Test - Wireless Racing Wheel : Test

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Seit kurzem dürfen die X360-Rennspielfans endlich mit einem stattlichen Lenkrad inklusive Force Feedback ihre Runden drehen. Wir haben das Wireless Racing Wheel aus dem Hause Microsoft unter die Lupe genommen und verraten euch alle Details zu diesem X360-Zubehör.

Als der Paketbote uns eine große Kiste vor der Redaktionstür absetzte, blitzten die Augen der Redakteure auf: Befand sich in dem schweren Paket etwa eine PlayStation 3 oder lieferte Nintendo eine Wii plus ein paar Backsteine an? Umso gespannter waren wir, als klar wurde, dass die Sendung von Microsoft kam. Es handelte sich also um eine Hardware für die Xbox 360. Richtig getippt – wir sprechen vom neuen Wireless Racing Wheel, das seit einiger Zeit in der Mache war und auf der X06 im vergangenen September zu ’Forza Motorsport 2’ angezockt werden konnte. Das Lenkrad kommt in einer wuchtigen Packung daher, welche von einem wahren Sadisten entworfen worden sein muss. Nach minutenlangen Versuchen, die Hülle ohne Gewaltanwendung nur durch das Öffnen der Laschen und abgeklebten Ränder aufzubekommen, mussten wir dann doch eine Seite einreißen. Falls es trotzdem jemand geschafft hat (und wir uns nur ungeschickt angestellt haben), darf er uns dies gerne in einer Mail kundtun.

Doch kommen wir zur eigentlichen Hardware, die zumindest im Xbox-Lager ein Novum darstellt. Erstmals bietet das Wheel auf einer Microsoft-Konsole echtes Force Feedback, was natürlich vom jeweiligen Rennspiel unterstützt werden muss. Alle kommenden Racing-Titel auf der Xbox 360 dürften von dem neuen Zubehör Gebrauch machen, bei den erhältlichen Titeln trifft dies allerdings zurzeit nur auf ’Need for Speed: Carbon’ und ’Test Drive Unlimited’ zu. In beiden Spielen ist das Lenkrad aber nicht wirklich gut integriert. Microsoft lässt sich aber nicht lumpen und legt dem Wirelss Racing Wheel eine Version von ’Project Gotham Racing 3’ bei, die das Force Feedback und natürlich auch die sonstigen Funktionen des Rads ordentlich unterstützt. Allzu viel Aufwand haben die Entwickler aber nicht betrieben, denn es finden sich keine Kalibrierungs- oder sonstigen Feintuning-Möglichkeiten in den Optionen. Immerhin schlummert auf der Disc auch noch gleich das X360-Update, das die benötigten Treiber für das Lenkrad beinhaltet. Die Steuerung geht in ’PGR3’ gut von der Hand, man kann sehr gefühlvoll um Kurven steuern, driften, Gas geben sowie bremsen und der FF-Effekt ist ebenfalls gelungen (dazu später mehr). Allerdings fährt sich ’PGR3’ mit dem Lenkrad schwieriger als mit dem Controller – selbst nach einer mehrtägigen Eingewöhnungszeit. Man merkt halt schon, dass der Titel ursprünglich nicht für das Lenkrad konzipiert wurde.

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