News - "Schwanzvergleich" bei EA : Mitarbeiter wird wegen unangemessenem Verhalten entlassen

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    In Irland wurde ein hochrangiger EA-Mitarbeiter entlassen, da er angeblich eine Kollegin zum "Schwanzvergleich" aufgefordert hatte.

    Jean Philippe Grenet, Senior Director von EA Irland gibt an, dass er entlassen wurde, da er angeblich einer weiblichen Kollegin gegenüber gesagt haben soll, dass er nicht "seinen Schwanz rausholen und auf den Tisch legen würde, um zu sehen, wer den größeren hat." Grenet streitet ab, die Aussage in diesem Wortlaut am 9. November gegenüber einer texanischen Kollegin über eine Videokonferenz getätigt zu haben. Ihmzufolge habe er sich folgendermaßen ausgedrückt: "Ich werde nicht die Länge meines Schwanzes vergleichen."

    Gegenüber dem Gericht hat Grenet eingeräumt, dass die Aussage an und für sich unüberlegt und nicht sehr elegant gewesen sei. Mit dem Schwanzvergleich wollte er zum Ausdruck bringen, dass er sich nicht auf Herausforderungen der Kollegin im Hinblick auf die Arbeit einlassen wolle. Dass die Texanerin die Aussage ihmzufolge ausgeschmückt hat, soll daran liegen, dass sie Grenet in seiner Position nicht akzeptiere und immer wieder versucht habe, seine Authorität zu untergraben, nachdem er mit der Stelle bedacht wurde, für die sich interessiert haben soll.

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    Welche der beiden Parteien auch immer die Wahrheit sagt, die Beschwerde besagter Mitarbeiterin Tracy Simmons führte zur Entlassung Grenets. Dieser beklagt sich nun darüber, dass EA diese Maßnahme vorschnell vorgenommen habe, ohne die Umstände geprüft oder andere disziplinarische Maßnahmen in Betracht gezogen zu haben. Grenets Anwalt führt überdies an, dass es zu Missverständnissen aufgrund der Tatsache gekommen sein könnte, dass Englisch nicht die Muttersprache des aus Frankreich stammenden Senior Directors ist. Ihm zufolge soll der "Schwanzvergleich" aus dem Kontext gerissen worden sein, um sich seines Klienten zu entledigen.

    Der Anwalt erstritt inzwischen eine einstweilige Verfügung. Diese besagt, dass Grenet bis auf Weiteres nicht gekündigt oder versetzt, noch seine Stelle anderweitig besetzt werden darf. Nächste Woche wird der Fall weiter verhandelt. EA unterdessen streitet ab, dass das Disziplinarverfahren fehlerhaft war und beharrt auf seinem Recht, den Mitarbeiter zu entlassen.

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