Special - Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan - Kommentar : Rettet Platinum die Turtles-Spielewelt?

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Vor einigen Wochen, relativ unbemerkt von der Spielewelt, wurde ein kleines Spielegeheimnis rund um die Turtles gelüftet. In Brasilien wurde ein neues Activision-Platinum-Spiel registriert. Nun, vor einigen Stunden, wurde besagtes Spiel auch in Australien registriert. Der Titel: Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutants in Manhattan. Es kommt von Platinum Games und wird von Activision veröffentlicht - voraussichtlich mit einem M-Rating, was hier einer 12-16er-Freigabe entspricht, je nach Art der Gewalt. Mehr Infos gibt es derzeit nicht.

Als zertifizierter Turtles-Experte und -Fanboy bin ich natürlich vor Freude ausgerastet. Klar, die letzten Turtles-Spiele von Activision waren meist große Scheiße. Klar, nicht alles, was Platinum Games anfasst, wird richtig geil. Klar, auch ein M-Rating verspricht nichts. Aber: Ich erinnere mich da an Deadpool: Das Spiel - ebenfalls von Activision vertrieben und von High Moon Studios entwickelt (die zuvor nur irrelevanten Kram fabriziert haben).

Genau das stimmt mich froh: Deadpool war kompletter Fanservice. Kein fehlerfreies Spiel, im Gegenteil. Die Last-Gen-Versionen hatten mehr Bugs als "Starship Troopers", dennoch merkte man dem Spiel an, dass sich die Entwickler mit der Materie beschäftigt hatten. Und genau das ist mein größter Wunsch beim neuen Turtles-Spiel.

Für Turtles-Neulinge eine ganz, ganz kurze Einleitung: Es gibt mehrere Turtles-Universen. Das bekannteste sollte die Cartoon-Serie der späten 80er / frühen 90er sein. Davor gab es die weitaus düsteren Comic-Varianten, bei denen alle Turtles rote Augenbinden hatten und der allgemeine Tonus weitaus härter war.

Die Realverfilmungen (gerade der erste Teil) haben enorm viele Anhänger, während die Realserie "Ninja Turtles: The Next Mutation" große Scheiße war. Selbst der Michael-Bay-Film war nicht so mies, wie die meisten Reviews erwarten lassen. Die aktuelle Nickelodeon-Serie macht es genau richtig: Sie beruft sich auf die Wurzeln der Reihe, bietet enorm viel Fanservice und bringt genau so viele neue Elemente in die Serie, wie sie vertragen kann.

Was ich mir genau wünsche? Ganz einfach: Verbindet all diese Serien und Versionen in einem großen Spiel, welches dafür sorgt, dass die Universen aufeinander treffen. Ähnlich wie es im Film/Serienfinale "Turtles Forever" bereits war.

Das Ganze mit einer Spielbarkeit, die sonst nur ein "Bayonetta" bietet, gepaart mit Fanservice und einem 4-Spieler-Koop-Modus - und ganz ehrlich: "Turtles in Time", das bisher beste Spiel rund um die grünen Kumpels, müsste sich gegebenenfalls warm anziehen. Der Optimist in mir erhofft sich etwas ganz, ganz Großes.

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