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Test - Elden Ring: Shadow of the Erdtree : Test: Ist das noch ein DLC oder schon Elden Ring 2?

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Wenn du Elden Ring mochtest, wirst du Shadow of the Erdtree lieben. Im Grunde könnte ich den Test an dieser Stelle bereits abbrechen, und tatsächlich habe ich eine Weile überlegt, genau das zu tun. Was soll ich dir schon groß erzählen, dass du nicht eh selber herausfinden willst? Denn entweder hast du Elden Ring gespielt, dann hast du den DLC höchstwahrscheinlich eh schon fest auf deiner Wishlist. Oder eben weder noch. Aber fangen wir einfach mal an. Denn es gibt wieder so unfassbar viel zu erzählen.

Sagen wir es gleich mal, wie es ist: Shadow of the Erdtree sprengt sämtliche Dimensionen, die man bisher an einen DLC richtete. Das, was From Software hier auftischt, ist fast schon Elden Ring 2, mindestens aber Elden Ring 1.5. Jeder andere Entwickler hätte das als Hauptspiel zum Vollpreis verkaufen können und sich dafür nicht zu schämen brauchen. Es ist schlicht unfassbar gut, unfassbar groß, unfassbar Elden Ring.

Dabei hatte ich nach meiner Anspielsitzung einen Monat vor Release noch Sorge, Shadow of the Erdtree könne sich eine Spur weit zu sehr nach „more of the same“ anfühlen, und ja, gerade im Startgebiet mag dieser Eindruck noch aufkommen. Viele Orte und Gegner kommen einem aus dem Hauptspiel schon bekannt vor, kinnladenklappende Wow-Momente sind anfangs noch spärlich gesät und selbst diese rufen hin und wieder lediglich eine Art „Best of“ der Reihe auf, zitieren nicht nur ausgiebig das Hauptspiel, sondern auch ikonische Momente aus Dark Souls 1-3. Aber solcherlei Reprisen hat From Software auch früher schon immer in einer meisterlichen Art zu zelebrieren verstanden, die stets verschmitzt in der Schwebe ließ, ob man sie als Plagiat, Zitat, Hommage oder Running-Gag aufzufassen hatte.

Bevor wir tiefer ins Spiel und sein grandioses Erlebnis eintauchen, bringen wir eingangs noch schnell die Eckdaten hinter uns, die jeder, der sich für das Spiel interessiert, vermutlich eh schon weiß: Den DLC erreicht ihr, nachdem ihr den optionalen Boss Mohg, Fürst des Blutes, in der Unterwelt besiegt habt. Dort, in seinem Mausoleum inmitten des blutgetränkten Sumpfes, steht nun ein neuer NPC an dem riesigen Ei, aus dem eine bizarr erstarrte Hand ragt – bestimmt erinnert ihr euch. Dadurch gelangt ihr in die Schattenlande, das neue Gebiet von Shadow of the Erdtree, das eine riesige, vom Hauptspiel unabhängige Open World aufspannt.

Hier folgt ihr den Spuren des gütigen Miquella, dem Bruder von Malenia, um die Mission zu vollenden, an der er offenbar scheiterte: den Schlangenfürsten Messmer zu entthronen und den Erdenbaum in Brand zu stecken, um ein neues Zeitalter ohne die Unterdrückung der göttlichen Tyrannen herbeizuführen. Oder so ähnlich. Wie immer gebärdet sich die Geschichte von Elden Ring mysteriös und verschwurbelt, sodass ihr ohne Lore-Videos auf Youtube vermutlich kaum die Hälfte davon verstehen werdet.

Welchen Schwierigkeitsgrad hätten’s denn gern?

Haken wir auch gleich noch die Frage nach dem Schwierigkeitsgrad ab. Die meisten Spieler des DLCs dürften das Hauptspiel sicherlich bereits durchgespielt haben und mit einem entsprechend hochgelevelten Charakter hinein starten, der vermutlich irgendwo um die Stufe 150 herum steht. Und genau für diese Klientel ist Shadow of the Erdtree gemacht.

Doch gewährt From Software ungewohnte Zugeständnisse an Spieler, die mit schwächeren Builds ausgestattet sind oder sich schlicht nicht länger der Qual aussetzen wollen, stundenlang die Bewegungsmuster besonders harter Bosse zu erlernen. In gewissem Sinne kann sich jeder Spieler im DLC nun seinen eigenen Schwierigkeitsgrad zusammenbasteln. Ihr findet nämlich neue mächtige Gegenstände, mit denen sich die Angriffsstärke eures Charakters und die eures Geisterbegleiters zusätzlich verbessern lassen. Gerade Letzterer wird dadurch schnell so dermaßen overpowered, dass ihr euch viele der Bosskämpfe beinahe schon lächerlich einfach machen könnt.

Aber eben nicht müsst. Wer nach wie vor die brutale Herausforderung sucht, der verzichtet einfach auf solcherlei Erleichterungen. Alle anderen greifen darauf zurück, wenn der Frust die Oberhand zu gewinnen droht. Eine gelungene Lösung, wie ich finde, zumal sie nur innerhalb des DLC wirkt und euch daher nicht das Hauptspiel ruiniert.

Doch keine Sorge: ein Spaziergang wird Shadow of the Erdtree trotz allem keineswegs. Gerade die größeren normalen Gegner in den Abschnitten zwischen den Bosskämpfen setzen immer wieder empfindliche Nadelstiche im Schwierigkeitsgrad, die das Erlebnis stets in einem ideal pendelnden Flow halten zwischen Erfolgserlebnissen, Ruhephasen und Herausforderung, in die man sich dann auch gerne verbeißt.

Generell muss man From Software an dieser Stelle einfach mal für ein bemerkenswert schlau austariertes Balancing loben, erst recht dafür, dass sie nicht der Versuchung erliegen, den Spieler ständig nur fordern zu wollen in der irrigen Annahme, dass das den Reiz der Spiele ausmache. Stattdessen gleitet der Spielfluss auffallend häufig in Phasen, in denen er für längere Zeit eher seichte Gewässer durchfließt, um dann an Engstellen in umso stürmischere Stromschnellen zu reißen.

Dadurch entsteht ein unvergleichlicher Flow, der nie frustriert, stets vorwärts zieht, nie abebbt, und wenn er dann doch mal fordert, nimmt man das gerne an. Anders als etwa in Sekiro, in dem ein Frustmoment auf den anderen folgte. Viele Gegner in Elden Ring verhalten sich gar völlig harmlos, bis ihr ihnen zu nahe kommt, was in ein ständig mulmiges Gefühl der trügerischen Sicherheit lullt.

Bevor wir zum eigentlichen Erlebnis von Shadow of the Erdtree kommen, noch ein wichtiger Haken an die Featureliste: Natürlich findet ihr auch wieder jede Menge neue Waffen, Kriegsaschen, Geisterhelfer und Zaubersprüche. Damit diese nicht ungenutzt im Inventar verstauben, weil sie eurem im Hauptspiel hochgeleveltem Equipment auf Stufe +25 sowieso nicht das Wasser reichen können, überhäuft euch der DLC geradezu mit Schmiedesteinen, die ihr in Minen sogar endlos farmen könnt. Auch das ein kleiner, aber klug gewählter Kniff, um den neuen Inhalten die Bedeutung zukommen zu lassen, die sie verdienen.

Und für alle, die es interessiert: Wie schon sämtliche From-Software-DLCs zuvor enthält auch dieser keinerlei Trophäen/Achievements. Unverständlich angesichts eines Spielumfangs, der denjenigen vieler Vollpreistitel übertrifft. Aber From Software scheint die Philosophie zu vertreten, dass die Triumphe über mächtige Bosse und das Lüften großer Geheimnisse genug Belohnung in sich birgt und nicht durch das Sammeln eitler Pseudo-Auszeichnungen motiviert werden soll. Und womöglich tun sie dem Spiel und seinem Mysterium damit durchaus einen Gefallen.

So groß! So gut! So Elden Ring!

So, aber nun zum eigentlich Spiel, und ab jetzt kennt die Schwärmerei keine Grenzen mehr. Mein Güte, ist das gut! Ist das groß! Ist das alles durchdacht! Wenngleich die neue Spielwelt zahlreiche Bestandteile aus dem Hauptspiel zweitverwertet, fällt sie insgesamt betrachtet einfach nur sagenhaft aus. So viel Weite! So viel Abenteuer! So viel zu entdecken!

Überall in den Schattenlanden stoßt ihr auf Orte, die etwas für euch bereithalten: ein optionaler Ritter-Boss in seinem Kerker, ein feuriger Riese, der die Wiesen patrouilliert, ein magischer Turm, der seinen Schatz erst nach Lösen eines gewieften Rätsels preisgibt, ein Lava-Dungeon, eine Stadt der Fliegen, ein Zombie-Bär im See, ein rätselhaftes Monument auf dem Hügel, eine verfluchte Höhle, die ein grausames Geheimnis über die putzigen Gefäßwesen birgt … Und so Vieles mehr.

Schwer zu sagen, aber ich würde den Umfang der Spielwelt auf etwa ein Drittel des Hauptspiels schätzen. 40-60 Stunden Spielzeit werden dafür in etwa benötigt, wenngleich schnöde Zahlen hierbei wenig aussagen. Wichtig ist, was man dabei erlebt, und das ist alle paar Minuten etwas Neues – erst recht und gerade dann, wenn man eigentlich nicht damit rechnet. Ganz häufig passierte es, dass ich einfach mal noch eben um die Ecke schauen wollte und dabei völlig unerwartet ein völlig neues Gebiet betrat, das abermals für viele Stunden beschäftigte.

Und meine Güte, wie kreativ sich From Software in dieser Disziplin wieder ausgetobt hat! Wirken die Schattenlande wie gesagt auf den ersten Blick lediglich wie ein düsteres Abbild der Lands Between aus dem Hauptspiel, drehen die Entwickler nach einer Weile den Ideenschalter für ihre Spielwelt komplett auf Anschlag und überraschen im Minutentakt mit immer neuen Landschaften, die schlicht den Atem rauben: der Drachen-Friedhof! Die blaue Wiese! Der Vulkankrater! Die Blumen-Göttin! Die gesunkene Armada! Die überschwemmte Stadt! Der Gespensterwald! OK, OK, ich hör ja schon auf, bevor es spoilert.

Eine Innovation fürs gesamte Open-World-Genre

Im Grunde hätte genau das schon gereicht, um vollends zu begeistern, doch gab sich From Software nicht mit dem üblichen „Mehr vom selben und sonst ein bisschen was Neues“ zufrieden, das für DLCs genauso gilt wie für die meisten Fortsetzungen. Stattdessen verpassen sie dem kompletten Aufbau der Spielwelt eine vollkommen neue Facette, die gnadenlos innovativ fürs gesamte Open-World-Genre ausfällt.

Denn während sich offene Spielwelt für gewöhnlich in der Ebene erstrecken und selbst im Hauptspiel von Elden Ring Ober- und Unterwelt weitgehend getrennt übereinander lagen, ist der gesamte topographische Aufbau der Schattenlande deutlich vertikaler auf unterschiedlichen Ebenen angeordnet, quasi riesigen Plateaus gleich, und dabei genial ineinander verschachtelt, entfernt vergleichbar mit dem Weltenlayout von Dark Souls 1, nur eben in gigantisch viel größer.

Das macht das Erkunden der Welt zu einer deutlich anderen und erfrischend neuartigen Erfahrung. Ständig begrenzt nämlich eine steil abfallende Klippe die aktuelle Region, während man unten in der Tiefe bereits Orte erspähen kann, die man erst viele Stunden später, nicht selten auf geheimen Pfaden, aufsuchen wird: der monströse Hummer um Sumpf, die tiefe Schlucht am Wasserfall, der nebelverhangene Wald, das Kloster auf der Felsnadel, der versteinerte Drachengott … OK, OK, ich hör ja schon auf.

Der Augenblick, wenn einem gewahr wird, dass man soeben einen Ort erreicht hat, den man vor langer Zeit aus weiter Ferne schon gesehen und sich gefragt hat, wie man dort hingelangt, ist jedes Mal ein reiner Glücksmoment („Ach krass, HIER bin ich jetzt also!“). Umgekehrt wird die Orientierung und Pfadfinderei dadurch aber auch zu einer völlig neuen Herausforderung an sich, die schier in den Wahnsinn treibt, weil man weiß, dass man irgendwie noch dort drüben hingelangen muss – bloß wo und wie? (Tipp: Oftmals ganz woanders, als man vermutet.)

Was für ein Erlebnis! Was für ein Abenteuer!

Ich bedaure regelrecht, auf Spoiler nicht einfach pfeifen zu können, aber was ich die letzten Tage erlebt habe, ist schlicht sensationell. Wie gerne würde ich euch davon erzählen. Spieler von Elden Ring werden das nachempfinden können. Allenthalben erzeugt das Spiel diese unvergleichlichen Wow-Momente, bei denen man innerlich niederkniet vor der Kreativität der Entwickler und den Erlebnissen, die sie schaffen, und über die man sich unbedingt mit anderen Spielern und Freunden austauschen möchte, weil die Gefühle, die sie erzeugen, für einen alleine zu groß sind.

Freut euch einfach auf das, was euch erwartet: der wild tanzende Löwe! Die Ruine der gefallenen Feuerriesen! Die Schlacht gegen den schwarzen Drachen! Die Bibliothek der hängenden Statuen! Die majestätische Kathedralenfestung! Das Nilpferd! Der Sarg! (Macht euch keine Sorgen, dass ich euch jetzt gespoilert hätte – ich kratze gerade mal an der Oberfläche.) Nicht alles erreicht das hohe Niveau des Hauptspiels und gelegentlich klauen die Entwickler ein wenig zu viel bei sich selbst (sagte ich eben „Der Sarg!“?), doch allein der Bosskampf gegen Schlangenfürst Messmer vom Cover-Artwork gehört mit zum Epischsten, das From Software je inszeniert hat.

Die Bezeichnung DLC scheint für diese Ansammlung von Spieldesign-Wundern kaum mehr angebracht. Selbst die generischen Dungeons, einer der wenigen Kritikpunkte am Hauptspiel, fallen nun betont abwechslungsreicher und gewitzter aus: mal als fallengespickter Kerker, mal als bedrohliche Lava-Höhle, als bizarr verwunschenes Gefängnis oder düsteres Grabmahl. Der Trott des Immergleichen, wie er für Open-World-Spiele typisch ist, glänzt hier durch vollständige Abwesenheit.

Diese Tür lässt sich nur von der anderen Seite öffnen

Das eigentliche Herz des Spiels bildet aber nicht einmal die fantastische Spielwelt mit ihren zahllosen Überraschungen, sondern einmal mehr die sogenannten „Legacy Dungeons“, also die Abschnitte, in denen das Spiel von der Offenheit der Open World in das lineare Leveldesign-Wollknäuel mit seinen Abkürzungen, Umwegen und versteckten Geheimnissen übergeht, das zum Markenzeichen des Souls-Genres gehört.

Und deren Erlebnis lässt sich ganz plump und profan zusammenfassen mit: Es macht vom ersten Moment an einfach wieder unglaublich Bock! Zwar erinnert die Turmsiedlung Belurat, die erste Burg, die es zu erkunden gilt, auf den ersten Blick frappierend an Schloss Sturmschleier aus dem Hauptspiel, und die zweite an die Akademie der Schimmersteinmagier, doch das ist schnell vergessen, weil die Lust, nach versteckten Wegen und Geheimnissen Ausschau zu halten, sofort ihre unwiderstehliche Kraft entfaltet. Und man muss es From Software nach acht Spielen in diesem Muster jetzt auch einfach mal hoch anrechnen, dass den Entwicklern dort immer noch neue und überraschende Varianten davon einfallen, wie man sich von oben auf einen Vorsprung fallen lassen kann oder eine Tür aufstößt, die an einen Ort geleitet, den man Stunden zuvor bereits besucht hatte.

Nun habe ich also doch eine ganze Menge geredet, obwohl ich eingangs doch eigentlich gar nichts sagen wollte, und dabei dennoch mal gerade an der Oberfläche gekratzt. Es gäbe noch so viel mehr zu erzählen und so viel mehr zu besprechen. Doch das lasse ich dich selbst herausfinden. Denn wenn du Elden Ring magst, wirst du Shadow of the Erdtree lieben. Und dann hast du es eh schon auf deine Wishlist gesetzt. Oder eben weder noch.

Ist das noch ein DLC oder schon Elden Ring 2? - Video-Review zu Elden Ring: Shadow of the Erdtree

Ist das gut! Ist das groß! Ist das wieder ein Abenteuer! Unser ausführlicher Videotest zu dem grandiosesn DLC "Shadow of the Erdtree" zu Elden Ring.

Greift zu, wenn...

… ihr Elden Ring mögt. Punkt. An diesem DLC führt kein Weg vorbei.

Spart es euch, wenn...

… ihr Elden Ring irgendwann abgebrochen habt.

Fazit

Matthias Grimm - Portraitvon Matthias Grimm
Wie gut kann ein DLC eigentlich sein? From Software: ja

Meine Güte, ist das gut! Ist das groß! Ist das wieder ein Abenteuer! Was ich die letzten Tage in den Schattenlanden alles erlebt habe – schlicht sensationell! From Software gelingt mit Shadow of the Erdtree eine Erweiterung, die diese Bezeichnung eigentlich schon lange nicht mehr verdient. Andere Entwickler würden das Gebotene zweifellos zum Vollpreis verkaufen und bräuchten sich dafür keineswegs zu schämen, im Gegenteil.

Abermals steckt die riesengroße Spielwelt voller Entdeckungen und Überraschungen, entfachen die Burgen und Schlösser diese unwiderstehliche Lust am Erkunden und Auffinden von Abkürzungen und Geheimnissen, versetzt das geniale Spieldesign ein ums andere Mal in Verzückung, wenn man auf einmal nur mal eben noch um die nächste Ecke schauen möchte und sich dort plötzlich ein völlig neues Gebiet, ein verwunschenes Dorf oder ein tiefer Dungeon erstreckt.

Wenngleich der DLC auf den ersten Blick ein wenig zu viele Bestandteile des Hauptspiels zweitverwerten mag oder Ideen aus anderen From-Soft-Spielen in einer Mischung aus Recycling, Zitat und Running-Gag aufgreift, so steckt er doch immer noch so Randvoll mit unvergesslichen Momenten, dass andere Entwicklerstudios daran vor Neid erblassen dürften. Ab einem bestimmten Punkt löst From Software vollends der Kreativität die Handbremse und überrascht im Minutentakt mit sensationellen Momenten am laufenden Band. „Wahnsinn! Unfassbar!“, waren zwei Wörter, die mir die letzten Tage am häufigsten durch den Kopf schossen.

>> Zur Vorbereitung auf den DLC: 10 Tipps & Tricks zu Elden Ring, die wir gerne vorher gewusst hätten <<

Zumal die Spielwelt mit ihrem stärker in der Vertikalen gedachten Aufbau in unterschiedlichen Höhenebenen nochmal einen ganz frischen Ansatz fürs Open-World-Genre eröffnet, der ganz andere Herangehensweisen beim Pfadfinden einfordert und regelmäßig für Schreie der Entzückung sorgt, wenn man einen Ort, den man schon Stunden zuvor aus der Ferne erspähen konnte, plötzlich leibhaftig aufsucht.

Mit seiner gigantischen Spielwelt (geschätzt etwa ein Drittel des Hauptspiels) und der sagenhaften Dauer von 40-60 Stunden für läppische 40 Euro sprengt es ohnehin den Rahmen jedes DLCs und bietet doch so viel mehr Erlebnis und Abenteuer, als es schlichte Zahlen je ausdrücken könnten. Shadow of the Erdtree ist im Grunde keine Erweiterung mehr, sondern mindestens schon Elden Ring 1.5.

Überblick

Pro

  • gigantische neue Spielwelt (etwa ein Drittel des Hauptspiels)
  • 40-60 Stunden Spieldauer (für nur 40 Euro)
  • genial designete Landschaften
  • brillante Levelabschnitte nach Dark-Souls-Design
  • Wow-Momente am laufenden Band
  • epischer Soundtrack
  • innovatives Open-World-Design über mehrere Ebenen
  • optionale Anpassungsmöglichkeiten beim Schwierigkeitsgrad

Contra

  • hin und wieder Design- und Ideen-Recycling aus Hauptspiel und Dark Souls 1-3
  • gelegentlich leichtes Ruckeln

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