Test - Tony Hawk's American Wasteland : Tony Hawk's American Wasteland

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Tony Hawk auf allen Plattformen: Die neueste Episode namens ’Tony Hawk’s American Wasteland’ macht auch nicht vor der brandneuen Xbox 360 Halt. Wir haben uns also einmal mehr auf einem Skateboard und einem BMX-Rad in die Straßen von L.A. gestürzt.

Die Stadt der Engel

Tony Hawk auf allen Plattformen: Die neueste Episode namens ’Tony Hawk’s American Wasteland’ macht auch nicht vor der brandneuen Xbox 360 Halt. Wir haben uns also einmal mehr auf einem Skateboard und einem BMX-Rad in die Straßen von L.A. gestürzt. Denn anders als in den vergangenen Episoden der Trendsport-Hitreihe konzentriert sich der neueste Teil nur auf eine Stadt. Auch sonst ändert sich einiges: Das primitive Pennäler-Geblödel der ’Tony Hawk’s Underground’-Spiele ist passé, stattdessen kommt eine angenehm unspektakuläre Story zum Tragen, die den Skateboarding-Geist aber weit besser einfängt. Ihr übernehmt die Kontrolle über einen Landjungen aus Kentucky, der den Kleinstadt-Mief nicht mehr aushält und im nächsten Greyhound-Bus nach Los Angeles reist. Dort, im Mekka der Skateboarder, will er beweisen, dass er zu den allerbesten Könnern auf den rollenden Brettern zu zählen ist. Natürlich ist das kein leichtes Unterfangen, zumal euch zunächst euer ganzer Besitz geklaut wird und ihr euch in der Trendsport-Szene erst mal beweisen müsst. Schlussendlich werdet ihr aber aufgenommen und sollt mit anderen hippen Boardern einen paradiesischen Independent-Skatepark errichten.

Kleine Neuerungen

Wer in den vergangenen Jahren mal ein ’Tony Hawk’s’ gespielt hat, der fühlt sich in ’American Wasteland’ sofort heimisch. Am altbekannten Gameplay und Spielprinzip wurde also nicht gerüttelt. Das hat zwar den Vorteil, dass die gewohnt geniale Spielbarkeit nicht gemindert wurde, alles in allem wirkt die Serie durch die vielen Episoden aber mittlerweile etwas ausgelutscht. Immerhin muss man den Entwicklern zugute halten, dass sie durch viele kleine, aber feine Neuerungen es geschafft haben, die Spielqualität nochmals etwas zu verbessern. Das fängt schon bei der Geschwindigkeit an, die ein wenig erhöht wurde, was dem Gameplay sichtlich gut getan hat. Außerdem kommt eine ganze Menge an neuen Moves hinzu: Ihr könnt mit eurem Board neuerdings unter anderem Powerslides, Bank Drops, Wall Saltos und doppelte Flips sowie Grabs vollführen. Weiterhin dürft ihr auf einem BMX-Rad Platz nehmen und die Gegend unsicher machen. Die BMX-Steuerung ist allerdings sehr gewöhnungsbedürftig ausgefallen. Ansonsten gibt sich ’Tony Hawk’s American Wasteland’ sehr einsteigerfreundlich: Der Schwierigkeitsgrad der Missionen steigt nur langsam an und ihr lernt alle wichtigen Tricks nach und nach in Form von Aufgaben. Diese eigentlich lobenswerte Idee hat leider einen gewaltigen Haken: Kenner der Materie werden gezwungen, selbst absolute Standard-Manöver zu erlernen, bevor sie diese einsetzen können. Das nervt natürlich ungemein. Etwas versöhnlich stimmen dafür das gelungene Leveldesign der einzelnen Abschnitte und die wenigen Ladezeiten. Ihr könnt von einer Gegend zur anderen skaten, indem ihr einen langen Tunnel passiert. Dadurch wirken die Levels wie aus einem Guss und nervige Ladepausen entfallen.

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