Test - Turok : Turok

  • PS3
  • X360
Von Kommentieren

Es mag ja sein, dass Duschungel-Szenarien seit ’Far Cry’ unter den Entwicklern in sind und einige Shooter in den letzten Monaten in Sachen Spielwelt stark bei Cryteks Meisterstück abgekupfert haben. ’Turok’ dürfte da jedoch nicht dazu gehören, schließlich passt der stark bewaffnete Indianer seit seinem N64-Debüt in den Dschungel wie die Faust aufs Auge. Wie fällt wohl sein Next-Gen-Debüt aus?

Es mag ja sein, dass Duschungel-Szenarien seit ’Far Cry’ unter den Entwicklern in sind und einige Shooter in den letzten Monaten in Sachen Spielwelt stark bei Cryteks Meisterstück abgekupfert haben. ’Turok’ dürfte da jedoch nicht dazu gehören, schließlich passt der stark bewaffnete Indianer seit seinem N64-Debüt in den Dschungel wie die Faust aufs Auge.

Allen bisherigen Titeln zum Trotz setzt man auf eine völlig neue Story, die auch nicht im ursprünglichen ’Turok’-Universum spielt, eher lässt sich das Ganze mit der Welt von ’Alien VS Predator’ vergleichen. Turok ist diesmal auch kein mythischer Indianer mehr, sondern Teil einer Eliteeinheit, die von ihrem Anführer in eine Falle gelockt wird. Von da an stellt sich Turok mit einigen Teamkameraden seinem Kontrahenten entgegen und kämpft sich durch den Dschungel und große Hightech-Festungen bis zum Bösewicht höchstpersönlich durch.

Wild Boys

Gefallen hat uns in der Präsentation besonders das Setting mit seiner sehr lebendigen und von Dinos bevölkerten Flora. Die Entwickler haben viel Arbeit in die Spielwelt einfließen lassen, konnten sich aber, wie man uns im Interview verriet, auf die Möglichkeiten der 'Unreal'-Engine 3 verlassen, die aufseiten der Performance und Bildqualität eine hervorragende Basis bietet, ohne unnötige Kompromisse eingehen zu müssen. Das spiegelt sich dann auch in bildschönen Wäldern, Klippen und weiten Grasflächen wieder, wo man sich an seine Gegner anschleicht, um sie mit einem schnellen Messerhieb ruhig zu stellen. Zugegeben ist ’Turok’ wahrlich kein Spiel, das in Kinderhände gehört. Bei allen Feuergefechten und Bogen- sowie Messer-Attacken spritzt hektoliterweise Blut umher. Bei der USK-Einstufung dürfte man kaum eine Freigabe unter 18 Jahren bekommen. Das ist aber, ehrlich gesagt, kein Manko, schließlich wird hier dem Spieler solide Erwachsenenunterhaltung geboten.

Selten hat das Anschleichen so viel Spaß gemacht und wer aus weiter Ferne die Gegner per Pfeil und Bogen aufs Korn nimmt, bei dem lässt sich ein fieses Grinsen auf den Lippen erkennen. Richtig kreativ wird es dann, wenn man die Tierwelt einsetzt und etwa große Dinos auf gegnerische Gruppen hetzt. Das klappt einerseits durch das beliebte Köderspiel, bei dem man einfach zum Gegner hinrennt und dabei einen Haufen Verfolger im Rücken hat, oder man lenkt mit Leuchtfackeln und Pfeilen die Aufmerksamkeit auf die jeweiligen Personen.

Menschliche und künstliche Gegner

Abseits der Kampagne gesellt sich zur Freude aller ’Turok’-Fans ein Multiplayer-Modus für 16 Spieler dazu und laut unserem Interviewpartner soll die Kampagne auch kooperativ mit zwei Spielern angegangen werden können. So geht man im Team auf die Jagd nach Dinos und Gegnern und kann gemeinsam auf das große Repertoire an Schießprügeln aller Art zurückgreifen. Zu guter Letzt sei gesagt, dass beide Konsolenversionen grafisch nahezu identisch aussehen sollen. Welche exklusiven Features bei den Plattformen Einzug halten, konnte uns man jedoch nicht sagen.

Fazit

von R Kwiecin
Persönlich freue ich mich bereits auf diesen Titel, der auf der PS3 und der Xbox 360 kommenden Februar einschlagen wird. Der gezeigten Version nach zu urteilen dürfte es den Entwicklern jedenfalls problemlos gelingen, das Datum einzuhalten. Mit einer Preview ist daher wohl um Weihnachten zu rechnen. Bleibt nur die Frage, wie man die Wartezeit bis zum Release dieses hervorragenden Titels totschlägt.

Wertung

  • X360
    95
    %
  • PS3
    95
    %

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel