News - Assassin's Creed Odyssey : Easter Egg verarscht Lootboxen-Skandal um Star Wars: Battlefront 2

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Assassin's Creed Odyssey steht derzeit bei einigen seiner Spieler in der Kritik, es sei absichtlich sehr Grind-lastig, um dazu zu verführen, Microtransactions zu tätigen und dadurch den Charakter zu leveln, ohne viele Stunden in Nebenquests und andere Betätigungen stecken zu müssen. Vermutlich hat Ubisoft mit dieser Form der Kritik im Vorfeld nicht gerechnet, denn im Spiel machen sie sich in einem witzigen Easter Egg über den Lootboxen-Shitstorm lustig, der Konkurrent EA damals im Zusammenhang mit Star Wars: Battlefront II heftig ins Gesicht blies.

Wenn ihr Assassin's Creed Odyssey schon gespielt habt, dann erinnert ihr euch sicherlich an die Questline, bei der ihr euch ins Labyrinth des Minotaurus auf der Insel Kreta begeben müsst. Um dort überhaupt Einlass gewährt zu bekommen, müsst ihr zunächst eine Reihe von Prüfungen absolvieren. Wenn ihr darauf keinen Bock habt, könnt ihr diese Prüfungen auch umgehen, indem ihr einfach den Prüfungsleiter mit ein paar Drachmen bestecht – wozu dieser euch sogar überreden möchte, da ihm ein paar Münzen zusätzlich in der Tasche verständlicherweise sehr willkommen sind.

Im Englischen preist der Prüfungsleiter seine „Dienstleistung“ mit der Bezeichnung „pay to win“ an, also der geläufigen Schmähbezeichnung, wenn euch ein Spiel die Möglichkeit gibt, gegen Echtgeld spielerische Vorteile zu erkaufen. Wo bleibe denn da der Sinn für „pride and accomplishment“, also Stolz und das Gefühl, etwas Besonderes erreicht zu haben, fährt der Dialog fort.

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Diese Formulierung ist eine Anspielung auf die offizielle Stellungnahme, die EA seinerzeit auf die Lootboxen-Debatte im Zusammenhang mit Star Wars: Battlefront II veröffentlichte. Damals kritisierten Spieler, man müsse 80 Dollar oder ebenso viele Stunden in das Spiel investieren, um Darth Vader freizuschalten. EA reagierte auf diesen Vorwurf mit der Begründung, man wolle Spielern ein Gefühl von „pride and accomplishment“ geben, wenn sie außergewöhnliche Helden-Charaktere freischalten.

Der Lootboxen-Shitstorm nahm seinerzeit dermaßen große Ausnahme an, dass sich schließlich Disney persönlich einschaltete und EA dazu aufforderte, die Lootboxen aus dem Spiel zu entfernen, da sie eine nachhaltige Beschädigung der kostbaren Star-Wars-Lizenz befürchteten. Mittlerweile sind Microtransactions in Battlefront 2 wieder zurück, aber in deutlich abgeschwächter Form.

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