Test - The Simpsons: Road Rage : The Simpsons: Road Rage

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Der Oberbösewicht aus der 'Simpsons'-Reihe hat wieder einmal zugeschlagen. Sein neuester Streich: Monty Burns hat alle Busse in Springfield aufgekauft und damit den gesamten öffentlichen Personenverkehr übernommen, natürlich zu horrenden Preisen. Das lassen sich die Bewohner von Springfield nicht gefallen und modeln ihre Autos prompt zu Taxis um, mit dem Ziel, genug Geld zu verdienen, um die Busse zurück zu kaufen. Euer Job ist es nun, möglichst viele Passagiere in möglichst kurzer Zeit an ihr Ziel zu bringen.

The Simpsons: Road Rage
Bekannter Anblick: Homers Domizil.

Bei dem Spiel selbst handelt es sich auf der einen Seite um eine Konvertierung des bereits vor einiger Zeit erschienenen gleichnamigen PlayStation 2-Titels für den Nintendo-Würfel, auf der anderen Seite um einen waschechten Klon des Sega-Klassikers 'Crazy Taxi'. Nachdem ihr euch für einen der anfangs zur Verfügung stehenden Charaktere aus der berühmten Comic-Serie entscheiden habt, geht es ans Werk. Überall in der Gegend verteilt stehen potentielle Fahrgäste, gekennzeichnet durch einen leuchtenden Kreis. Stoppt ihr, klettert der Fahrgast flugs in euer Auto, sagt euch wo es hingehen soll und los geht die wilde Hatz, wobei ihr immer nur einen Gast auf einmal transportieren könnt, egal ob ihr mit einer Seifenkiste oder dem Bus unterwegs seid.

The Simpsons: Road Rage
Bis zu 18 Fahrer stehen zur Auswahl.

Altbekanntes an allen Ecken
Natürlich werden 'Simpsons'-Fans nicht nur die Fahrer, sondern auch die Fahrgäste bekannt vorkommen, denn es wurden etliche Charaktere aus der Serie im Spiel verwendet. Die zur Verfügung stehenden Autos passen jeweils zu den Charakteren, so könnt ihr als Otto mit dessen Schulbus oder als Barney mit seinem Schneepflug losbügeln. Selbstverständlich ist auch euer Fahrziel durch eine Zone in den Locations gekennzeichnet, innerhalb selbiger müsst ihr euren Wagen stoppen und den Fahrgast aussteigen lassen.

Grundsätzlich verfügt ihr über eine Basis-Spielzeit, die ihr um einige Sekunden aufbessern könnt, wenn ihr die Bushaltestellen in der Stadt zu Schrott fahrt. Jeder Fahrgast verpasst euch zudem ein Zeitlimit, innerhalb dessen er gerne am Ziel ankommen möchte. Je nachdem, wie schnell ihr diese Aufgabe erledigt, fällt auch euer Honorar hoch oder niedrig aus, zudem gibt es Zeitboni, wenn ihr eure Sache weit unterhalb der vorgegebenen Zeitlimite erledigt. Überschreitet ihr die Vorgabe, steigt euer Fahrgast aus und es ist Essig mit dem Geld.

The Simpsons: Road Rage
Wenig Unfälle bringen ab und an Zeitboni.

Gute Orientierung zahlt sich aus
Um euer Ziel zu erreichen, lohnt sich eine gute Kenntnis der insgesamt sechs zur Verfügung stehenden, recht umfangreichen Locations in Springfield. Ein Stadtplan gibt euch erste Hinweise für die richtige Richtung, zudem weist euch eine Hand am oberen Bildschirmrand den richtigen Weg. Allerdings gibt es hier und da auch die Möglichkeit abzukürzen, was sich natürlich kräftig lohnt. Die Locations wurden im Großen und Ganzen recht gut umgesetzt, Fans der Reihe werden immer wieder altbekannte Gegenden ausmachen können.

Neben der reinen Passagier-Beförderung gibt es hin und wieder auch Zusatzaufgaben, bei denen ihr während der Fahrt möglichst viel zu Schrott fahren oder möglichst wenig Unfälle bauen sollt. Auch hierfür gibt es wieder wertvolle Bonus-Sekunden. Ist eure Gesamtzeit dann irgendwann einmal abgelaufen, gibt es eine Bewertung durch Krusty den Clown und ihr könnt eure Einkünfte in einer Highscore-Liste verewigen.

 

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