Test - Bloodstained: Ritual of the Night : Castlevania ist zurück

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Greift zu, wenn...

… ihr die einzige Alternative zu einem echten Nachfolger von Symphony of the Night genießen wollt.

Spart es euch, wenn...

… wenn ihr euch schnell über kleine Macken in der Spielbalance ärgert.

Fazit

Denis  Brown - Portraitvon Denis Brown
Großartig und ungeschliffen ...

Tut mir leid, aber heute verleihe ich keinen Award. Ich würde gerne, von ganzem Herzen. Wenn ich das Ambiente sehe, das durch die Effekte der Unreal Engine erschaffen wird, wenn ich nostalgisch geschwängert durch die Flure des Schlosses stolziere und Dämonen jage, ja gar das Schloss auf den Kopf drehe, dann würde ich Bloodstained: Ritual of the Night zu gern jeden Award der Welt gönnen. Die Parallelen zum gefeierten Castlevania-Klassiker von 1997 sind mannigfaltig und in den meisten Fällen bestens in Szene gesetzt.

Es sind mehrere kleine und mittelgroße Designschnitzer, die höhere Weihen verhindern. Allem voran die unausgeglichene Spielbalance. Der Einstig ist ziemlich hart, und wahrscheinlich hat auch der Rest des Spiels Granit gefrühstückt, wenn man nicht auf einige Scherben zurückgreift, die man neudeutsch als „overpowered“ einstuft. Altertümliche Speicherregelung, ein paar unglücklich verteilte Warpräume und unsauber gesetzte Hitboxen bei Gegnern summieren sich zu handfester Kritik, die man nicht einfach übersehen kann. Es geht nicht um spielzerstörende Faktoren, aber um nervige Kleinigkeiten, die ein sehr gutes von einem großartigen Spiel trennen.

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Überblick

Pro

  • großartiges Ambiente
  • stilistisch bombenfest
  • schöne Licht- und Schatteneffekte
  • sympathische Heldin mit tollen Fähigkeiten
  • passende, stilvolle Musik
  • nettes Crafting-System
  • geschickt gestaltete Castlevania-Anleihen
  • 4K bei 60 FPS auf Xbox One X
  • gut gelöste Steuerung

Contra

  • unausgeglichene Spielbalance
  • einige Scherben viel zu stark
  • sinnlose Nebenquests
  • Update mit Ladehemmungen
  • unnötiges Backtracking
  • altertümliche Speicherregelung

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