Test - Taz Wanted : Taz Wanted

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Die meisten werden sie noch aus ihrer Kindheit kennen und sich an stundenlanges Verweilen vor dem TV erinnern – die Rede ist von den 'Looney Tunes'. Eines der bekannten Gesichter dieser Trickfilmserie ist der Tasmanische Teufel. Bei Blitz Games neuestem Titel dreht sich alles um dieses stürmische Biest, dem mit 'Taz Wanted' ein eigenes Jump 'n Run im Cel Shading-Look gewidmet wird. Ob sich nebst Cartoon-Fans auch Spieler anderer Genres überzeugen lassen, erfahrt ihr im Review.

Taz Wanted
Taz und seine Teufelin in ihrem kleinen Paradies. (PS2)

Eine verrückte Hintergrundgeschichte
Irgendwo auf einem herrlichen Fleckchen dieser Erde leben Taz und seine Lebensgefährtin auf friedliche Art und Weise in ihrem kleinen Paradies. Eines Tages jedoch attackiert der altbekannte Cowboy Yosemite Sam die Heimat der Teufel und zerstört die idyllische Atmosphäre, mit dem Vorhaben aus den beiden eine Hauptattraktion in seinem Freizeitpark zu machen. Doch als die leicht behaarte Lady vom heimtückischen Cowboy in einen Käfig gesteckt und von Taz getrennt wird, platzt unserem Protagonisten der Kragen und er bricht aus seinem Gefängnis aus, um sich auf die Suche nach seiner Herzdame zu begeben. Umgeben von einem Freizeitpark, auf vier Areale verteilt, von denen drei zu Beginn betretbar sind, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Nebst dem eigentlichen Ziel, die Teufelin wieder zu finden, gibt es in jedem der vier Areale verschiedene Aufgaben. Kurz nach dem Ausbruch von Taz, hat der abscheuliche Cowboy Yosemite Sam nämlich in jedem Level sieben Wanted-Poster verteilt, die unbedingt zerstört werden müssen. Zudem sind überall insgesamt hundert Sandwiches verstreut, die nach dem Einsammeln Bonus-Spiele freischalten. Um das Ganze noch etwas zu erschweren, gibt es in jedem Level eine goldene Statue von Yosemite Sam, die gut versteckt ist und bei erfolgreichem Lokalisieren umgehend vernichtet werden muss. Durch die unterschiedlichen Aufgaben ist für Action und Unterhaltung gesorgt, womit besonders Freunde von klassischen Jump 'n Runs voll auf ihre Kosten kommen.

Taz Wanted
Diese Wanted-Poster müssen umgehen zerstört werden. (Xbox)

Der richtige Einstieg in eine passable Bedienung
Damit ihr euch der Grundfunktionen sicher seid, wird kurz nach dem Start ein Tutorial angeboten, das jeweils mit einer Anleitung und einem durchführbaren Beispiel aufwartet. So darf das Erschrecken von Gegnern, das Fressen von Gegenständen und das Zerstören mittels Herumwirbeln erlernt werden, um es im späteren Spielverlauf anzuwenden. Die Bedienung ist schnell erlernt und zeigt, wie eine Jump 'n Run-Steuerung sein sollte. Die Spielfigur kann nämlich durch das Kameraschwenken mittels des rechten Analog-Sticks oder des C-Sticks besonders präzise gedreht werden, womit Danebenspringen bei akrobatischen Sprungeinlagen der Vergangenheit angehört. Auf allen Plattformen ist die Bedienung sehr gut ausgefallen und zeichnet sich durch ihre Benutzerfreundlichkeit aus, so dass auch jüngere Spieler schnell zurechtkommen.

 

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