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Special - Super NES: 10 Gründe für den Kult : Warum es alle Konkurrenten aussticht

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    Platz 7: Pseudo-3-D-Spiele

    Nintendos damaliges Flaggschiff arbeitete mit einem Hauptprozessor, der den verbauten Grafikchips und dem Speichermanagement kaum gewachsen war. Musste er auch nicht zwingend, denn dank eines modernen H-DMA-Speichermanagements und zukunftsorientierten Designs bei den Grafikchips brauchte das System nicht zwingend einen allmächtigen Vorgesetzten. Trotzdem war die Konstellation problematisch, denn in der frühen SNES-Ära kannten die meisten Spieleschmieden die Stärken des Systems noch nicht, was zu vielen Ruckeleinlagen führte. Obendrein schienen Polygon-3-D-Spiele mangels Rechenkraft außer Reichweite.

    Das Startspiel F-Zero sowie die wenig später veröffentlichte Pseudoflugsimulation Pilotwings offerierten einen ganz anderen Ansatz für das Thema 3-D-Umgebungen. Mithilfe des achten Grafikmodus der verbauten Chips (gezählt von null an, daher „Mode 7“) vermochte das Super Nintendo eine beliebig große Hintergrundgrafik frei und flüssig zu skalieren und zu rotieren. Dies würde schon bald die Basis vieler Oberwelten und Actionpassagen bilden.

    Unzählige Spiele vertrauten auf Mode 7. Zelda, Secret of Mana und Final Fantasy verwirklichten damit ihre Oberweltkarten und Actiontitel vom Schlag eines Mechwarrior gestalten auf diese Weise ihre Kampfareale in einer noch nie auf heimischen System möglichen Echtzeitumgebung. Ja, selbst einige Sportspiele wie Super Formation Soccer (hierzulande Super Soccer) und Striker gewährten dem Spieler durch flüssige Zooms und flache Kamerawinkel eine tiefere Einsicht auf das Spielfeld.

    Mode 7 entwickelte sich zu einem Aushängeschild und zu einem Alleinstellungsmerkmal für das System. Ähnliche Effekte gab es bis dahin nur in der Spielhalle oder in Ausnahmetiteln auf dem Commodore Amiga. Auf dem Super Nintendo gehörten flüssige Zooms hingegen zum absoluten Standard. Schade allerdings, dass es nicht möglich war, Spielfiguren damit zu bearbeiten. Auch vermochte Mode 7 ohne technische Trickserei nur ein einziges Objekt zu bearbeiten.

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