Test - The Mark of Kri : The Mark of Kri

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Mit 'The Mark of Kri' liefert Sony höchstpersönlich ein Action-Adventure für die PS2 ab, bei dem die Action eindeutig im Vordergrund steht. Mit Schwert, Axt und Pfeilbogen prügelt ihr euch durch eine atmosphärische Cartoon-Welt, in der es hart zur Sache geht. Ob die hitzigen Auseinandersetzungen des Spiels zu gefallen wissen, erfahrt ihr in diesem Review.

The Mark of Kri
Während der Zwischensequenzen dürft ihr solche Zeichnungen bestaunen.

Vor langer Zeit
'The Mark of Kri' befasst sich mit der Geschichte um ein lange vergessenes Zeichen, das mit einem dunklen Zauber belegt wurde. Das Zeichen von Kri ist es nämlich, das in kompletter Form eine Brücke zwischen der normalen Welt und der Welt des Bösen herstellen kann, wodurch unzählige finstere Gesellen die Welt der Menschen überrennen würden. Glücklicherweise wurde das Zeichen von Kri, noch bevor es zu seinem dunklen Zweck genutzt werden konnte, in sechs Teile zersplittert und anschließend an sechs Familien verteilt, deren Aufgabe es von nun an war, ihren Teil des Zeichens, welchen stets der Erstgeborene einer Generation auf seiner eigenen Haut trug, zu beschützen. Leider vergaßen die Menschen mit der Zeit, welche Verantwortung sie zu tragen hatten und wurden leichtsinnig, so dass das Böse seine Chance bekam, zuzuschlagen.

Und hier setzt das gegenwärtige Geschehen von ’The Mark of Kri’ dann ein. Noch völlig unabhängig vom eigentlichen Plot des Spiels schlüpft ihr in die Rolle des gut gebauten Barbarenkriegers Rau, den es nach jahrelangem Training im Umgang mit seinem Schwert nach einem richtigen Abenteuer dürstet. Wie die Götter so wollen, soll er dies bekommen, und so erzählt der Inhaber einer Kneipe unserem Helden Rau, dass Banditen in der Nähe ihr Lager aufgeschlagen haben und vorbeiziehende Händler überfallen. Gepackt von seinem Willen, ein berühmter Held zu werden und seine Kampfkünste endlich unter Beweis stellen zu können, bricht Rau auf, um das Zeltlager der Banditen ausfindig zu machen.

The Mark of Kri
Eure erste Begegnung mit einigen Banditen.

Action vom Feinsten
Nun seid auch schon ihr an der Reihe und steuert Rau aus einer Verfolgerperspektive durch den schönen Dschungel, der soweit friedlich scheint und somit euch Gelegenheit gibt, euch an die Steuerung von ’The Mark of Kri’ zu gewöhnen. Diese geht aber schon nach kurzer Zeit in Fleisch und Blut über und stellt somit kein Problem dar. Mittels linkem Analog-Stick steuert ihr Rau durch die Szenarien, während ihr mit X einfache Angriffe ausführt. Mit der Dreieck-Taste verwendet ihr Schalter oder Hebel, das Springen und Klettern übernimmt euer muskelbepackter Held automatisch. Um zwischen den verschiedenen Waffen - von denen ihr anfangs nur das Schwert besitzt, später aber auch Bogen, Speer und Axt - zu wechseln, haltet ihr R2 gedrückt, woraufhin ein entsprechendes Menü erscheint. Mit R1 wiederum blockt ihr, um so gegnerische Angriffe abzuwehren.

The Mark of Kri
Mehrere Gegner lassen sich gleichzeitig anvisieren.

Was eure Angriffsmöglichkeiten angeht ist die X-Taste aber noch lange nicht alles. Sobald ihr nämlich einen oder gar mehrere Gegner mittels des rechten Analog-Sticks anvisiert habt, könnt ihr diese mit zahlreichen Combos malträtieren, die auch auf abwechselnder Verwendung von Quadrat- und Kreis-Taste aufbauen. Viele dieser Combos lassen sich aber nur dann ausführen, wenn ihr nur einen einzigen Gegner anvisiert habt - was sich übrigens dadurch zeigt, dass oberhalb von dessen Kopf eine der drei Angriffstasten als kleines Symbol zu sehen ist. Sobald ihr nämlich zwei oder gar drei Gegner anpeilt, werden auch Quadrat- und Kreis-Taste belegt, damit ihr in der Lage seid, gegen jeden der anvisierten Gegner gezielte Angriffe auszuführen. Somit stehen diese dann nicht mehr als Combo-Bestandteile zur Verfügung und ihr müsst mit dem standardmäßigen Combo der X-Taste vorlieb nehmen. Das mag kompliziert klingen, ist aber im Grunde ganz einfach, auch wenn sich diese Organisation eher kontraproduktiv auf das Ziel- und Kampfsystem des Spiels auswirkt. Schließlich werdet ihr so oftmals versuchen, nur einen einzigen Gegner auf einmal zu bekämpfen, was eigentlich nicht der Sinn der Sache ist.

 

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