Test - Warhammer 40K: Gladius – Relics of War : Civilization im Warhammer-40K-Universum

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Greift zu, wenn...

… ihr sowohl ein Fan von Warhammer 40,000 als auch des 4X-Genres seid. Eines alleine reicht nicht.

Spart es euch, wenn...

… ihr von einem 4X-Spiel auch Politik und Diplomatie erwartet. Gladius ist sehr kampflastig.

Fazit

Markus Rohringer - Portraitvon Markus Rohringer
Immerwährender Krieg

Die Welt von Warhammer 40,000 ist eine des immerwährenden Krieges. Daher hat Entwickler Slitherine schon recht mit der Einschätzung, dass Diplomatie in dem Ausmaß, wie es andere 4X-Titel bieten, nicht in dieses Universum passt. Ich bin dennoch etwas zwiegespalten, ob es nicht besser gewesen wäre, hier die „Regeln“ etwas aufzuweichen. Die Konsequenz ist, dass Gladius deutlich weniger Spieltiefe bietet als vergleichbare Genrevertreter. Auch bei Ökonomie und Forschung wäre mehr drin gewesen.

Als glühender Fan freue ich mich dennoch über diese längst überfällige 4X-Umsetzung des Warhammer-40K-Universums. Ohne Fanbonus schmilzt die Daseinsberechtigung jedoch rapide, gibt es doch viel Konkurrenz, die deutlich mehr bietet als Gladius. Selbst ich werde das Spiel wohl nach zwei, drei weiteren Partien wieder zur Seite legen, während ich Titel wie Civilization oder Endless Space vermutlich noch in vielen Jahren spielen werde.

Das andere 40K-Spiel des Sommers: Warhammer 40.000: Inquisitor - Martyr

Überblick

Pro

  • endlich ein 4X-Ableger von Warhammer 40,000
  • schöne Umsetzung der einzelnen Fraktionen und ihrer Einheiten
  • erzeugt in seinen besten Momenten den „Noch-eine-Runde“-Fluss
  • grafisch solide
  • taktisches Geschick in den Kämpfen gefordert
  • Einheiten können im Rang aufsteigen

Contra

  • nur vier Fraktionen
  • geringere Spieltiefe als bei anderen 4X-Titeln aufgrund fehlender Alternativen zum Militär
  • daraus resultierend kaum Möglichkeiten für Comebacks
  • geringer Wiederspielwert aufgrund immer gleicher Quests und wenig Spezialisierungsmöglichkeiten
  • optisch etwas eintönig

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