Test - XGRA : XGRA

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'Extreme G' gehört mittlerweile schon zu den Klassikern unter den Sci-Fi-Racern, die abgefahrenen Strecken sowie das atemberaubende Tempo sind dabei seit jeher ein Markenzeichen des beliebten Racers. Mit 'XGRA' setzt Acclaim nun noch eins drauf und versucht zum vierten Mal die Genreführung zu holen. Ob das auch gelingt, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Review.
 

Rennen der Zukunft
Am 'Extreme G'-Spielprinzip hat sich bei 'XGRA' wenig geändert - wieder einmal steigt ihr für das Team eurer Wahl aufs Sci-Fi-Rad und kämpft bei einem irrsinnigen Tempo um die Führung im Fahrerfeld. Dabei wird die Konkurrenz nach wie vor mit Waffengewalt aus dem Weg geräumt. Wie schon der Vorgänger ist auch 'XGRA' in unterschiedliche Rennklassen eingeteilt. Zu Anfang geht es in der Invitation-Klasse noch ohne Sponsor auf die Strecke, nach den ersten Siegen könnt ihr dann eurem Wunsch-Team beitreten und in der Sub-Sonic-Klasse eure Qualitäten unter Beweis stellen. Dabei bekommt ihr schon in den ersten Meisterschaftsrennen die wichtigsten Neuerungen zu sehen. So hat Acclaim nun kleine Aufträge eingeführt, die ihr während der Rennen erfüllen müsst. Vom Abschuss bestimmter Gegner über die Zerstörung von Werbeschildern bis hin zum Erreichen der schnellsten Runde gibts es hier viele Nebenjobs zu meistern. Diese gestalten sich von Team zu Team unterschiedlich, wobei ihr aber meist auf einen bestimmten Konkurrenten Jagd macht. Die Events werden zusätzlich in verschiedenen Rennmodi gefahren, was im Spielverlauf für viel Abwechslung sorgt. Unter anderem müssen hier zum Beispiel Gegner aus dem Weg geräumt werden oder ihr klettert auch mal ohne Waffen aufs futuristische Zweirad. Nach und nach kämpft ihr euch so durch die Saison und steigt anschließend in die nächste Rennklasse auf. Hier könnt ihr euch wieder für ein neues Team entscheiden, unter dessen Namen ihr die nächste Saison bestreitet. Der Schwierigkeitsgrad steigt dabei kontinuierlich leicht an. Zwar wird es deutlich schwerer, die Strecken fehlerlos abzufahren, leider verhalten sich die Gegner aber nicht wirklich schlauer.

Während es in den ersten Klassen noch relativ gemütlich zugeht, rast ihr in den späteren Sonic-, Super-Sonic- und Ultra-Sonic-Klassen mit Überschall im Tiefflug über die verwinkelten Kursen. Diese bestehen aus gigantischen Buckelpisten, Schrauben, Loopings und steilen Abhängen. Zur Abwechslung darf diesmal aber sogar auf unbefestigten Abschnitten geheizt werden. Bei einigen Rennen werdet ihr zudem noch von Wachtürmen beschossen, die über die Strecken verteilt sind. Besonders ungeübte Spieler machen hier öfters mit den Streckenbegrenzungen Bekanntschaft. Zusätzlich müsst ihr euch noch der Konkurrenz erwehren, was oft nicht ganz einfach ist. Im Vergleich mit dem Vorgänger liegen die Geschwindigkeiten jedoch ein gutes Stück tiefer und ihr seid somit etwas langsamer unterwegs. Die KI-Piloten agieren nun aber auch viel menschlicher und rasen nicht mehr auf einer perfekten Ideallinie über die Strecke. Stattdessen haben diese wie ihr öfters Probleme und fahren in schwierigen Passagen auch mal mit Vollgas in die Wand. Neben den angriffslustigen Kontrahenten müsst ihr euch noch mit Wettereffekten auseinandersetzen, besonders bei höheren Geschwindigkeiten stellen Nebelbänke und Stürme speziell für Anfänger wahrlich eine Todesfalle dar. Die mangelnde Sicht sorgt somit öfters für gefährliche Crashs. Hat euch zuvor noch ein Konkurrent das Schild heruntergeschossen, sind Kollisionen mit der Streckenbegrenzung fatal.

 

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