Komplettlösung - The Elder Scrolls Online: Tamriel Unlimited : Guide: TESO leicht gemacht

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Das Crafting-System

Das Handwerkssystem ist etwas kompliziert und schreckt zu Beginn ein wenig ab. Habt ihr es aber erst einmal durchschaut, werdet ihr die vielen Möglichkeiten entdecken, die es bietet. Ihr könnt so viele Berufe ausüben, wie ihr wollt, müsst dabei aber bedenken, dass auch hier Skill-Punkte investiert werden müssen. Es gibt folgende Berufe, die ihr ausüben könnt: Schreiner, Schneider, Schmied, Versorger, Verzauberer und Alchemist. Die drei erstgenannten ähneln sich im Aufbau, daher reicht eine allgemeine Erklärung für diese Berufe. Als Schreiner stellt ihr Stäbe, Bögen und Schilde her. Schneider nähen Stoff- und Ledersachen zusammen und Schmiede kümmern sich um schwere Rüstungen und Waffen.

Absolviert auf jeden Fall die Startquests für alle Berufe, die ihr in den Anfangsstädten der jeweiligen Fraktionen findet. Hierdurch erhaltet ihr gleich einige Skill-Punkte und bekommt die grundlegenden Funktionen erklärt. Um etwas herzustellen oder beispielsweise gefundene Gegenstände zu zerlegen, müsst ihr an die passende Werkbank eures Berufes gehen. Wo ihr die findet, seht ihr auf der Karte. Fast in jeder Stadt gibt es Arbeitsgeräte für jeden Beruf zu finden. Nehmen wir als Beispiel den Schneider. Geht zum Schneidertisch und klickt ihn an. Jetzt öffnet sich ein Menü, in dem ihr euch entscheiden müsst, ob ihr veredeln, herstellen, aufwerten, zerlegen oder analysieren wollt.

Die erste Tätigkeit, die ihr ausführen müsst, ist das Veredeln, denn hierdurch erzeugt ihr aus den gesammelten Rohstoffen die Produkte, die ihr anschließend zum Herstellen benötigt. Gleich im Startgebiet findet ihr zum Beispiel, um beim Schneidern zu bleiben, Jutepflanzen. Sammelt sie ein und geht dann zum Schneidertisch. Die gesammelten Jutefasern veredelt ihr hier zur Jute, die dann verarbeitet werden kann. Ihr benötigt immer einen Zehnerpack, aus dem dann sieben bis zehn Endprodukte entstehen.

Der nächste Punkt des Hauptmenüs am Schneidertisch ist das Herstellen. Sobald ihr "Herstellen" ausgewählt habt, öffnet sich das Crafting-Menü. Ganz oben seht ihr die Gegenstände, die ihr herstellen könnt. Beim Schmied und beim Schreiner könnt ihr zudem mit R1/L1 zwischen unterschiedlichen Kategorien wechseln, zum Beispiel Waffe oder Rüstung. Bei den ersten Objekten des Schneiders handelt es sich um leichte Rüstungen. Scrollt ihr nach rechts, gelangt ihr nach einiger Zeit zur nächsten Kategorie, der mittelschweren Rüstung. Um etwas herstellen zu können, müsst ihr Rohstoffe sammeln. Manchmal findet ihr welche in Kisten, ab und an droppen Gegner solche Gegenstände.

Leder zum Beispiel findet ihr fast nur als Beute in erlegten Gegnern. Kümmert euch insbesondere um Tiere, humanoide Gegner lassen kein Leder zurück. Im zweiten Fensterchen auf der linken Bildschirmseite steht das Material, aus dem ihr etwas herstellen könnt. Scrollt ihr nach rechts, gelangt ihr nach und nach zu höherwertigen Materialien, die für entsprechend höhere Level geeignet sind. Ihr erkennt in diesem Bild auch, wie viel Stück ihr von welchem Rohstoff besitzt. Dabei wird nicht nur das angezeigt, was ihr im Charakterinventar habt, sondern auch das, was in eurer Truhe liegt. Ihr könnt direkt aus der Truhe heraus verarbeiten, müsst also nicht erst vorher alles ins Charakterinventar packen.

Gleich unter dem Bild des Rohstoffes seht ihr eine weitere Zahl. Geht ihr mit dem Stick auf diese Zahl, bemerkt ihr, dass ihr sie verstellen könnt. Macht das jetzt, um das System dahinter zu erkennen. In der Bildschirmmitte wird euch angezeigt, für welches Level ihr gerade etwas herstellen wollt. Habt ihr die Robe oben ausgewählt, wird euch erst eine Juterobe für Level 1 angezeigt. Verstellt ihr die Zahl, die übrigens die Menge anzeigt, die ihr zur Herstellung benötigt, von sieben auf acht, ändert sich auch das Level der Rüstung. Galt die Juterobe mit sieben Stück Jute noch für Level 1, ist die Juterobe, in die acht Jutefasern kommen, ab Level 4 geeignet und bietet mehr Rüstung.

Dieser Ablauf gilt für alle Rüstungsteile und Waffen oder Schilde, die ihr herstellen könnt. Geht ihr links jetzt ein weiteres Feld nach unten, wird euch der Stil angezeigt, in dem ihr etwas herstellen könnt. Anfangs könnt ihr nur in dem Stil produzieren, der eurem Volk entspricht. Ihr findet in der Spielwelt allerdings Bücher, mit denen ihr die anderen Völkerstile freischaltet. Einige davon könnt ihr leider nur erlernen, wenn ihr das passende Buch im Kronen-Shop erwerbt. Mit dem Stil ändert sich das Aussehen der Kleidung. Ihr müsst nicht zwingend den Stil auswählen, der eurer Rasse entspricht, jede Rasse kann jeden Stil tragen.

Wieder geht es links ein Fenster nach unten. Hier wählt ihr die Eigenschaft aus, die die Rüstung oder die Waffe bekommen soll. Diese Eigenschaften schaltet ihr durch das Analysieren von Objekten frei, was wir euch weiter unten erklären. Auch für das Herstellen eines Gegenstands mit einer Eigenschaft, benötigt ihr einen weiteren Rohstoff. Um zum Beispiel die Eigenschaft „nimmt x % seltener Schaden“ auf die Rüstung zu legen, benötigt ihr einen Quarz. Diese Objekte findet ihr ebenfalls in der Spielwelt oder gewinnt sie aus Gegenständen, die ihr zerlegt. Wollt ihr keine besondere Eigenschaft auf der Rüstung haben, braucht ihr keine auszuwählen.

Als nächsten Punkt im Hauptmenü des Schneidertischs findet ihr das Verwerten. Klickt darauf, um im nächsten Fenster die Gegenstände zu sehen, die ihr zerlegen könnt. Dabei handelt es sich immer nur um solche, die ihr auch an der jeweiligen Werkbank herstellen könnt. Am Schneidertisch wird euch also zum Beispiel kein Stab angezeigt, den müsst ihr am Schreinertisch zerlegen. Wählt ihr jetzt eines der Objekte aus, die euch angezeigt werden - was natürlich nur dann klappt, wenn ihr auch entsprechende im Inventar habt -, könnt ihr es zerlegen. Das müsst ihr noch einmal bestätigen. Dadurch soll verhindert werden, dass ihr euch verklickt.

Mit Glück gewinnt ihr aus dem Objekt Rohstoffe. Ob das klappt und wie viele ihr herausholt, hängt unter anderem vom Glück ab, aber auch vom entsprechenden Skill in der jeweiligen Handwerkslinie. Was diese genau bewirken, entnehmt ihr bitte den Beschreibungen im Spiel, die sind sehr klar und verständlich geschrieben. Beim Zerlegen werden euch nur Objekte angezeigt, die sich im Charakterinventar befinden. Es werden KEINE Objekte aus der Bank angezeigt und auch die Rüstung, die ihr tragt, wird hier NICHT aufgeführt. Somit kann es euch nicht passieren, dass ihr nach dem Verwerten plötzlich nackt an der Werkbank steht.

Denkt daran: Ein zerlegtes Objekt ist weg, für immer und ewig. Bestätigt ihr daher die Nachfrage, ob es zerlegt werden soll, mit „Ja“, könnt ihr es nicht mehr zurückbekommen. Passt also ein wenig auf, was ihr auseinanderpflückt. Beim Verwerten erhaltet ihr hin und wieder besondere Objekte, die grün, blau, lila oder gelb sein können. Die benötigt ihr für den nächsten Punkt im Hauptmenü, nämlich das Aufwerten. In der oberen Bildschirmmitte erkennt ihr, wie viele Gegenstände ihr von welcher Farbe besitzt. Links stehen die Objekte, die aufgewertet werden können. Habt ihr zum Beispiel einen weißen Gegenstand, könnt ihr ihn zu einem erlesenen, also einem grünen Gegenstand aufwerten.

Ein grünes Objekt könnt ihr dann zu einem blauen, also überlegenen machen und so weiter. Ihr könnt immer nur bis zur nächsten Stufe aufwerten. Einen weißen Gegenstand könnt ihr also nicht direkt in einen legendären, demnach gelben, verwandeln. Durch die Aufwertung steigen die Boni, des Gegenstandes und auch die Rüstung wird angehoben. Bei Waffen steigt der Schadenswert. Das Level, das zum Tragen vorausgesetzt wird, ändert sich nicht. Ihr braucht also keine Angst zu haben, einen Gegenstand nicht mehr nutzen zu können, nachdem ihr ihn aufgewertet habt. Da die Zutaten zum Aufwerten eher selten sind, solltet ihr sie euch für solche Gegenstände aufsparen, die ihr lange tragen wollt.

Der letzte Punkt im Hauptmenü der Werkbank ist das Analysieren. Damit kommen wir zu dem Punkt, der die meiste Spielzeit in Anspruch nimmt. Auf der linken Seite seht ihr wieder eine Liste mit Gegenständen, die der aus dem Herstellungsmenü gleicht. Bei diesen Gegenständen handelt es sich um Objekte, die sich im Charakterinventar befinden. Auch hier wird NICHT eure aktuell angelegte Rüstung angezeigt und auch Objekte in der Banktruhe sind hier NICHT zu finden. Die Gegenstände, die angezeigt werden, besitzen spezielle Eigenschaften. Durch das Analysieren könnt ihr die Eigenschaften erlernen, um sie selbst auf Rüstungen zu craften.

Wählt einen der angezeigten Gegenstände aus. Klickt ihn an und euch wird angezeigt, welche Eigenschaft ihr durch das Analysieren lernen werdet. Bestätigt dieses Menü und ihr gelangt in das nächste. Hier seht ihr jetzt, wie lange das Analysieren dauern wird. Je mehr Fähigkeiten ihr beim Analysieren bereits herausgefunden habt, desto länger dauert das Analysieren. Habt ihr noch gar keine Eigenschaft erlernt, ist die erste Analyse nach einigen Minuten abgeschlossen. Habt ihr jedoch schon einige Gegenstände analysiert, werden aus dieser Zeit schnell viele Stunden oder sogar Tage. Bis ihr daher alle Fertigkeiten erlernt habt, verstreicht einige Zeit. Nutzt also immer die freien Analyseplätze, die euch zur Verfügung stehen.

Das ist nämlich der zweite Nachteil. Normalerweise dürft ihr nur immer ein Objekt pro Werkbank analysieren. Diese Menge könnt ihr durch bestimmte Skills im Berufsbaum erhöhen. Auch die Zeitspanne könnt ihr dort senken, lange dauern wird es trotzdem noch. In der Spielwelt findet ihr nach und nach spezielle Werkstätten. Stellt ihr an ihnen etwas her, könnt ihr Sets erzeugen, die über zusätzliche Boni verfügen. Je höher das Level der Werkstatt, desto mehr analysierte Fertigkeiten werden benötigt. Ganz wichtig ist auch, dass das Objekt, das ihr analysiert, zerstört wird. Es ist ebenfalls nach dem Bestätigen weg, für immer und ewig! Experimentiert ein wenig mit den Crafting-Möglichkeiten, dadurch erlernt ihr sehr schnell mit den Menüs umzugehen.

Ein weiterer Beruf ist der Versorger. Mit ihm erzeugt ihr Buff Food, das euch für einen gewissen Zeitraum mehr Magicka, Leben oder Ausdauer beschert oder deren Regeneration erhöht. Um etwas herzustellen, benötigt ihr mehrere Dinge. Als Erstes eine Kochstelle wie einen Kamin oder ein Lagerfeuer. Geht einfach nah genug heran, dann könnt ihr das Versorgermenü öffnen. Als Zweites braucht ihr Zutaten. Die findet ihr in der gesamten Spielwelt in Kisten, Fässern und selbst bei erlegten Gegnern. Auch durch Angeln erhaltet ihr Zutaten, in erster Linie natürlich Fische. Damit aber nicht genug, denn ohne Rezepte geht in diesem Beruf gar nichts.

Und hier kommen wir zum Knackpunkt, der das Versorgerleben erschwert. Ihr könnt diese Rezepte nicht einfach bei einem Händler kaufen, sondern müsst sie finden. Sie liegen in Kisten, werden von Monstern gedroppt oder ihr stehlt sie. Dabei solltet ihr euch natürlich nicht erwischen lassen, Diebesgut und Kopfgelder sind bei Wachen nicht gern gesehen. Habt ihr genug Geld, könnt ihr aber auch die Gildenhändler abklappern, denn bei ihnen werden oft Rezepte angeboten. Von diesen Rezepten gibt es Hunderte verschiedene zu finden. Ihr könnt grüne, blaue und lilafarbene Rezepte finden. Dabei sind lilafarbene Rezepte natürlich wesentlich besser als grüne und daraus erzeugtes Buff Food hält in der Regel länger.

Bei den lilafarbenen Rezepten gibt es zudem eine Ausnahme, die für die anderen beiden nicht gilt. Ihr könnt nicht alle Zutaten, die zum Herstellen benötigt werden, finden. Bei den Skills, die ihr im Versorgerbaum seht, gibt es die „Küchenhilfe“. Verteilt ihr auf diesen Skill Fertigkeitenpunkte, sucht eure Küchenhilfe nach Zutaten. Die werden euch alle 24 Stunden (alle 12 Stunden, wenn ihr mehr Punkte investiert) per Post geschickt. Mit Glück sendet euch eure Küchenhilfe lilafarbene Zutaten, die ihr zwingend für die Herstellung von lilaferbenem Buff Food benötigt. Geht mit den Zutaten sehr sparsam um, denn hier stellt ihr Buff Food her, das zum Beispiel in Raids dringend benötigt wird.

Ein weiterer Beruf ist der Verzauberer. Mit ihm könnt ihr Glyphen erzeugen, die Waffen und Rüstungen mit besonderen Eigenschaften belegen. Ihr könnt jedoch immer nur eine Glyphe pro Waffe oder Rüstungsteil anwenden. Das Herstellungsmenü am Verzauberertisch entspricht dabei nahezu dem des Schneiders, Schmieds und Schreiners. Daher verzichten wir auf eine gesonderte Erklärung. Der letzte Beruf ist der Alchemist. Dieser Beruf ist, zumindest zu Beginn, nicht einfach zu meistern. Alchemisten stellen Tränke her. Heil-, Magicka- und Ausdauertränke sind nur ein kleiner Teil von dem, was ihr als Alchemist herstellen könnt.

Als Rohstoffe benötigt ihr Pflanzen, die ihr wieder einmal überall in der Spielwelt finden könnt. Findet ihr eine Pflanze, könnt ihr mit ihr allerdings erst einmal nichts anfangen. Jede Pflanze besitzt vier Grundeigenschaften, die ihr herausfinden müsst. Die erste Eigenschaft lernt ihr, indem ihr die Pflanze einfach esst. Ja, richtig gelesen, ihr müsst sie essen. Klickt sie dazu einfach im Inventar an und bestätigt das „Verwenden“ der Pflanze. Keine Angst, auch bei seltsamen Pilzen stirbt euer Charakter nicht, wenn er sie futtert. Die weiteren Eigenschaften könnt ihr nur entdecken, indem ihr am Alchemietisch die Pflanzen kombiniert.

Habt ihr Glück, erlernt ihr dadurch einen neuen Trank. Habt ihr hingegen Pech, verbraucht ihr die Pflanzen und lernt weder Trank noch Eigenschaft kennen. Kombinieren solltet ihr immer solche Pflanzen, die über gleiche Eigenschaften verfügen. Außerdem benötigt ihr zum Herstellen von Tränken Wasser. Wasser gibt es in unterschiedlichen Qualitätsstufen und durch das Wasser legt ihr am Ende die Stufe des Tranks fest. Um keinem den Entdeckertrieb bei diesem Beruf zu nehmen, verzichten wir auf eine Auflistung der Eigenschaften.

Für alle Berufe gilt:

Ihr levelt den Beruf, indem ihr Dinge produziert. Auch beim Verwerten und Aufwerten erhaltet ihr Erfahrungspunkte. In jeder größeren Stadt gibt es Handwerkstafeln, an denen ihr spezielle Handwerksquests annehmen könnt. Diese Quests lohnen sich. Ihr müsst fast immer spezielle Gegenstände herstellen, wenn ihr einen solchen Quest annehmt. Als Belohnung winken oft Zutaten, Gold und Erfahrungspunkte. Insbesondere die Versorger sollten solche Aufgaben täglich erfüllen, da in den Belohnungssäckchen Rezepte stecken können.

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