Test - Superbike 2001 : Superbike 2001

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Die Temperatur fällt, Laub bedeckt die nassen Strassen, die letzten Sonnentage sind verstrichen. Jeder Motorradfreak macht seine Maschine winterfest und wartet auf das nächste Frühjahr. Was liegt da näher als sich vor den PC zu setzen und den Nachfolger des Referenzspiels im Genre zu testen.

Bei der Installation des Spiels werden knapp 360 MB freier Festplattenspeicher benötigt. Natürlich ist wie bei jedem Spiel mittlerweile ein gut ausgestatteter PC ein absolutes Muss, um den vollen Spielspass geniessen zu können. Das, wie nicht anders zu erwarten, gelungene Intro ist mit einem satten Sound unterlegt und schon habt ihr geistig die Motorradkluft an und dreht in Gedanken am Gashebel.

Im Menü angelangt habt ihr viele Möglichkeiten. Die Grafik- und Soundoptionen lassen keine Wünsche offen. Ich starte mein erstes Game gleich bei einer Auflösung von 1600*1200 und allen zur Verfügung stehenden Features, wie Fotorealismus, Himmel, Reflektion, echte Schatten, Umgebungseffekte und so weiter. Ihr könnt zwischen dem Einzelspielermodus, dem Spiel über den geteilten Bildschirm (Splitscreen) und dem Netzwerkspiel wählen. Hier könnt ihr auch den Schwierigkeitsgrad von Anfänger über Amateur und Profi bis hin zum Superstar einstellen.

Superbike 2001
Vor dem Start.

Im Einzelspielermodus habt ihr die Auswahl zwischen Schnellstart, Training, Einzelrennen und die Teilnahme an einer Meisterschaft. Im Splitscreen gehen leider nur Schnellstart und Einzelrennen. Es ist sehr schade, dass hier das Austragen einer Meisterschaft nicht möglich ist, denn das würde die Sache insgesamt abrunden. Das gleiche gilt für das Spiel übers Netzwerk.

Das Handbuch ist quadratisch, praktisch, gut und hat als Schmankerl eine extra Anleitung zur Problembehebung, sollten diese beim Installieren oder Spielen auftreten. Damit sollten auch absolute Anfänger zurecht kommen.

Superbike 2001
Die Ampel schaltet auf Grün.

Die fantastische Grafik mit ihren Hintergründen wie Himmel und Tälern lässt hin und wieder den Eindruck aufkommen, bei einem sonntäglichen Motorradausflug und nicht auf einer virtuellen Rennpiste zu sein. Die Schatten wechseln je nach Stand der Sonne. Nur Zuschauer sucht ihr vergeblich. Der Fahrer sitzt im übrigen nicht einfach auch seinem Bike, nein, er fährt wirklich. Diese Detailgenauigkeit in den Bewegungsabläufen ist faszinierend. Die verblüffende Ähnlichkeit mit den Originalmaschinen passt ebenfalls sehr gut in das gesamte Erscheinungsbild.

Bevor ich mich zur Teilnahme an einer Meisterschaft entschloss, wählte ich den Schnellstart, um einfach mal ins Spiel reinzusehen. Wie ich schnell feststellen musste, waren aber doch erst einmal einige Trainingsrunden angesagt, um zunächst ein gewisses Feeling für die sehr präzise Steuerung meiner Maschine zu bekommen und mich an die zu fahrenden Kurse zu gewöhnen. Also erst mal ab ins Trainingslager.

 

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