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News - BIU : Deutschland: Weltweit einzigartiger stationärer Einzelhandel

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    In einem Gespräch mit GamesIndustry.biz blickte Dr. Maximilian Schenk, seines Zeichens Chef der BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware), auf das abgelaufene Kalenderjahr zurück. Obwohl es bei den im Dezember vergebenen BIU Sales Awards im Vergleich zu den Vorjahren deutlich weniger Spiele gab, die mehr als 100.000 Stück verkaufen konnten, sieht Schenk in Sachen Marktvolumen einen Aufwärtstrend. Vor allem im digitalen Bereich orte er noch viel Potential.

    "Ich glaube, dass wir bei den digitalen Umsätzen jetzt in den steiler ansteigenden Bereich der Absatz- und Umsatzkurve kommen", sagt Dr. Maximilian Schenk. Allerdings sei Deutschland auf diesen Distributionsweg gar nicht unbedingt angewiesen, weil die Spieler aus der Bundesrepublik im Gegensatz zu jenen manch anderer Länder nach wie vor gerne im Geschäft kaufen würden.

    "Der deutsche Markt war in den letzten Jahren weltweit der einzige, der stabil und gut dasteht. Der Grund dafür ist der weltweit einzigartige stationäre Einzelhandel und die gute Distributionsstruktur Deutschlands mit den Flächenmärkten, den unabhängigen Händlern und einem gut funktionierenden Internethandel. Die USA haben da eine ganz andere Handelssituation; deswegen macht der digitale Umsatzanteil dort auch über 50 Prozent aus."

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