Test - Teufel Cinebar One : Kleine Soundbar, großer Klang

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Noch besser wird es, wenn ihr den optional erhältlichen Subwoofer via Bluetooth anklemmt und die Soundverbreiterung aktiviert. Der Subwoofer übernimmt dann die Arbeit, die tiefen Frequenzen in den Raum zu böllern, wobei er eher auf dezente Präsenz als nerviges Wummern setzt. Der nach unten gerichtete 165-mm-Speaker des Subwoofers passt hervorragend zur Cinebar One. Die Kombination reicht dicke aus, um kleine bis mittelgroße Räume klar und lautstark zu beschallen.

Sowohl kräftige Basslinien als auch filigrane Akustikinstrumente kommen gut herüber. In Filmen wird die Sprache nicht durch Effektgewitter oder unschönes Gerumpel überdeckt. Videospiele profitieren ungemein vom Subwoofer, dank der Dynamore-Ultra-Technologie geht auch die Richtungswahrnehmung beispielsweise in Shootern nicht verloren.

Gerade wer nur wenig Platz in seinem Zockraum, der Einzimmerwohnung oder dem WG-Zimmer zur Verfügung hat, kann mit der Cinebar One überaus glücklich werden. Sowohl Klangqualität als auch Leistung stimmen und können locker mit größeren Exemplaren der Soundbar-Gattung mithalten. Aber auch wer „nur“ einen starken Bluetooth- oder PC-Lautsprecher sucht, kann Freude mit der Cinebar One haben, vor allem weil sie extrem kompakt ist und trotzdem viel Leistung raushaut.

Greift zu, wenn...

… ihr ein kompaktes, aber leistungsstarkes Soundsystem mit guten Anschlussmöglichkeiten für kleine oder mittlere Räume sucht.

Spart es euch, wenn...

… ihr echten Surroundsound haben wollt oder euer Daddelraum mehr als 20 m² umfasst.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Klangstarker Soundbar-Zwerg

Ich muss zugeben, dass ich der Cinebar One auf den ersten Blick nicht viel zugetraut habe. Welch ein Trugschluss. Was die One insbesondere in Verbindung mit dem Subwoofer raushaut, muss sich nicht hinter der Leistung deutlich größerer Soundbars verstecken. Das liegt vor allem an der cleveren Anordnung der vier Speaker, die dank der hauseigenen, zuschaltbaren Dynamore-Ultra-Technologie für einen überraschend breiten, klaren und voluminösen Klang sorgt. Auch die Anschlussmöglichkeiten lassen wenig Wünsche offen, von Bluetooth mit aptX bis hin zum USB-Anschluss, über den die One auch als PC-Speaker mit integrierter Soundkarte genutzt werden kann.

Teufel hat sich für die One(+) richtig Gedanken gemacht und für den moderaten Preis von 369,99 Euro (269,99 Euro ohne Subwoofer) eine richtig tolle Lösung gefunden, kleine bis mittelgroße Räume ohne große Platzverschwendung zu beschallen. Bis auf das etwas magere visuelle Feedback gibt es an der Cinebar One absolut nichts zu bemängeln. Ein klasse Gerät zu einem durchaus gerechtfertigten Preis.

Überblick

Pro

  • überaus kompaktes Design
  • Bluetooth mit aptX
  • HDMI-Eingang mit CEC und ARC
  • gute Verarbeitung
  • wirkungsvolle Stereoverbreiterung
  • vielseitig einsetzbar
  • überraschend klarer, voluminöser und kräftiger Klang
  • auch ohne Subwoofer nicht zu schwach in den Bässen
  • gute Presets
  • regelbare Bässe

Contra

  • mageres visuelles Feedback über farbige LED-Leuchte

Awards

  • Hardware Tipp

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