Test - Timesplitters : Timesplitters

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Eidos präsentiert mit 'TimeSplitters' das erste Projekt des Entwicklers Free Radical Entertainment. Die Programmierer sind jedoch keine Neulinge im Shooter-Sektor. Einige der Herren aus dem Team, können doch ansehnliche Referenzen aufweisen. Schliesslich haben sie vorher bei Rare an dem weltweit sehr erfolgreichen, jedoch in Deutschland indizierten 'First Person'-Shooter mit 'James Bond'-Lizenz für N64 mitgearbeitet. Wie sich aus dem Namen des aktuellen Games vermuten lässt, wird man wohl durch die Zeit reisen. Die Level sind zeitlich von 1935 bis ins Jahr 2035 angesiedelt.

Als die ersten Ego-Shooter Games auf den Markt kamen, war ich hell begeistert. Immer schon wollte ich wissen, wie das ist, wenn man aus der Sicht der Spielfigur durch das Level geht. Also besorgte ich mir für den Einstieg 'Turok' auf dem N64. Doch richtige Freude konnte bei mir einfach nicht so recht auf kommen. Mir fehlte einfach, dass ich meinen Kämpfer nicht sehen konnte. Doch so mit der Zeit gewöhnte ich mich daran.

Timesplitters
Auswahl des Charakters.

Das Schöne bei den Ego-Shootern finde ich, dass der Spieler so schön in Killer-Stimmung versetzt wird. Plötzlich werden die Hände vor Spannung feucht und das Herz beginnt fester zu schlagen. Nun war ich gespannt, was mich in 'TimeSplitters' erwarten würde. Ich hatte gelesen, dass es viele verschiedene Charaktere geben soll. Na, dann wollen wir mal sehen.

Also sofort PS2-Laufwerk ausgefahren und CD eingelegt. Hm, was nehme ich jetzt, Story- oder Arcade-Modus? Ich entschied mich zuerst einmal für 'Arcade'. Doch hatte ich damit wirklich eine gute Wahl getroffen? Zunächst wählte ich einfach mal die erste Spielfigur. Kaum hatte das Spiel begonnen, wurde ich auch schon aus allen Rohren beschossen. Mir blieb also nichts anderes übrig, als ebenfalls wie wild durch die Gegend zu ballern. Das Ergebnis meiner Verzweiflungstat hatte ich schon bald vor Augen - ich war schon nach wenigen Sekunden tot.

Ich sah ein, dass diese Spielvariante wohl doch noch etwas zu früh für mich war. Nun gut, dann versuchen wir es halt mal mit dem Story-Modus. Hier könnt ihr unter drei Levels frei wählen, 1935 Grabstätte, 1970 Chinatown und 2005 Cyberden. Jedes kann in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen gespielt werden: einfach, normal und schwer. An allen drei Schauplätzen könnt ihr zudem noch unter zwei verschiedenen Charakteren aussuchen.

Timesplitters
Und da muss ich rein?

Sobald ihr euch im Level befindet, solltet ihr das Briefing zu der jeweiligen Mission lesen. Hierzu braucht ihr nur die Select- oder Start-Taste zu drücken und die zu bewältigende Aufgabe wird erklärt. Ihr werdet ausserdem sehen, dass eine Uhr läuft - aber keine Angst, ihr habt genug Zeit um eure Aufgabe zu bewältigen. Scrollt ihr nach links oder rechts weiter so werdet ihr auch das Controller-Setup finden. Neulinge dieses Genres haben dort die Möglichkeit, die automatische Blickzentrierung einzuschalten und die Tasten so zu belegen, wie sie es gerne haben möchten. Unter Präferenzen lässt sich zudem noch, das automatische Zielen aktivieren. Natürlich wollte ich wissen, wie gut die automatische Zielerfassung funktioniert. Leider wurde ich enttäuscht - auf kurze Distanz werdet ihr nicht viel davon spüren, im Fernkampf sieht es dann schon etwas besser aus. Doch konsequent zu gebrauchen ist die Zielerfassung nicht wirklich. Wohl oder übel, musste ich also doch selber exakt zielen.

 

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