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Special - Game-City 2010 : Der Nachbericht aus Wien

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    59.000 Besucher stürmten am Wochenende zur vierten Auflage der Wiener Game-City das Wiener Rathaus. 28 Aussteller zeigten dort ihre Neuheiten - besonders viel Gedränge gab es natürlich bei den Motion-Control-Spielstationen. Was es sonst noch alles zu sehen gab, lest ihr hier im Nachbericht.

    Zugegeben: Gegenüber der gamescom, der E3 oder der Tokio Game Show sind 59.000 Besucher nicht gerade viel. Für die Wiener Game-City, der größten Videospielveranstaltung Österreichs, ist das aber ein neuer Rekord. Der große Andrang war schon vor den Einlasszeiten zu beobachten. Vom Eingang am Rathausplatz reichte die Schlange der Computerspiel-Interessierten bis zur Ringstraße zurück. Insgesamt 400 Monitore und Flatscreens, 250 Spielkonsolen und über 100 PCs standen auf der Game-City 2010 für das Publikum bereit. Ganze 15 Kilometer Kabel wurden im Wiener Rathaus und am Rathausplatz verlegt. Alle Geräte zusammengerechnet wurden an diesem Wochenende 10.400 Stunden gespielt - das wären auf nur einem Gerät 433 Spieltage rund um die Uhr.

    Das größte Rathaus-Event

    Im Wiener Rathaus, das Ende des 19. Jahrhunderts im neogotischen Baustil errichtet wurde, finden mit dem Live-Ball oder verschiedenen Informationstagen das ganze Jahr über viele Veranstaltungen statt. Die Game-City katapultierte sich aber dieses Jahr auf den ersten Podestplatz. „Innerhalb von vier Jahren ist die Game-City zum größten Event im Wiener Rathaus angewachsen", sagt Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport. „Ich freue mich, dass so viele, vor allem junge Menschen kommen. Der Ansturm und die Begeisterung der Besucher zeigen, dass das Konzept der Game-City - die Kombination von Unterhaltung, Spaß und guter Information für jedes Alter - am Puls der Zeit ist."

    Auf den 3.000 Quadratmetern rund ums und im Rathaus präsentierten 28 Aussteller ihre Neuheiten. Durch das große Gaming-Zelt, das gut doppelt so groß war wie das kuschelige Biwak im Vorjahr, betraten wir die Spielveranstaltung. Darin waren neben einer Bühne, auf der Shows sich mit Diskussionen abwechselten, auch gleich der Ab-16- und der Ab-18-Bereich untergebracht. Anzunehmen, dass etliche Besucher sofort hängenblieben und die Controller stundenlang würgten. Verübeln kann man es ihnen nicht. Denn mit dem zum ersten Mal anspielbaren James Bond: Bloodstone und Apache Air Assault war der Abschnitt hinter dem Ab-16-Vorhang prominent besetzt. Gleich eine ganze Konsolenreihe gab noch Einblick in Halo: Reach und in Quantum Theory und Fable III konnte man ebenfalls noch hineinschnuppern.

    GameCity 2010 - Kleine aber feine Messe im Wiener Rathaus
    Auch in Österreich gibt es Spielemessen. Wir waren auf der GameCity 2010 im wunderschönen Wien.

    Gedränge im Erwachsenenbereich

    Gegenüber im Erwachsenenbereich konnten wir Medal of Honor, Dead Space, Dragon Age 2, Vanquish, Mafia II und Kane & Lynch 2 zumindest sehen. Denn frei waren nur die Konsolen, auf denen die letzteren beiden Spiele liefen. Diese sind ja auch schon einen Monat lang auf dem Markt. Und da die Spieler diese beiden Titel links liegen ließen, ist anzunehmen, dass sie diese bereits längst durchgezockt haben. Der größte Andrang herrschte jedenfalls bei Electronic Arts' neuem Afghanistan-Shooter Medal of Honor.

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