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Preview - Ghost Recon: Future Soldier : Geister aus der Zukunft

  • PS3
  • X360
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Fast hatte man sie vergessen, die Ghosts. Tom Clancys Sondertruppe operierte in den letzten Jahren unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Doch jetzt meldet sie sich zurück. Ghost Recon: Future Soldier verabschiedet sich von einigen Traditionen, verspricht aber weiterhin eine taktische Spielerfahrung, die nun zugänglicher sein soll. Geht die Rechnung auf? Oder müssen sich Fans der ersten Stunde Sorgen machen?

In Paris gab es neben einer ausführlichen Präsentation auch die Gelegenheit, selbst Hand anzulegen und den teambasierten Third-Person-Shooter anzuspielen. Während die ersten drei Abschnitte mehr dazu dienten, die Steuerung zu verinnerlichen und sich mit den einzelnen Spielmechaniken vertraut zu machen, hatten wir im letzten spielbaren Ausschnitt reichlich Möglichkeiten, das zuvor erlernte Wissen selbstständig einzusetzen und einen großen Teil des Spielkonzepts auszuprobieren.

Taktik für jedermann

Serienveteranen hatten in den Vorgängern Advanced Warfighter 1 & 2 genügend Zeit, sich an den Wechsel der Perspektive von First- zu Third-Person zu gewöhnen. Auch der neueste Ableger bleibt der Sicht über die Schulter treu. Allerdings haben die Entwickler einige Veränderungen an der taktischen Spielmechanik vorgenommen. Nun ist es nicht mehr möglich, wie früher einzelne Team-Kameraden durch die Gegend zu schicken. Die Kollegen reagieren nun völlig autonom. Game Director Eric Couzian begründet diesen Schritt mit der Tatsache, dass Spezialeinheiten, wie die Navy Seals, wissen, wo sie zu stehen haben. Schließlich sind sie Profis. "Es geht vielmehr um die Lösung des Problems als darum, vorher umständlich Vorbereitungen zu treffen und Leute zu dirigieren."

Doch wer befürchtet, Ubisofts neuester Taktik-Shooter verkommt zum dumpfen Action-Geballer, liegt falsch. Nach wie vor lassen sich Gegner flankieren oder Überraschungsangriffe starten. Neuerdings könnt ihr Feinde markieren und per Knopfdruck ähnlich wie in Splinter Cell: Conviction ausschalten. Nur dass jeder aus eurem Team ein Ziel übernimmt. Deswegen variiert die Zahl der gleichzeitig eliminierbaren Feinde je nachdem, wie viele Leute in eurem Squad sind. Die vom Computer gesteuerten Soldaten agieren dabei clever und suchen sich selbstständig eine freie Schussbahn. Auch sonst stellen sie sich alles andere als dumm an, geben Auskunft über entdeckte Widersacher und handeln verdeckt.

Tom Clancy's Ghost Recon: Future Soldier - May 2012 Release Trailer
Anlässlich der Verkündigung des neuen Mai-Termins von Ghost Recon: Future Soldier gibt es seitens Ubisoft auch einen frischen Videoclip.

Helfer aus der Luft

Ein zusätzlicher Begleiter ist die Drohne, die ihr per Knopfdruck losschickt. Entweder fliegend oder fahrend lässt sich damit die nähere Umgebung inspizieren. Außerdem könnt ihr Gegner markieren oder aus der Nähe betäuben. Doch Vorsicht: Wird der kleine Helfer zu oft getroffen, muss er für eine kurze Reparaturpause aussetzen. Außerdem gab es einige Stellen beim Anspielen, an denen wir ohne ersichtlichen Grund nicht auf die Drohne zurückgreifen konnten.

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