Test - Tiger Woods PGA Tour 09 : Der Tiger brüllt auch 2009

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Einige besonders kritische Menschen sind nach wie vor davon überzeugt, dass die 2008er-Fassung von 'Tiger Woods PGA Tour' inhaltlich zwar gelungen war, einige Probleme bei der Steuerung jedoch den Gesamteindruck etwas vermiest haben. Wie auch immer man zu diesem Punkt stehen mag, die Entwickler von EA Tiburon haben sich die Kritik zu Herzen genommen: Sowohl die Steuerung als auch einige andere Details wurden im jüngsten Ableger verbessert. Reicht das aus, um einen Neukauf zu rechtfertigen?

Von Anfängern und Profis

Die Antwort auf diese Frage findet ihr erst am Ende dieses Artikels. Halt, nicht gleich auf die nächste Seite klicken. Wir wollen nämlich genau erklären, warum das Spiel bei uns so abgeschnitten hat. Fangen wir demnach ganz behutsam an - mit dem Einstieg. Dieser ist in der 2009er-Fassung etwas besser geglückt als im Vorjahr. Neben der Möglichkeit, seine Schlag- und Putting-Technik in Übungsrunden zu verfeinern, steht euch ab sofort Hank Haney mit mehr oder weniger hilfreichen Tipps zur Seite.

"Wer zur Hölle ist Hank Haney?", werden sicherlich einige von euch fragen. Es handelt sich dabei um den offiziellen Trainer von Golferlegende Tiger Woods, der seinen Erfahrungsschatz ab sofort auch Konsolenspielern offenbaren möchte. Zugegeben, die Sprachausgabe (in Englisch) von Haney wirkt etwas hölzern, doch fällt das nicht unbedingt negativ ins Gewicht. Wichtiger ist, dass dessen Ratschläge durchweg brauchbar und hilfreich sind.

Apropos Hilfe: Ebenfalls neu ist das so genannte Direct-Feedback-Feature. Mithilfe dieser Funktion erhaltet ihr umgehend nach einem Schlag detaillierte Informationen über dessen Ausführung. So könnt ihr zu jeder Zeit nachvollziehen, wie und wo ihr den Ball getroffen habt, wie groß die Wucht des Schlages war und vieles mehr. Das hilft einerseits den Anfängern dabei, ihre Fehler besser und vor allem schneller zu erkennen. Andererseits können erfahrene Spieler mithilfe dieses Feedbacks ihre Technik perfektionieren. Eine klassische Win-win-Situation, die jedoch - wenn wir ehrlich sind - eher in die Kategorie "nice to have" fällt. Ähnlich sieht es mit dem "Club Tuner" aus; hinter diesem Begriff verbirgt sich nichts anderes als die nahezu beliebig einstellbaren Modifikationen der Schläger. Ebenfalls eine nette Idee, die sich jedoch primär an die Golfprofis richtet - Anfänger wird diese Funktion eher verwirren.

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