Test - WWE SmackDown! vs. RAW 2007 : WWE SmackDown! vs. RAW 2007

  • PS2
  • X360
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Wer mit Namen wie Triple H, Kane, John Cena oder Ric Flair etwas anfangen kann, der weiß auch, was ihn in ’WWE SmackDown! vs. RAW 2007’ erwartet: Wrestling-Action und Show-Elemente. Weshalb der neueste Teil der Videospiel-Hitreihe auf PS2 und X360 allerdings etwas schwächelt, erfahrt ihr im folgenden Test.

Neue Generation?

Wir wollen es nicht verschweigen: Ja, ’WWE SmackDown! vs. RAW 2007’ erscheint auch auf der guten alten PlayStation 2. Viel stärker im Zentrum des Interesses steht jedoch die Version für die Xbox 360. Schließlich ist die beliebte Wrestling-Spielserie damit in einer neuen Konsolengeneration angekommen und will sich auch noch gleich mit einem „revolutionären“ neuen Steuerungssystem zu neuen Höhen aufschwingen. Ob das überhaupt nötig ist? Außerdem ist die ’SmackDown’-Serie die erfolgreichste Wrestling-Videospieladaption und heimst stets hohe Wertungen in der Fachpresse sowie von den Fans ein. Während Besitzer anderer Systeme immer eifersüchtig auf die Sony-Konsolen schielen und sich mit meist deutlich schlechteren WWE-Games zufrieden geben mussten, verlässt die Vorzeigereihe nun also das warme Sony-Nest und wagt sich auf die neue Microsoft-Konsole. Die Entwicklung einer einst angekündigten PS3-Version wurde gar gestoppt und folgt wohl erst mit der 2008er Ausgabe.

Chris Jericho zählte zu seinen WCW-Zeiten hunderte Moves auf, die er in seinem Repertoire hatte. Gerade zu Beginn von ’WWE SmackDown vs. RAW 2007’ wünscht man sich so was auch von der etwas konfus gehaltenen Anleitung, denn das Kampfsystem wurde zumindest in puncto Tastenbelegung gründlich geändert. Anstatt einen Grapple per Button auszulösen, müsst ihr nun den Analog-Stick betätigen. Die Action-Tasten sind hingegen Sprints, Ducken und sonstigen Aktionen vorbehalten, wie etwa dem Entfernen des Ringecken-Polsters oder der Suche unter dem Ring nach Schlaginstrumenten. Die Entwickler haben diese Veränderung gleich genutzt, um das ohnehin schon komplexe Kampfsystem durch noch mehr Moves aufzustocken. Konntet ihr früher in der Front-zu-Front-Position noch vier starke und vier schwache Griffe ansetzen, sind es nun vier schwache und dreimal vier starke Aktionen. In den anderen Positionen ist die Anzahl der Moves in etwa gleich geblieben. Neu sind hingegen die Hotspots, die für einige neue Aktionen sorgen. Drückt ihr den Kontrahenten in einem Haltegriff an solch einen Punkt im Ring oder in der Arena, folgen neue Moves, wie etwa der Wurf über das Ringseil, das Würgen mit einem Kamerakabel, das mitzählbare Schlagen des Gegnerkopfs gegen die Stahltreppe, das unsanfte Auf- und Abheben des Ringseils, während das gespannte Seil sich im Schritt des Kontrahenten befindet, das beherzte Zuschlagen mit einem Monitor vom Kommentatorenpult und einiges mehr. Solche Aktionen sind als eine Art Minispiel umgesetzt, zehren aber massiv an eurer Ausdauer-Leiste. Wie gehabt müsst ihr diese in einer ruhigen Phase per Knopfdruck immer wieder aufladen und somit eurem Recken eine Verschnaufpause gönnen – ansonsten geht ihm im wahrsten Sinne des Wortes die Puste aus. Ihr seht schon, in dem neuen WWE-Spiel gibt es viele Moves zu entdecken und zu lernen, zumal auch noch einige Tastenkombinationen und Button-Doppelbelegungen dazukommen.

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