Test - Tiger Woods PGA Tour 2001 : Tiger Woods PGA Tour 2001

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Was ist dran am neuen 'Tiger Woods PGA Tour 2001', ist es besser als sein Vorgänger? Was hat sich geändert, was wurde besser? Spielen die Neuen der Tour auch in diesem Teil? Und was uns am meisten interessiert, wer ausser Tiger Woods schlägt sonst noch vom Tee ab und auf welchen neuen Golfplätzen könnt ihr nun einputten?

Gerade als die PGA ihre Tour beendet, beginnt EA Sports mit der Veröffentlichung des neuen 'Tiger Woods PGA Tour 2001'. Obwohl Tiger Woods sogar Nichtgolfern ein Begriff ist, stellt sich natürlich die Frage, hat das Spiel seinen Namen verdient? Das muss man klar bejahen. Wenn ihr euch mit dem Virus Golf erst einmal infiziert habt, werdet ihr viele Stunden üben, üben und nochmals üben. Und wer weiss, vielleicht schlagt ihr auch einmal einen Profi übers Internet. Damit wären wir auch schon bei einem Highlight dieses Spiels. Falls ihr glaubt, dass ihr sie besiegen könnt, dann nichts wie auf ins Internet und ihr könnt live an einem PGA-Tour-Game mitmachen.

Tiger Woods PGA Tour 2001
Im Hauptmenü könnt ihr direkt loslegen mit 'New Game'.

Doch zuerst zum Spiel selber. Bei der Installation könnt ihr entscheiden, ob ihr es nur kompakt mit 58 MB installiert oder vollständig mit bis zu 825 MB Speicherplatzbelegung. Einmal installiert könnt ihr direkt ins Spielgeschehen eingreifen. Im Hauptmenü habt ihr die Wahl zwischen 'Play now', 'New Game', 'Online Games', 'Presidents Cup', 'Saved Games', 'Inside EA Sports' und 'Options' . Lasst euch aber nicht von 'Play now' irritieren, denn damit werdet ihr zum Loch 1 des letzten gespielten Kurses gebracht. Wählt besser 'New Game', damit könnt ihr euer Spielerprofil erstellen. Puristen werden natürlich Tiger Woods nehmen, aber ihr dürft auch die Neuen der Tour, wie etwa Stuart Appleby und Jim Furyk, oder als besonderen Amateur Michael Jordon auswählen.

Nachdem ihr noch eingestellt habt, ob ihr lieber als Anfänger oder Profi spielen wollt, was auch mit der Wahl der richtigen Schlägerart verbunden ist, kann es weitergehen mit der Auswahl der verschiedenen Spielarten und deren gibt es immerhin 13. Für Neueinsteiger empfiehlt es sich, zuerst die 'Practice Area' aufzusuchen, um sich entweder auf der Driving Range, dem Chipping Green oder dem Putting Green zu verbessern. Mit 'Practice Holes' könnt ihr sogar jedes Loch der Tour einzeln üben, um eure Taktik und euer Handicap zu verbessern.

Tiger Woods PGA Tour 2001
Auf der Driving-Range lernt ihr besser abzuschlagen.

Experten, oder solche die schon die 2000er Version besitzen, können direkt mit dem eigentlichen Spiel anfangen. Ob ihr nun ein 'Stroke Play' macht, bei dem ihr ein 18-Loch-Spiel in möglichst wenigen Schlägen bewältigen müsst, oder eine der anderen 11 Möglichkeiten wie etwa Tournament, Pro-Am-Tournament und PGA Tour Season wählt, ist dann euch überlassen. Wenn ihr euch für die PGA Tour Season entscheidet, kommt ihr auch in den Genuss der neuen Plätze bei Sugarloaf und River Highlands. Neu hinzugekommen ist auch noch der 'Presidents Cup', in dem ihr mit einem Team der USA gegen eine Internationale Auswahl golft, oder umgekehrt.

Um diesen zu gewinnen, müsst ihr in drei 2er Partien und einer Singel-Partie mehr Spiele für euch entscheiden als eurer Gegner. Ihr könnt dabei noch wählen, ob ihr alle Runden selber spielt, oder vom Computer simulieren lasst.

Tiger Woods PGA Tour 2001
Nur nicht in den Bunker schlagen.

Nun aber ab aufs Grün. Am linken Bildschirmrand seht ihr den Kurs in der Gesamtübersicht in einem kleinen Fenster. Rechts unten habt ihr den sogenannten Swing-Meter, mit dessen Hilfe ihr die Schwungstärke und die Richtung einstellen könnt. Dies geschieht mit einem sogenannten 3-Click-Schlag: Mit dem ersten Click beginnt ihr auszuholen, mit dem zweiten stellt ihr die Schwungstärke ein und mit dem dritten bestimmt ihr die Ausrichtung des Schlages, also entweder links, mittig oder rechts. Falls nötig, könnt ihr am Swing-Meter auch noch einstellen, ob der Ball mit topspin, backspin, fade oder draw geschlagen werden soll.

 

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