Test - Tom Clancy's Endwar : Echtzeitstrategie mit Sprachsteuerung

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Der dritte Weltkrieg bricht aus

'Endwar' spielt im 21. Jahrhundert. Der dritte Weltkrieg ist ausgebrochen, in dem sich drei Fraktionen gegenüberstehen: U.S. Joint Strike Force, European Enforcers und Russian Spetsnaz. Um dem Spieler ein besseres Mittendrin-Gefühl zu vermitteln, wurde von der eigentlich etablierten Vogelperspektive Abstand genommen. Stattdessen sehen wir die Einheiten dicht herangezoomed in all ihren Details und bekommen die Explosionen und Granatschläge fast hautnah mit. Damit die Übersicht dennoch gegeben ist, kann jederzeit in eine taktische Kartenansicht geschaltet werden, auf der die Truppen und wichtige Strategiepunkte eingezeichnet sind. Jeder strategische Punkt wurde zudem mit einem Buchstaben benannt, sodass man den Ort nicht sehen muss, um seine Einheiten dort hinzuschicken. Einfach ein „Red Team move F“ und schon marschieren die Soldaten los. So entfällt das manchmal lästige Anwählen – natürlich optimal für ein Konsolenspiel.

Sieben unterschiedliche Truppenarten wird es in 'Endwar' geben. Darunter normale Fußsoldaten, Truppentransporter, Artillerie, Panzer und Hubschrauber. Eingenommene Stützpunkte liefern Reinforcement Points, die in Verstärkung oder Spezialangriffe investiert werden können. Einheiten erhalten zudem Erfahrungspunkte, die sehr wichtige Upgrades ermöglichen. Zudem können Einheiten in jeden weiteren Einsatz mitgenommen werden, was sie umso wertvoller macht, wenn sie einige Level gestiegen sind. Damit Soldaten und Maschinen besonders effektiv sind, müssen Deckung und das Terrain genutzt werden. Jedes Gebäude kann in den ca. eine Quadratmeile großen Gebieten besetzt und/oder zerstört werden. Eine weitere wichtige Rolle auf dem Schlachtfeld spielt die Moral. Wer den Feind lange unter Beschuss hält und konsequent dezimiert, der kann damit rechnen, dass die gegnerischen Soldaten irgendwann Reißaus nehmen.

Die ganze Welt kämpft um die Welt

Alle drei Fraktionen sind in der Einzelspielerkampagne spielbar. Allerdings dient diese nur als Vorbereitung auf den wirklich harten Kampf, der online ausgetragen wird. Spieler auf der ganzen Welt kämpfen für ihre Lieblingsfraktion um die Vorherrschaft in den 40 Territorien, in die die Kontinente aufgeteilt wurden. Insgesamt gibt es zehn unterschiedliche Missionsziele, wie zum Beispiel den Kampf gegen Terroristen oder die Zerstörung von Militäranlagen. Die Missionen können sogar zusammen im Kooperativmodus gespielt werden. Richtig interessant wird es dann, wenn bis zu zwölf Spieler Schlachten im Mehrspielermodus austragen. Allerdings haben wir davon nichts zu Gesicht bekommen. Darüber hoffentlich demnächst mehr.

Fazit

von Dennis Hartmann
Ich bin immer noch beeindruckt, wie gut die Sprachsteuerung in der Präsentation funktioniert hat. Einfache, schnelle Anweisungen und schon läuft alles wie geschmiert. So simpel hatte ich mir das vorher, ehrlich gesagt, nicht vorgestellt. So machen für mich sogar Echtzeitstrategiespiele auf der Konsole Sinn! Aber auf dem PC würde das doch sicher genauso gut funktionieren, oder?

Wertung

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