Preview - Viva Piñata : Viva Piñata

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Die Piñatas sind los und ihr müsst sie alle einfangen. Wem das mexikanisch vorkommt, der hat Rares neuen Titel für die Xbox 360 noch nicht gespielt. Wir haben uns den tierisch-bunten und kindgerechten Mix aus ’Die Sims’ und ’Animal Crossing’ zusammen mit einer Vertreterin der anvisierten jungen Zielgruppe näher angeschaut.

Die Piñatas sind los und ihr müsst sie alle einfangen. Wem das mexikanisch vorkommt, der hat Rares neuen Titel für die Xbox 360 noch nicht gespielt. Ein verödeter Garten muss wiederhergestellt werden, um Heimat für merkwürdige Geschöpfe und Pflanzen zu bieten. Bei einem Entwicklertermin hatten wir die Möglichkeit, 'Viva Piñata' in Ruhe Probe zu spielen und tief in die farbenfrohe Welt des Spiels einzutauchen.

Mach es einfach platt!

Vor jedem Vergnügen steht die Arbeit. Das ist auch bei 'Viva Piñata' so. Ein relativ kleines Stück Garten steht zur Verfügung, ohne Piñatas und voll mit Müll. Also frisch ans Werk und den Boden vorbereiten, Samen kaufen und anfangen das neue Heim zu gestalten. Wann immer man eine Baumaßnahme anfängt, interessiert sich unter Umständen eine der 60 Piñata-Spezies dafür. Aber nur weil ein Piñata interessiert ist, heißt es noch nicht, dass es im Garten leben will, es schaut sich den Garten erst einmal an. Wenn man Glück hat, bleibt das Piñata da und ändert seine Farbe von Schwarz-Weiß auf farbig. Jetzt gehört das Piñata in den Garten und kann nach Lust und Laune einen Namen bekommen. Nun kann man den nächsten Schritt wagen und an Nachkommen denken. Wenn zwei Piñatas der gleichen Art im Garten unterwegs sind, zeigt das Voraussetzungsmenü, was noch getan werden muss, damit zwei Piñatas Nachkommen in den Garten setzen. Meistens muss erst für Futter und dann für das richtige Haus gesorgt werden. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, erscheinen kleine Herzen über den Köpfen der Piñatas, man führt sie zusammen und muss dann in einem kleinen Mini-Game – das schwerer wird, je nachdem wie weit man im Spiel fortgeschritten ist – die beiden Liebenden zusammenführen. Dann verziehen sie sich in ihr Haus und vollführen eine Tanzeinlage, die richtig niedlich und witzig anzuschauen ist. Jede Spezies hat ihren eigenen Tanz und eigene Musik. Nach dem Ritual kommt der Halb-Vogel-halb-was-anderes Storkos als Storch und bringt ein Ei in den Garten. Et Voila: Ein neuer Bewohner des Gartens ist da.

Natürlich braucht ein Garten auch Pflanzen und Früchte. Wenn man eine Pflanze setzt, dauert es eine Weile, bis sie voll ausgewachsen ist. Während der Zeit kann man andere Dinge machen. Damit man nicht vergisst, dass Pflanzen Wasser brauchen, kommen kleine Nachrichten am unteren Bildschirmrand, die an die Umgebung erinnern. Gezeigt werden auch Meldungen wie die, dass ein neues Piñata sich für den Garten interessiert oder dass ein Piñata angegriffen wird und sonstige wichtige Dinge für den Spielablauf. Samen für neue Pflanzen kann man auf zwei Wege erhalten: Entweder man schnorrt den merkwürdigen Seedos an, der immer mal wieder Samen fallen lässt oder man geht in den Laden und kauft sich Samen. Die verschiedenen Läden bieten so ziemlich alles an Häusern, Samen und Gerätschaften, das man benötigen könnte. Allerdings nicht kostenlos. Die Schokoladengeld-Währung erhält man durch das Erreichen von Zielen, das urbar machen von Gartenteilen oder durch den Verkauf von Früchten, die auf den Bäumen oder an den Pflanzen im Garten wachsen.

Wie von Rare nicht anders zu erwarten, ist 'Viva Piñata' gespickt mit schwarzem Humor und das wirkt sich auf alle Details des Spiels aus. Selbstverständlich haben die Piñatas natürliche Feinde: Die sauren Piñatas. Sie sind gefüllt mit verdorbenen Süßigkeiten und das macht die eigenen Piñatas krankt. Jetzt kann man sie entweder mit der Schaufel zerschlagen, was nur zur Folge hat, dass sie vom Rand des Gartens sofort wiederkommen oder man macht sich die Mühe und zähmt sie. Einmal zum Guten bekehrt, können sie durch ständige Sorge Teil der Bevölkerung des Gartens werden.

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