Preview - Tony Tough 2 : Tony Tough 2

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Beinah drei Jahre ist es nun her, dass Tony Tough das erste Mal sein Unwesen auf heimischen PCs getrieben hat. Ende Oktober kehrt der kleine Klugscheißer zurück und will uns erneut mit kniffligen Rätseln und jeder Menge Humor begeistern.

Beinah drei Jahre ist es nun her, dass Tony Tough das erste Mal sein Unwesen auf heimischen PCs getrieben hat. Ende Oktober soll der Nachfolger veröffentlicht werden, dessen Handlung zur Abwechslung nicht nach dem ersten Teil einsetzt, sondern in der frühen Jugend des optisch ... nun, sagen wir mal "unauffälligen" Helden. Genauer gesagt verschlägt es euch ins Jahr 1953, als Tony seinen gebrechlichen Leib noch mit zarten 13 Lenzen im kleinen Kaff Washington / New Mexico in die Schule schleppte und mit vorlauten Sprüchen um sich warf.

Skurrile Rätsel und eine durchgeknallte Story

Der Auftakt des Spieles zeigt sich noch recht simpel. So gilt es zunächst, sich mit allen Mitteln vorm Nachsitzen zu drücken und dann aus einem Krankenzimmer zu entkommen. Bereits die ersten Rätsel zeigen deutlich, dass nicht immer die Logik gefragt ist, sondern eher Querdenker zum Zuge kommen. Wer sonst denkt schon daran, eine Kröte zu verschlucken, um dem Unterricht zu entkommen ... Wenn man erwartet, hübsch an der Leine zur Story geführt zu werden, sieht man sich getäuscht, hier ist eher die Initiative des Spielers gefragt. So könnt ihr gerade zu Beginn erst mal das Kaff, in dem Tony lebt, gemütlich erkunden und mit allerlei Charakteren plaudern sowie diverse Rätsel lösen.

Die ziemlich durchgeknallte Story, die einige skurrile Überraschungen bereithält, startet aber erst dann so richtig durch, als das Hausmädchen der Familie entführt wird – im Zusammenhang mit dem Tod einer alten Lady und einer dubiosen Erbschaft, aus der einige Artefakte gestohlen werden. Und ob all diese Ereignisse damit etwas zu tun haben, dass ein gewisses Örtchen namens Roswell gleich um die Ecke liegt, dürft ihr selbst herausfinden.

Standard-Steuerung

Das Gameplay rund um den naseweisen Klugscheißer orientiert sich an klassischen Point&Click-Adventures und verzichtet auf umständliche Spielereien. Benutzbare Objekte oder ansprechbare NPCs werden mit einem sich veränderndem Cursor kenntlich gemacht. Die rechte Maustaste sorgt dafür, dass ihr verschiedene Interaktionsoptionen, wie Anschauen, Benutzen, Nehmen oder Reden, durchschalten könnt. Per Doppelklick schwingt Klein-Tony die Hufe und bewegt sich rennend auf das Objekt oder den Ort zu, was die Angelegenheit angenehm beschleunigt. Das Inventar von Tony sprengt wieder einmal alle Gesetze der Physik und natürlich ist es sinnvoll, alles einzusammeln, was nicht niet- und nagelfest ist.

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