Preview - Borderlands 2 : Neue Skills für coole Kills

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Nicht wenige Shooter-Fans warten schon sehnsüchtig auf den September. Dann nämlich erscheint das „Diablo der Shooter“. Gearbox werkelt derweil fleißig daran, dem Spiel den letzten Schliff zu geben, was wohl kein ganz einfaches Unterfangen ist, denn Borderlands 2 soll nicht nur besser als sein Vorgänger werden, sondern vor allem auch um einiges umfangreicher. In München konnten wir uns eine Weile im fortgeschrittenen Einzelspielerbereich austoben.

Bei der Anspielsitzung fanden wir uns in Sanctuary wieder, einer zentralen Siedlung für die Handlung des Spieles. Sanctuary ist eine kleine Stadt im typischen Comic-Endzeit-Look mit vielen liebevollen Details, in der wir uns munter dem Erkunden, dem Handeln und vielen Gesprächen mit NPCs widmen können. Dabei überraschen nette Kleinigkeiten, denn immer wieder mal entdeckt man Behälter, in denen Geld oder Munition liegen, Radios verleiten dazu, die verschiedenen Sender auszuprobieren, und in der Bar hängen Einarmige Banditen, die bei drei gleichen Symbolen schon mal eine Waffe ausspucken. Hinzu kommen Automaten, an denen man sich mit neuen Waffen oder Munition ausstattet.

Skurrile Auftraggeber

Natürlich wartet dort auch eine ganze Reihe an Auftraggebern auf uns, anhand der Karte und entsprechenden Ausrufezeichen schön zu entdecken. Auch abseits der Haupthandlung rund um unseren Gegenspieler Handsome Jack (mehr dazu in unserer Koop-Vorschau vom April) gibt es reichlich zu tun. Bereits nach einem kurzen Rundgang füllt fast ein Dutzend kleinerer und größerer Quests unser Journal. Wie gehabt könnt ihr einzelne Quests aktivieren, sodass Markierungen auf dem Radar und der Karte euch zum richtigen Ort führen. Natürlich stellt sich dabei die Frage, wie umfangreich das Spiel eigentlich ist. Die gute Nachricht: Es ist deutlich umfangreicher als der Vorgänger. Wie uns Randy Pitchford berichtete, brauchte das Team, das den Guide erstellt, satte 58 Stunden für einen kompletten Durchlauf.

Ein ganzer Batzen skurriler Charaktere wird uns dabei über den Weg laufen. So lernen wir Dr. Zed kennen, der sich mit äußerst seltsamen Operationen beschäftigt, aber immer etwas zu tun hat. Der Waffenhändler Martin arbeitet nach dem Motto „Keine Retouren!“ und macht einem unzufriedenen Kunden schon mal mit einem Schuss ins Knie klar, dass die reklamierte Pistole durchaus voll funktionsfähig ist. Dann wäre da noch die hübsche Tannis, die uns auf einen wichtigen Auftrag im Rahmen der Geschichte aufmerksam macht. Oder einer der putzig-nervigen Claptraps, der uns eine überaus praktische Lagermöglichkeit zur Verfügung stellt, auf die alle eigenen Charaktere zugreifen können.

Borderlands 2 - Randy Pitchford Studio-Interview (Extended Version)
Wir konnten Gearbox-Chef Randy Pitchford bei uns im Studio begrüßen, um mit ihm über das neue Borderlands 2 zu sprechen.

Abgefahrene Skills für noch krassere Kills

Ohnehin entdecken wir einiges an hübschen und praktischen Kleinigkeiten. So werden während des Spielverlaufs neue Skins und Kopfbedeckungen für Charaktere, aber auch Lackierungen für Fahrzeuge freigeschaltet. Die wiederum können wir an bestimmten Automaten wechseln, an denen zusätzlich der Name der Spielfigur geändert werden kann oder die vergebenen Fähigkeitspunkte zurückgesetzt werden können. Gearbox will uns offenbar reichlich Möglichkeiten geben, einen individuellen Look zu erschaffen, aber auch Raum für Experimente mit den Fähigkeiten bieten.

Und die Fähigkeiten haben durchaus Potenzial. Es gibt vier Klassen, nämlich Siren, Gunzerker, Assassin und Commando, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten und drei Skill-Trees. So verstärkt der Commando seine eigene Gesundheit und Abwehrkraft, erhöht seinen Waffenschaden oder verbessert sein Geschütz. Der von uns gespielte Assassin hingegen konzentriert sich auf Scharfschützengewehr, hinterhältige Angriffe und nicht zuletzt den rabiaten Nahkampf, wenn ihm mal ein Gegner zu nahe kommt. Jeder Skill-Tree unterstützt eine dieser Hauptfähigkeiten und damit gibt es eine Menge Möglichkeiten, seine ganz eigene Spielweise zu finden und diese entsprechend aufzuwerten. Darüber hinaus erhaltet ihr „Tokens“ für das Erfüllen bestimmter Herausforderungen. Für diese Tokens wiederum könnt ihr euch einzelne hilfreiche Boni kaufen. Schön, dass erfüllte Herausforderungen also mal nicht nur in der Statistik auftauchen, sondern tatsächlich spielerischen Wert haben.

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