Preview - Tom Clancy's Rainbow Six 3: Athena Sword : Tom Clancy's Rainbow Six 3: Athena Sword

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Tom Clancy's Rainbow Six 3: Athena Sword
Gegen das Blei hilft auch die Gasmaske des Terroristen nicht.

Auch neue Waffen sind mit dabei
Was wäre ein Addon zu einem Shooter, wenn es nicht auch neue Waffen enthalten würde? Wie sich das so gehört, hat das Entwicklungs-Team gleich sieben neue Ballermänner ins Spiel integriert. G3KA4, OTs-14 Groza, GM240G, 93R, SL8-2, Sub Spectre M4 und M4 Super 90 Shotgun sind ihre Bezeichnungen. Es dürfte klar sein, dass sich jede dieser Waffen für spezielle Aufgaben eignet. So sind die Shotguns besser in Häusern geeignet, da sie auf weite Entfernung einen sehr großen Streuradius haben.
Die Taktikfans unter euch können nun also vor Beginn jeder Mission noch länger darüber nachdenken, welches denn die optimale Mischung der verschiedenen Einsatzkräfte inklusive ihrer Ausrüstung ist.

Tom Clancy's Rainbow Six 3: Athena Sword
Da muss wohl jemand wild um sich geschossen haben.

Alles andere wie gehabt
Mehr als die bislang genannten Veränderungen kann die aktuelle Preview-Version nicht bieten. Ob noch das eine oder andere Feature bis zum Release, der für Anfang September geplant ist, hinzugefügt wird, ist ungewiss und nicht allzu warscheinlich.
Beispielsweise hätten die Entwickler die Steuerung der verschiedenen Teams etwas erleichtern können. Da sich diese nur auf ganz einfache Befehle wie 'Stellung halten' und 'Gruppenführer folgen' beschränkt, kommen echte Taktikfans ein wenig zu kurz. Meist läuft es darauf hinaus, dass man immer losrennt und so viel wie möglich ballert, wie man das eben aus der Klassik-Version kennt.
Ein Taktik-Menü nach dem Vorbild von 'S.W.A.T. 3' wäre vielleicht wünschenswert gewesen. Spieler, die bevorzugt strategisch vorgehen, hätten dieses System nutzen können, diejenigen, die lieber losballern, könnten jedoch trotzdem weiter agieren wie bisher.

Tom Clancy's Rainbow Six 3: Athena Sword
Ein Terrorist geht in die Knie.

Springen kann man bei Rainbow Six nach wie vor noch nicht. Scheinbar ist dies bei Shootern dieses Genres des Öfteren der Fall. Selbige Funktion wurden von vielen Spielern auch schon bei 'S.W.A.T. 3' vermisst und ebenfalls durch das Add-on zum Spiel nicht nachgeliefert. Es ist vielleicht nicht unbedingt realistisch, wenn das Einsatzkommando durch die Gegend hüpft, dass man sich aber auch nicht über die Motorhaube eines Autos bewegen kann, ist ebenso unglaubwürdig.

Elementarer Teil des Spiels ist immer noch die Planungsphase, in der das Team zusammengestellt und der Plan zum Eindringen in das Zielgebiet ausgearbeitet wird. Spieler, denen das zu lange dauert, können aber auch einen vorgefertigten Einsatzplan benutzen. Diese Hilfe ist derzeit aber noch völlig unbrauchbar und hat den Titel 'Plan' sicherlich nicht verdient. Meist wird einfach nur eine Gruppe aus vier Männern zusammengewürfelt, von Wegpunkten ganz zu schweigen. An dieser Stelle besteht noch Nachholbedarf.

 

Fazit

Patrick Schröder - Portraitvon Patrick Schröder
'Rainbow Six 3: Athena Sword' ist sicherlich ein Add-on, das für alle Fans von 'Raven Shield' zu empfehlen ist. Die Neuerungen sind aber - wie schon bei den Vorgängern der Reihe - doch nicht so umfangreich, wie man sich das vielleicht wünschen würde. Eine Kampagne mit acht Missionen ist nicht allzu umfangreich - zwei bis drei Missionen mehr wären lobenswert gewesen. Auch die Tatsache, dass nur sieben neue Waffen ins Spiel integriert wurden, ist kein Anlass in Jubel auszubrechen. Auch die taktische Tiefe des Spiels hätte noch weiter gesteigert werden können, so dass richtige Taktik-Fans gefallen an dem Spiel finden könnten. Trotz alledem bleibt 'Rainbow Six' ein sehr gutes Spiel und wird durch das Add-on nun vielleicht noch ein wenig attraktiver.  

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