung eurer Arbeiter. Eine umfassende und funktionierende Energieversorgung ist das A und O der Station, wofür diverse, wenn auch teure, Ausbaumöglichkeiten zur Verfügung stehen. Aber auch durch den Handel eigens produzierter Artefakte, sowie der Produkte des Bio-Decks und dem Recycling von Abfällen könnt ihr eure mageren Energievorräte aufstocken.

Startopia
Das Bio-Deck lädt zum Plantschen ein.

Weiterer wichtiger Punkt ist der Handel. Zu Beginn des Spieles verfügt ihr nur über einige wenige Bausätze für Droiden und Gebäudepläne, der Rest muss entweder erforscht oder käuflich erworben werden, entweder vom fliegenden Händler, der allerdings üble Preise hat, oder von den Mitspielern. Selbstverständlich wird auch hier mit Energie bezahlt. Erwerben könnt ihr unterschiedliche Gebäudepläne, Droiden aber auch ganze Technologien. Neue Technologien können aber auch erforscht werden, wenn ihr den Turakken entsprechende Einrichtungen zur Verfügung stellt. Einige Objekte sind sogar ausschließlich durch Forschung erreichbar.

 

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