Preview - The Great Escape : The Great Escape

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Während sich die Entwickler langsam, aber bestimmt aktuelleren Kriegsgeschehnissen zuwenden, rühmen sich Titel zu den Ereignissen während des Zweiten Weltkrieges noch immer einer sehr hohen Beliebtheit. Privotal Games macht da keine Ausnahme und stellte uns ein Preview-Exemplar ihres neuen Titels 'The Great Escape' zur Verfügung. Ob sich der Titel bereits in der jetzigen Version bewährt und Genre-Fans zu bekehren weiß, erfahrt ihr im Preview.

The Great Escape
Alles beginnt mit dem dramatischen Absturz.

WWII - eine beliebte Ära für Spielumsetzungen
Vielen wird bereits der Titel des Spiels bekannt vorkommen. Das Spiel ’The Great Escape’ basiert nämlich auf dem gleichnamigen Film von 1963 und umschreibt die Erlebnisse eines, von den Nazis inhaftierten britischen Kampfpiloten, der sich mit allen Mitteln einen Weg aus der Gefangenschaft zu bahnen versucht. Die Story macht anfangs einen eher unspektakulären Eindruck, zumal sich nicht nur bereits zahlreiche Filme mit dem besagten Thema befassten, sondern auch die Konkurrenz auf dem Spielsektor sich ähnlicher Materie bedient.

Doch bereits nach den ersten Spielminuten entpuppen sich die wahren Qualitäten des Titels: Anstatt auf Action und massig Waffengewalt zu setzen, müsst ihr euch mittels unterschiedlichster Schleichtechniken einen Weg aus dem Gefangenenlager bahnen. Das mag sich zwar sehr simpel anhören, geschieht aber schon beinahe in ’Metal Gear Solid’- und ’Splinter Cell’-Manier, so dass durchdachtes Vorgehen und strategisches Denken zur Tagesordnung gehört. Dennoch wird nicht vor Action in Form von Schießereien und sogar wilden Motorradfahrten halt gemacht, was den Titel bereits in der jetzigen Preview-Version äußerst abwechslungsreich erscheinen lässt.

The Great Escape
Ob er uns schon entdeckt hat?

Woher kommen die Fußabdrücke, Soldat?
’ The Great Escape’ verläuft auf Levels basierend, wobei euch pro Level unterschiedlich viele Aufgaben erwarten. Viele der Aufgaben, die sich während der Levels anhäufen, gilt es dabei innerhalb eines bestimmten Zeitlimits zu erfüllen. Im Großen und Ganzen sind die Missionen recht simpel in ihrer Gattung und laufen im Endeffekt darauf aus, dass ihr irgendwelche Gegenstände organisieren müsst. Daneben existieren aber auch noch andere Aufgaben, in denen ihr beispielsweise im Kampfbomber den Platz des Heckschützens einnehmen müsst und deutsche Kampfflugzeuge vom Himmel ballert, oder kurzerhand auf einem deutschen Motorrad die Flucht ergreift und durch Barrikaden kracht.

Die Stealth-Action-Inhalte hingegen sind leider nicht gerade innovativ ausgefallen. Es gilt Scheinwerfer zu umgehen, Wachen auszutricksen und keine Fußspuren zu hinterlassen. All dies findet man bei der Konkurrenz wirklich zuhauf und qualitativ sogar noch besser. Nichtsdestotrotz gefällt die Mischung der gänzlich unterschiedlichen Aufgaben hervorragend und verspricht ein unterhaltsames und vor allem abwechslungsreiches Spielerlebnis.

The Great Escape
Die noch anstehenden Aufgaben im Notebook.

Alles im Griff, Herr Major!
Ü ber die Steuerung kann man sich wahrlich nicht beklagen. Die vorkonfigurierte Tastenbelegung ist äußerst intelligent und ermöglicht einen unproblematischen Einstieg. Ob ihr nun gerade in der Ego-Perspektive wild um euch schießt, per Motorrad unterwegs seid oder einfach etwas herumschleicht, ist dabei völlig nebensächlich, da die Tastenbelegung stets dieselbe bleibt und ihr euch nicht erst noch umgewöhnen und die einzelnen Profile einprägen müsst. Was jedoch wirklich für Verwirrung sorgt, sind die Kollisionsabfragen. Oftmals passiert es, dass man sich an einer Wand oder an einem Objekt nicht einmal mehr in eine Richtung drehen kann, da scheinbar einer der beiden Arme darin hängen bleibt. Hier hilft lediglich zurücktreten, was aber gerade in manchen Stealth-Missionen recht umständlich ist und auch dazu führt, dass man Fehltritte begeht und letztendlich gefasst wird. Eine Änderung in dieser Hinsicht wäre sehr wünschenswert, da das regelmäßige Hängenbleiben mit der Zeit wirklich negativ auffällt.

 

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