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Test - Sunrise : Geht im Adventure-Himmel die Sonne auf?

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Kein anderes Genre sperrt sich derart gegen Innovationen wie das der Adventurespiele. Schon seit über 15 Jahren spielen wir die klassischen Point&Click-Adventures, mögen sich Story, Charaktere und Technik auch geändert haben, das Grundkonzept bleibt unverwechselbar. Warum auch groß etwas ändern, wenn die Spieler es so haben möchten? Ein kleines deutsches Entwicklerstudio geht nun allerdings einen neuen Weg und verzichtet auf ein typisches Inventar. Doch wirklich durchdacht scheint uns dieser Schritt im Adventure 'Sunrise" nicht zu sein.

Beam me up

Alles beginnt an einem schönen Morgen in einer alten, zu Labor und Loft umgebauten Lagerhalle mitten in Manhattan. Drei junge Wissenschaftler planen an diesem Tag ein mit Spannung erwartetes Experiment, denn sie wollen einen Gegenstand, genauer gesagt eine Blumenvase, per Beamen einige Meter transportieren. Doch natürlich geht der Versuch fehlt, es kommt zu einer großen Explosion und Druckwelle, die die drei Kollegen Rydec, Brian und Max bewusstlos werden lässt. Als sie wieder erwachen, scheint bis auf die zerstörte Maschine im Loft alles normal zu sein, doch beim Betreten der Straße stellen sie fest, dass sie scheinbar die einzigen Menschen in New York sind, die Straßenzüge Manhattans wirken ausgestorben und verlassen. Einzig eine bewusstlose Frau liegt mit nasser Kleidung vor der Tür zur Lagerhalle. Zudem ist die Sonne trotz fortgeschrittener Zeit noch nicht aufgegangen.

An diesem Punkt steigt ihr in die Story von 'Sunrise' ein und übernehmt die Geschicke von einem der Wissenschafter, nämlich Rydec. Probleme gibt es wahrlich genug, so dass die Aufgaben anfangs klar verteilt sind. Während Max faul in der Ecke sitzt, kümmert sich der eigentliche Denker im Team, Brian, um den Wiederaufbau der Maschine. Rydec wird von den beiden Kollegen letztlich als Laufbursche benutzt, indem er Essen oder eine neue Computerfestplatte organisiert.

In vielen zum Teil ausufernden Dialogen wird euch die Geschichte recht gut näher gebracht, wichtige Szenen gibt es als Zwischensequenz zu sehen. Grundsätzlich bleibt die Spannung über die Spielzeit hinweg auf einem hohen Niveau, vor allem wenn es um die wissenschaftliche Erklärung des leeren New Yorks geht, werdet ihr förmlich an den Bildschirm gefesselt, eine interessantere Physikstunde gab es in einem Computerspiel noch nie.

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