Special - Xbox 360 - Hardware : Das Hightech-Wunder im Test ...

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Xbox 360
So eine Hardware-Power braucht natürlich entsprechend Strom: Ein großer Stromblock (siehe Bild) wird außerhalb der Konsole zwischen Steckdose und Konsole angeschlossen. Das wuchtige Teil sieht zwar nicht gerade hübsch aus, aber immerhin musste es nicht im Gehäuse versteckt werden – dadurch wäre die Konsole noch größer geworden und hätte noch mehr gekühlt werden müssen. Überhaupt scheint die Xbox 360 nicht gerade ein ’cooles’ System zu sein – die Lüfter müssen viel Luft ins System schaufeln und machen einen entsprechenden Lärm, der mit so manchem Tower-PC mithalten kann. Trotzdem wird das Gerät schnell warm. Auch das DVD-Laufwerk ist alles andere als flüsterleise. Apropos Laufwerk: Die Spiele der Xbox 360 werden auf normalen DVDs ausgeliefert. Die Konsole kann außerdem Film-DVDs, Photo-CDs und Musik-CDs verarbeiten. An der Front der Konsole befinden sich der Startbutton, ein Reset-Knopf (für die Controller), zwei Memory-Unit-Slots und zwei USB-Anschlüsse. Über diese lassen sich theoretisch alle möglichen Geräte wie MP3-Player, Fotokameras, Tastaturen, Video-Kameras oder Memory Sticks anschließen – solange das jeweilige Gerät Software-technisch von der Xbox 360 unterstützt wird. Einen weiteren USB-Anschluss gibt es auf der Rückseite der Konsole, wo sonst nur noch eine Schnittstelle für das Bildkabel, der Stromanschluss und eine Ethernet-Buchse platziert sind. Wem das Design der Xbox 360 nicht gefällt, kann zumindest die Frontabdeckung auswechseln – dieses ’Pimp my Xbox 360’-Feature kostet aber natürlich, für eine neue Faceplate von Microsoft muss man um die 20 Euro auf den Tisch legen.
Was ist in der Packung?
Xbox 360
Die Xbox 360 ist ab dem 2. Dezember 2005 in Europa erhältlich. Die Konsole ist in zwei Packages verfügbar. Im Premium Pack für 399 Euro befinden sich die Konsole, der Stromblock, ein Wireless-Controller sowie ein High Definition AV Kabel, mit dem man seine Konsole sowohl über YUV (für HDTV) als auch über Cinch an den TV anschließen kann. Weiterhin befindet sich an dem Kabel eine Buchse für einen Optical-Soundanschluss. Besonders wichtig ist die externe Festplatte (20GB) im Lieferumfang: Anders als die erste Xbox verfügt der Nachfolger über keine eingebaute Festplatte, sodass man auf diese externe Festplatte oder auf die Memory Units (64MB) ausweichen muss. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten sind ein Headset, ein Netzwerkkabel sowie für beschränkte Zeit eine kleine Fernbedienung. Das Core Pack für 299 Euro fällt entsprechend magerer aus. Nur gerade die Konsole, der Stromblock, ein Cinch-Anschlusskabel und ein Controller mit fester Kabel-Verbindung sind im Paket dabei. Da die Festplatte als separates Zubehör allein schon 100 Euro kostet, empfehlen wir auf jeden Fall das gut ausgestattete Premium Pack.
Shortcut
Zum Abschluss dieses Hardware-Specials wollen wir noch einige Worte zum Controller verlieren. Das in weiß und grau gehaltene Joypad sieht auf den ersten Blick aus wie der S-Controller der ersten Xbox. Im direkten Vergleich wird aber deutlich, dass der Xbox-360-Controller noch mal ein gutes Stück kleiner ist. Trotzdem liegt das Teil hervorragend in der Hand. Auf der Frontseite des Geräts befinden sich vier Action-Buttons, ein etwas labbriges Steuerkreuz, zwei exzellente Analog-Sticks, eine Start- sowie Back-Taste und der Xbox-Guide-Button. Mit diesem lässt sich die Konsole ein- und ausschalten, außerdem kann man jederzeit ein Menü mit seinen Präferenzen und Xbox-Live-Details einblenden. Des Weiteren dürft ihr hier gespeicherte Musik abspielen oder ins Systemmenü wechseln. Praktisch! Auf der Rückseite des Controllers sind zwei sehr gelungene Analog-Trigger platziert, mit denen man zum Beispiel in Rennspielen gefühlvoll Gas geben kann. Anders als beim Vorgänger-Pad finden sich noch zwei Buttons auf der Oberseite des Controllers. Sowohl der Trigger als auch diese Buttons lassen sich sehr bequem mit dem Zeigefinger erreichen. Will man beides aber zugleich nutzen (mit zusätzlichem Einsatz der Mittelfinger), verkrampfen die Hände recht schnell. Ansonsten gibt es an dem Controller nichts auszusetzen. Wie schon erwähnt gibt es den Controller als Wireless-Variante. Hierzu müsst ihr auf der Rückseite zwei AA-Batterien einlegen oder einen speziellen Akku kaufen. Mit den Batterien ist der Controller ein wenig schwerer als der S-Controller der Xbox. Bis zu vier Spieler können kabellos an einer Xbox 360 spielen Die günstigeren Kabel-Controller werden über den USB-Port angeschlossen, womit bloß drei solcher Pads gleichzeitig ihren Weg an die Konsole finden. Links:
Hardware-Specs:

Prozessor: 3 x 3.2 GHz IBM
Grafikkarte: ATI Prozessor (500MHz, 10MB embedded DRAM, 48-Wege parallel floating-points)
Leistung: 1 Teraflop (overall system floating-point performance)
Bildausgabe: Standard Definition und High Definition (720p, 1080i)
Netzwerk-Anschluss: Ethernet-Buchse
Xbox Live: eingeschränkter Gratis-Zugang und kostenpflichtiges Abo-System
USB: 3 Anschlüsse
Controller: 1-4 (Wireless), 1-3 (Wired)
Laufwerk: Xbox 360 DVDs, DVD-Video (mit Region Code), Musik-CD, Foto-CD (JPEG), DVD-ROM, DVD-R/RW, DVD+R/RW, CD-DA, CD-ROM, CD-R/RW, WMA CD, MP3-CD
Multimedia: Spiele, Filme, Musik, Fotos – Streaming über Windows XP PC, tragbaren Musikplayer, Fotokamera, externe Speicher-Einheit.

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