Test - Wild Wild Racing : Wild Wild Racing

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Pah, glänzende Edelkarossen und geteerte Autobahnstrassen sind doch was für zahme Muttersöhnchen! Wer es lieber etwas deftiger mag, der könnte sich für 'Wild Wild Racing' von Rage auf der PlayStation 2 erwärmen. Hier steigt ihr in Hochleistungs-4x4-Off-Road-Wagen Marke 'Eigenbau' und braust über schlammige Wege, die sich nur selten über vorgegebene Asphaltstrassen erstrecken.

Rennspielfans haben es gut mit der PlayStation 2: schon kurz nach dem Konsolen-Start in Europa stehen dem Fan des Genres gleich drei ansprechende Titel zur Verfügung, nämlich Namcos 'Ridge Racer V', das Missions-betonte 'Smuggler´s Run' von Take 2 und eben 'Wild Wild Racing'. In letzterem nehmt ihr mit unorthodoxen Buggys an wilden Off-Road-Rennen teil. Die Entwickler haben dazu sogar eine kleine Hintergrund-Geschichte hervorgekramt:

Durch einen Freund erfahrt ihr von einer anonymen Organisation, die eine Reihe internationaler Off-Road-Rennen finanziert und noch Fahrer sucht. Dank eurer Racing-Erfahrung sichert ihr euch den Job, findet euch aber nach dem ersten Misserfolg auf dem harten Boden der Realität wieder. Zum Glück habt ihr keine Probleme damit, anfangs mit Anfängern an den Start zu gehen.

Wild Wild Racing
Das tolle Render-Intro macht Lust auf mehr.

Schon beim ersten Rennen in Colorado wurdet ihr überrascht, so ein breitgefächertes und exquisites Angebot an Rennmaschinen in dieser trostlosen Gegend vorzufinden. Auch fielen euch sofort die seltsamen Typen auf, die über das Gelände schlenderten und alles mit Adleraugen beobachteten. Alle hatten Wolfskopf-Logos auf ihren Jacken - Gerüchten zufolge waren das die Symbole der anonymen Organisation. Man munkelte, dass sie nach einem Fahrer für ihren neuesten Wagen suchten.

Natürlich ist diese Hintergrundgeschichte nur schmückendes Beiwerk, das euch im eigentlichen Spiel nicht mehr speziell begegnet. Nach einem gut gemachten, aber etwas kurzem Render-Intro, welches euch schon mal auf die wilde Renn-Action einstimmt, gelangt ihr in das Spielmenü. Hier müsst ihr euch zunächst entscheiden, ob ihr alleine oder mit einem menschlichen Mitspieler an den Start gehen wollt.

Wild Wild Racing
Die verschiedenen Fahrzeuge lassen sich upgraden.

Alleine habt ihr die Auswahl aus folgenden Spielmodi: 'Schnelles Rennen', 'Zeitangriff', 'Meisterschaft' und 'Herausforderung'. Spielt ihr zu zweit, fahrt ihr mittels Splitscreen ein Rennen ohne gegnerische Fahrzeuge.

Mit 'Schnelles Rennen' steigt ihr ohne Umschweife in ein Racing ein, um 'Just for Fun' ein paar Runden auf der Strecke eurer Wahl mit eurem Favoritenwagen zu drehen. Optional lässt sich Tageszeit und Wetter (hat Einfluss auf Sichtweite und Bodenbeschaffenheit) bestimmen. Natürlich stehen nur diejenigen Strecken und Fahrzeuge zur Auswahl, die ihr bereits in den anderen Spielmodi freigespielt habt.

Wild Wild Racing
Die Gegner verhalten sich recht fies.

In 'Meisterschaft' stehen euch nach und nach drei Level zur Verfügung: Anfänger, Amateur und Profi. Zunächst müsst ihr logischerweise das 'Anfänger'-Level, welches aus drei Strecken besteht, erfolgreich beenden, also insgesamt den ersten Platz erreichen, um in das nächste Level vorzudringen. Da habt ihr es dann mit mehr Strecken und Gegnern, fieserem Wetter, weniger Checkpoints, mehr Runden und schnelleren Fahrzeugen der Gegner zu tun.
Im Gegensatz vielleicht zu anderen Racing-Games habt ihr in 'Wild Wild Racing' als Anfänger im Meisterschaftsmodus keine Chance. Es ist sehr ratsam, zuerst die anderen Modi zu absolvieren, um dort dringend benötigte Wagen-Upgrades zu erspielen.

 

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