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Xbox - Die Technik II
Zurück zu den technischen Aspekten. Nicht nur eure Augen werden verwöhnt - auch die soundtechnische Komponente hat es in sich. 256 Soundkanäle werden eure Ohren verwöhnen - Dolby Surround ist natürlich auch dabei. Weitere Komponenten der Xbox sind die mitgelieferte Festplatte mit 8 GB Platz und sehr wahrscheinlich auch eine interne Netzwerkkarte mit der ihr - vorausgesetzt ihr habt einen ADSL-Anschluss - euch einen Weg ins Internet bahnen könnt. Auch hier hat man gegenüber der Konkurrenz etwas Vorsprung, bei denen dies erst in Planung und vor allem optional ist. Falls ihr jedoch keine solche Anschlussmöglichkeit besitzt, werdet ihr euch dennoch ein extra Modem zulegen müssen.

 

Spiel des Jahres

Das Design
Überhaupt hält sich das Design der Box und die Anschlussmöglichkeiten eher dezent zurück. Es wird ein kleiner schwarzer Kasten, der durch Schlichtheit überzeugt. Auf der Vorderseite warten neben den Power- und DVD-Eject-Knöpfen lediglich vier Ports für die Joypads auf euch. Auf der Rückseite gibt es dem Netzkarten-Ausgang, das Powerkabel und einen Ausgang für den TV oder Monitor. Damit ist das Konzept eindeutig. Die Xbox ist zum Spielen da und für nichts weiteres. Unnötige Investitionen zu fragwürdigen Erweiterung werden eingespart und spiegeln sich hoffentlich im Preis der Xbox wieder. Dennoch brauchen wir uns über zusätzliche Mäuse und Tastaturen keine Gedanken zu machen, da diese auch geplant sind.

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Als Controller dient ein 'Best-Of' von anderen Konsolen-Joypads. So wird es analoge Tasten auf der Rückseite des Controllers geben. Auf der Vorderseite warten ein digitales Steuerkreuz, zwei analoge Sticks und acht normale Funktionstasten auf euch. Der Controller besitzt eine integrierte Rumble-Funktion und die 8 MB Speicherkarten werden bequem in einen Schacht des Pads gesteckt.


Vermarktung

Heutzutage ist das Stichwort 'Vermarktung' vor allem in dieser Branche nicht mehr wegzudenken. Bisher hat Microsoft alles notwendige getan, um auf die Xbox aufmerksam zu machen. Auf allen wichtigen Messen ist man vertreten und schaffte es, die Blicke auf sich zu ziehen. Dabei scheut man sich auch nicht vor der Tokyo Game Show - die Höhle des Löwen, sprich japanische Heimstätte von Nintendo und Sony. Zusätzlich veranstaltet man eigene Events wie zum Beispiels die Xbox-Tour, auf der die Konsole bereits der Presse gezeigt wurde oder dem wichtigen Developer-Event in Japan, wo die Entwickler-Kits demonstriert wurden. Auch scheut man sich nicht mehr vor Wortgefechten mir den zwei verbliebenen Giganten Sony und Nintendo, die Microsoft endlich als ernstzunehmenden Konkurrenten anerkannt haben.

Doch dabei hat man bisher eine Sache völlig ausser acht gelassen: Werbung durch die Software. Zugegeben ist es noch ein wenig hin bis zum Launch, aber wenn man das Vertrauen zukünftiger Kunden gewinnen möchte, dann sollte man langsam aber sicher mehr PR für die Software veranstalten. Direkt von Microsoft kommt da fast gar nichts - auch fehlen exklusive Titel der 1st-Party-Entwickler. Hoffentlich geht es ab Ende März so richtig los, wenn die geheimen Projekte auf der Game Developer Conference vorgestellt wurden.

 

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In Conclusion
Traumstart für Microsoft. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Xbox ein sehr grosses Potential für kommende Spiele. Die technischen Gegebenheiten der Konsole sprechen bereits ein deutliches Zeichen. Wir dürfen auf umfangreiche und grafisch beeindruckende Titel gespannt sein. Vor allem die PC-Technologie macht die Entwicklung solcher Titel für die Programmierer einfacher und vor allem schneller. Das erklärt, warum viele Entwickler sich für die Xbox bereit erklärt haben - zumal die Probleme im PC-Bereich, die durch unterschiedliche Konfigurationen entstehen, umgangen werden. Einige exklusive Perlen sind bereits in der Entwicklung und diese werden der Schlüssel dafür sein, ob die Xbox sich durchsetzt oder scheitert. Da man dies aber auch bei Microsoft erkannt hat, stehen die Chancen gut, vor allem Sony mit der PlayStation 2 richtig einzuheizen.

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