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Special - Game-City 2010 : Der Nachbericht aus Wien

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    Weil wir hier ohnehin nicht zum Spielen kamen, machten wir uns auf den Weg ins Rathaus. Aber das war gar nicht so einfach. Denn genau vor den Stufen, die zum Eingang führten, war ein zehn Meter langes Maßband am Boden aufgeklebt. Links davon stand eine Menschenmenge, rechts davon ein Wassereimer. Als ich dazwischen durchgehen wollte, gab es großes Geschrei, weil hier Handy-Zielwerfen angesagt war. Aus der Menschenmenge warf einer ein Samsung-Handy in Richtung Eimer. Das Handy knallte irgendwo daneben auf den Boden. Der Nächste aber traf. Und durfte noch einmal. Trifft er noch einmal, bekommt er ein Handy. Trifft er nicht mehr, immerhin einen MP3-Player. Aber dass die Leute das hier mitten hingeklebt haben, nervt. Rennt ja jeder drüber und ich bin nicht der einzige ...

    Der Sony-Innenhof

    Der Innenhof des Rathauses war dieses Jahr ebenfalls Spielzone. Sony hat hier seine Neuigkeiten aufgebaut. Mit dem umwerfenden Gran Turismo 5 ließen sich mal wieder ein paar Runden drehen, der Referenzrenner soll ja bekanntlich noch in diesem Jahr erscheinen. Aber man weiß nicht so recht, ob man diesem kolportierten Erscheinungstermin noch trauen kann. Dafür gab es hier jede Menge Move-Spiele auszuprobieren: Neben den Titeln zur Markteinführung - TV-Superstars, Start the Party, Sport Champions oder The Shoot - durfte man auch Motion-Control-adaptierte Spiele, wie EyePet oder LittleBigPlanet 2, antesten. Beschallt wurde der gesamte Innenhof natürlich von der SingStar-Bühne, wo gerade ein paar Nachwuchssängerinnen ihre Starmania-Qualitäten erprobten.

    Mageres 3-D-Aufgebot

    Von Sonys 3-D-Aufgebot war allerdings nicht viel zu sehen. Lediglich zwei Konsolen, von denen eine gerade den Geist aufgegeben hatte, standen fürs räumliche Spielerlebnis zur Verfügung. Und auf der PS3 lief zudem kein Sony-Spiel, sondern Segas Virtua Tennis 4 in 3-D, aber immerhin mit Move-Unterstützung. Das musste ich dann doch ausprobieren und stellte mich neben das Podest, auf dem gerade ein grobmotorischer Jugendlicher herumfuchtelte. Spiel, Satz, verloren - endlich war ich an der Reihe. Und das Erste, das mir auffiel, war, dass das Spiel, durch die 3-D-Brille hindurch gesehen, verdammt dunkel ist. Und richtig rüberkommen wollte der Tennissport auch nicht. Fürs Aufschlagen muss man die Bewegung zwar imitieren, ansonsten genügt es aber, wenn die Hand rechts oder links vom Körper nach vorne geschwungen wird. Dabei soll Tennis doch eigentlich ein Laufsport sein ...

    Interessant war, dass im Sony-Innenhof noch ein eigener Ab-18-Bereich aufgebaut war, in dem sich die Spiele des Herstellers fanden, die für Erwachsene sind. Killzone 3 konnte man hier sogar auf einem Bett liegend auf einem darüber aufgehängten Bildschirm spielen, Motorstorm Apocalypse und Heavy Rain Move Edition gab's hier auch noch. Socom Special Forces und Time Crises: Raving Storm durften wir mit dem Motion-Controller spielen. Allerdings machte das Zielen und Schießen mit dem schwarzen Ding mit bunter Kugel drauf wenig Spaß. Hat es denn nicht geheißen, dass es dafür so ein Aufsteckteil, das einem Maschinengewehr nachempfunden ist, geben wird?

    Auf in den Festsaal

    Die rot beteppichte Festtreppe hinauf ging es dann in den großen Festsaal, den in Game-City-Zeiten sogenannten Gaming Room. Auf den Fernsehern einer ganzen Xbox-Reihe waren sämtliche Microsoft-Kinect-Titel zu sehen. Zu Kinectimals, Kinect Sports, Adventures oder Joy Ride hampelten Kinder, Jugendliche, Erwachsene, ja sogar Omas und Opas. Für ausreichend Bewegung der Game-City-Besucher war also gesorgt. Gleich daneben teilte sich Ubisoft mit Nintendo einen riesigen Stand. Wii Party fand sich dort ebenso wie das neue The Legend of Zelda: Skyward Sword und Super Mario hüpfte mal wieder durch seine bunten Landschaften. Bei Ubisoft konnten hingegen Tanzbegeisterte selbst hüpfen. Wenn dafür Platz war. Denn für die Präsentation von Just Dance 2 und Michael Jackson: The Experience hatte der Hersteller, der nebenbei noch Raving Rabbids: Travel in Time und Shaun White Skateboarding zeigte, eine eigene Tanztruppe engagiert.

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