Test - Diablo 3: Eternal Collection : Switch-Test: Blizzards zeitloses Epos für unterwegs

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Seit über sechs Jahren treiben sich der Höllenfürst und sein Gefolge in Diablo III nun schon auf den verschiedensten Plattformen herum. Nun ist mit der Eternal Collection auch Nintendos Switch fällig und erhält eine Umsetzung mit allen Inhalten und Features der anderen Versionen – inklusive einiger kleiner, aber netter Goodies.

Erwartet aber keine wirklich nennenswerten neuen Inhalte. Die Eternal Collection hat zwar einen neuen Namen, beinhaltet aber neben einem Switch-exklusiven Ganondorf-Skin, einem Triforce-Portraitrahmen und einem Hühnchenbegleiter einfach nur das Grundspiel und die Erweiterung Reaper of Souls.

Und auch ansonsten gibt’s im Westen nicht viel Neues, außer dass man Diablo nun auch endlich auf Nintendos Hybridkonsole zocken kann. Statt auf die Eigenheiten des Spiels hier noch mal im Detail einzugehen, verweisen wir einfach auf unseren Diablo 3 Test zur PS4- und Xbox-Version des Schnetzelspiels.

Zusammen Monster vermöbeln

Einige Besonderheiten hat die Switch-Version aber natürlich trotzdem. So können wir euch mit Freuden mitteilen, dass das Spiel sowohl im Handheldmodus als auch im Dock jederzeit mit konstant flüssigen 60 Bildern pro Sekunde läuft. Beim Detailgrad wurden zwar einige Abstriche gemacht, was besonders bei der Texturqualität der Charaktere im Charaktermenü auffällt, im normalen Spielfluss nimmt man davon aber kaum noch etwas wahr.

Außerdem gehört es natürlich zum guten Ton, dass ein Switch-Spiel mit einem ordentlichen lokalen Koop-Modus ausgestattet ist, und auch in diesem Punkt kann Blizzards Loot-Rollenspiel auf ganzer Linie punkten. Neben der von anderen Konsolen prima angepassten Gamepad-Steuerung könnt ihr auf verschiedenste Arten und Weisen zusammen mit euren Freunden spielen.

Entweder verbindet ihr vier Konsolen im lokalen Modus miteinander (auch ohne Internetverbindung) oder ihr spielt im Splitscreen auf einer Konsole. Erstaunlicherweise hat es Blizzard sogar hinbekommen, die Steuerung auf einzelne Joycons anzupassen. Das Verwenden der Tränke funktioniert zwar über die ZR/ZL-Tasten, die dann an der Seite liegen, aber sonst lassen sich alle wichtigen Funktionen auch ohne „vollwertigen“ Controller gut erreichen.

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Ebenfalls überraschend erfreulich gestalten sich die Ladezeiten. Nach einem etwas längeren Start des Spiels muss man während Map-Übergängen kaum mehr als ein paar Sekunden warten. Das ist besonders angenehm, wenn man mal wieder einen Abend damit verbringt, Nephalem-Portale leerzuräumen.

Apropos Nephalem-Portale: Alle wichtigen Langzeitfeatures wie der Abenteuermodus, die Seasons und eben die Rifts und Grifts sind natürlich auch in der Switch-Version vorhanden und von Anfang an zugänglich. Lediglich die Qual-Schwierigkeitsstufen müssen wie gewohnt zunächst freigeschaltet werden. Damit steht dem stundenlangen Loot-Fest auch auf der Switch nichts im Weg.

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