Test - Syberia 3 : Ein Klassiker kehrt zurück
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Mit seinen Vorgängern teilt Syberia 3 jedoch auch sein bisweilen sperriges und sprödes Rätseldesign, das der breiten Masse schon damals zu unzugänglich war. Häufig müssen komplizierte Mechanismen und Maschinen aus Zahnrädern, Hebeln und Schaltern durchschaut werden. Da müssen wir die Gerätschaften auf einer Werkbank so justieren, dass wir die Kopie eines Schlüssels in einem bestimmten Maßstab anfertigen können, oder so lange an den Hebeln, Rädern und Knöpfen im Maschinenraum des Schiffes hantieren, bis sich die Motoren in Gang setzen. Das war schon in Myst nicht jedermanns Sache.
Klassische Point-n-Click-Inventarrätsel gibt es zwar auch, allerdings sind jene recht einfach und zumeist mit langen Laufwegen verbunden. In Kauf nehmen muss man diesbezüglich auch einen recht schleppenden Fortgang der Geschichte. Ein komplettes Kapitel – und damit etwa ein Viertel des Spiels – besteht zum Beispiel darin, ein Schiff wieder flott zum Auslaufen zu machen, es mit Kohle zu beladen, mit Wasser zu betanken, die Schleusen zu öffnen und den Kapitän ausfindig zu machen, damit die Reise fortgesetzt werden kann. Währenddessen passiert im Grunde nichts Aufsehenerregendes.
Damit einher gehen zum jetzigen Zeitpunkt noch einige technische Macken wie häufiges Ruckeln, lange Ladezeiten und Aussetzer bei der Sprachausgabe. Lippensynchronität ist, wenn überhaupt, eher mal zufällig vorhanden, und die etwas umständliche Steuerung lässt euch gerne mal hängen – an Ecken und Kanten von Treppen und Felsen.
Greift zu, wenn...… ihr schon die Vorgänger mochtet und euch Atmosphäre und Design wichtiger sind als Spieltiefe.
Spart es euch, wenn...… euch Geradlinigkeit und Zugänglichkeit am wichtigsten sind.



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