News - Xbox One : Datenschützer Schaar: Ein "Überwachungsgerät"

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Nach Konstantin von Notz, dem innen- und netzpolitischen Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag (wir berichteten), kritisiert jetzt auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar die neue Microsoft-Konsole scharf.

Gegenüber dem Spiegel sagte er: "Unter der Überschrift ,Spielgerät' drückt Microsoft ein Überwachungsgerät in den Markt. Die Xbox registriert ständig alle möglichen persönlichen Informationen über mich. Reaktionsgeschwindigkeiten, meine Lernfähigkeit oder emotionale Zustände. Die werden dann auf einem externen Server verarbeitet und möglicherweise sogar an Dritte weitergegeben. Ob sie jemals gelöscht werden, kann der Betroffene nicht beeinflussen."

Schaar, der die Funktion als Bundesdatenschutzbeauftragter seit 2003 bekleidet und in diesem Jahr aus dem Amt ausscheidet, sagt aber auch: "Dass Microsoft jetzt mein Wohnzimmer ausspioniert, ist bloß eine verdrehte Horrorvision."

Das neuartige und zum Betrieb der Konsole benötigte Kinect wird eine besser aufgelöste Kamera mit verfeinerter Software zur direkten Analyse und Verarbeitung der Daten bieten. Neben der Kamera wird auch das Mikrofon kritisch gesehen, das ständig im Raum mitlauscht, um auf den Sprachbefehl zum Einschalten der Konsole reagieren zu können.

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