Preview - Startopia : Startopia

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Schauen wir uns also die Rassen mal etwas genauer an:

Thyorianischer Grekka-Targ
Die Grekka-Targs sind absolute Experten, wenn es um Datenübertragung und Kommunikation geht. Habt ihr einige davon auf eurer Station, stehen euch reichlich Ausbaumöglichkeiten für eure Sensoren und Informationen über die Steuersysteme zur Verfügung. Zudem können die Burschen eure Gegner ausspionieren. In ihrer Freizeit beschäftigen sie sich allerdings eher damit, im Privatleben der anderer Bewohner herumzuschnüffeln.

 

Polvakianische Juwelenschnecke
Die Juwelenschnecken sind der typische Weltraum-Adel, reich, mürrisch und unfähig. Immerhin scheiden die schleimig-grünen Burschen gelegentlich Juwelen aus, die in reine Energie umgewandelt werden können. Allerdings sind die Juwelenschnecken etwas schwierig zufrieden zu stellen, fühlen sie sich doch in der Nähe niederer Alien-Arten sofort belästigt.

 

Kasgorvianer
Die Kasgorvianer sind gross, stark und aggressiv, also genau die richtigen für den Job des Sicherheitsoffiziers, wenn euch kleinere Einschränkungen nicht weiter stören. Wenn die Burschen sich nämlich nicht im positiven Sinne austoben können, ziehen sie pöbelnd durch die Raumstation und belästigen die anderen Bewohner.

 

Dahenesische Sirenen
Sirenen sind friedlebend und liebevoll, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie tragen sehr zum Wohlbefinden der anderen Bewohner bei, speziell, wenn sie einen Job im Liebesnest übernehmen. Allerdings neigen sie auch dazu, die anderen Bewohner schnell einmal zu verführen, weshalb sie des Öfteren mit den Mönchen in Konflikt geraten.

 

Zedem-Mönche
Die religiösen Zedem-Mönche widmen ihr Leben dem Sonnengott Orbastang. Zwar nehmen sie keine anderen Rassen in ihren Orden auf, das hindert sie allerdings nicht daran, andere Wesen mit Hilfe der Büßerrobe in Mönche zu verwandeln, weswegen ihr immer ein Auge auf die Mönche haben solltet. Naturgemäß verstehen sie sich nicht sonderlich gut mit den vergnügungssüchtigen Sirenen und den wissenschaftlichen Turakken.

 

Karmaramaner
Die Karmaramaner sind rückständig ohne Ende und versuchen, mit allem in Harmonie zu leben. Allerdings sind sie in etwa so produktiv wie ein Ziegelstein. In Momenten der Erleuchtung geben sie allerdings eine Karma-Welle ab, welche die Produktivität der betroffenen Wesen drastisch erhöhen kann. Dummerweise sind sie nicht besonders erfreut, wenn ihr euch mit Waffensystemen beschäftigt oder gefährlichen Abfall in euren Fabriken erzeugt.

 

Groulienische Salzferkel
Die Salzferkel sind die wichtigsten Arbeitskräfte der Station und sind sich zu keiner Arbeit zu schade. Selbst niedere Arbeiten wie Müll aufbereiten stellen kein Probleme für die Salzferkel dar. Allerdings werden sie schnell mürrisch, wenn es zuwenig Arbeit gibt und rufen zum Streik auf. Außerdem geraten sie des öfteren aufgrund ihres niederen Standes mit den Juwelenschnecken aneinander.

 

Grau
Die Grau sind nicht nur grau, sondern auch die größte Rasse des Universums. Sie sind zwar exzellente Forscher, haben allerdings etwas von einem Touristen an sich. Sie bleiben nicht lange an einem Ort, kaufen dafür aber begeistert Souvenirs, was eurer Wirtschaft durchaus zuträglich sein kann. Zudem sind sie sehr verträglich und nicht streitsüchtig.

 

Turakken
Die Turakken sind äußerst intelligente Forscher und Wissenschaftler. Kein Wunder, bei zwei voneinander unabhängig denkenden Gehirnen. Ständig basteln sie an neuen Entwicklungen und Erfindungen herum, scheuen allerdings auch bei Langeweile nicht davor zurück, an funktionierenden Systemen herumzubasteln, meist mit fatalen Ergebnissen.

 

Droiden
Droiden sind die perfekten Arbeiter, loyal und genügsam. Sie übernehmen jeden Job, vom Baumeister bis zum Sicherheitsbeamten, auch wenn sie nicht die Qualifikation eines Außerirdischen erreichen können. Allerdings sollte eine Wartungsstation fest zur Einrichtung der Weltraumstation gehören, Fehlfunktionen sind nicht ausgeschlossen.


Ein bisschen Optik, ein bisschen Sound
Grafisch ist das Spiel allerliebst verpackt. Die 3D-Grafik ist schön detailliert und glänzt mit einer frei beweglichen Kamera, mit der ihr sogar aus der Station herausfahren und euch das ganze Gebilde aus den Tiefen des Weltraums heraus anschauen könnt. Per Mausklick könnt ihr zusätzlich eine Gebäudekamera aktivieren, die euch die Vorgänge im jeweiligen Gebäude näher bringt.

Die Aliens sind witzig animiert, allein der Wackelgang der Droiden entlockt einem schon den ersten Grinser. Auch von der Geräuschseite her kann sich 'Startopia' sehen lassen. Die Hintergrundmusik ist passend und unaufdringlich. Sehr schön ist auch, dass die Geräusche der Gebäude lauter werden, je näher ihr ihnen kommt. Die Geräuschkulisse glänzt, wie das ganze Spiel, ebenfalls mit Humor, wer mit der Kamera dicht über die Waschräume fährt, wird wissen, was ich meine.

Das Interface macht einen aufgeräumten Eindruck und ist fast ausschließlich mit der Maus bedienbar. Ein veränderlicher Cursor bietet per Rechts- oder Linksklick ein kleines Menü, aus dem die jeweils für das angeklickte Objekt passenden Aktionsmöglichkeiten anwählbar sind, so dass nahezu jede Aktion mit wenigen Mausklicks intuitiv durchgeführt werden kann.

 

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Hossa, mit 'Startopia' hat Eidos Interactive ein ganz heißes Eisen für Aufbau-Fans im Koffer. Wer 'Die Sims' nicht mehr sehen kann und 'Pharao' oder 'Zeus' schon immer zu bieder fand, wird hier auf jeden Fall richtig bedient. 'Startopia' ist anders, seltsam und überaus humorig, wozu die schöne 3D-Grafik mit und die durchgeknallten, witzig animierten Aliens kräftig beitragen. Eigentlich vereint das Spiel gleich drei Spielsysteme, nämlich Lebenssimulation, Vergnügungspark á la 'Theme Park' und Aufbau-Simulation mit einem Schuss Strategie. 'Startopia' verspricht einen enormen Suchtfaktor und steht schon jetzt fest auf meiner Einkaufsliste. Nur schade, dass in der vorgeführten Version der geplante Multiplayer-Modus noch nicht enthalten war.

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