Preview - Maneater : Grand Theft Sharknado

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Als süßer Baby-Hai wurdet ihr vom fiesesten Jäger weit und breit böse getriezt. Einige Jahre später ist die Zeit für Rache gekommen. Doch bis ihr den fiesen Kerl erledigen könnt, müsst ihr wachsen und gedeihen. Und wie die Natur es so will, steht dafür Fressen auf dem Plan, und zwar ohne Ende!

Kleine Fische, große Fische, Schildkröten, Krokodile, Menschen: In Maneater steht alles auf dem Speiseplan, was die Natur hergibt. Euer Hai nimmt dadurch verschiedene Nährstoffe auf, die ihn allmählich größer und stärker machen. Auf der Suche nach Futter schwimmt ihr umher und mampft alles weg, was euch vor die messerscharfen Zähne kommt. Anfangs sind einige Lebewesen jedoch zu groß für euren Hai. Beschränkt euch daher zunächst auf leicht verdauliche Häppchen, bevor es an die dicken Brocken geht.

Mit dem Wachstum stehen euch auch neue Fähigkeiten zur Verfügung, mit denen ihr euren Hai „tunen“ könnt. Darunter sind eher langweilige Standards wie schärfere Beißer oder mehr Kraft. In Richtung B-Movie schlagen dann Knochenpanzerungen oder Elektroschocks aus, mit denen ihr euren Killer ausstatten könnt. Das ist völlig absurd, aber extrem wirkungsvoll.

Bis ihr der absolute Über-Jäger seid, vergeht jedoch viel Zeit. Denn Maneater ist kein lineares Herumschwimmen in den beschaulichen Becken einer Sea World, sondern ein waschechtes Open-World-Spiel. Zu Beginn saust ihr noch in einem muffigen Tümpel herum, später geht es dann ins große Meer vor der Golfküste. So kommt ihr nach einer Weile auch der menschlichen Bevölkerung nahe. Die Strände am Rande großer Städte laden das partywütige Jungvolk zum Musikhören und Biertrinken ein. Für den Maneater bedeutet das: Willkommen zum Buffet!

Denn wie es das irre Spieldesign so will, kann der Hai sogar eine gewisse Zeit lang am Strand herumhopsen und dabei kreischende Teenies und andere Kameraden verdrücken. Spätestens jetzt wirkt Maneater wie eine der Trashfilm-Perlen, die Tele 5 im Rahmen seiner SchleFaZ-Reihe aus der Ramschkiste kramt. Doch anders als bei diesem Fremdschäm-Marathon bereitet Maneater schon beim Zusehen großes Vergnügen.

Aber ihr legt euch innerhalb der frei durchschwimmbaren Gebiete auch mit richtig dicken Kalibern an. Jedes Gewässer wird von einem sogenannten Apex Predator beherrscht. Sobald ihr anfangt, dessen bevorzugte Nahrung wegzufuttern oder anderweitig für Stress zu sorgen, kommt der Riese zum Vorschein und fordert euren Hai zum Kampf. Darauf solltet ihr gut vorbereitet sein, sonst kaut euch das Vieh mehr als nur ein Ohr ab.

Ebenso gefährlich sind menschliche Häscher, die anfangs nur mit kleinen Booten und schwächlichen Waffen Jagd auf euch machen. Je mehr Menschen ihr futtert, desto mehr und stärkere Truppen schippern allerdings übers Wasser. Später bekommt ihr es darum mit mehr Personal zu tun, dass eurem Allesfresser mit Schnellbooten und Maschinengewehren nach dem amphibischen Leben trachtet. Verfügt ihr über die entsprechende Power, beißt ihr die Kähne kaputt oder verarbeitet sie mit Rammattacken und Schlägen der Schwanzflosse zu Kleinholz. Sogar Saltos und Bauchplatscher hat der Meeresakrobat im Angriffsrepertoire.

Maneater - E3 2019 Trailer
E3 2019 Trailer zu Maneater

Irgendwann seid ihr mächtig genug, um es mit eurer Nemesis aufzunehmen. Doch selbst nachdem euer Hai seine Rache bekommen hat, geht das Spiel weiter. Typisch Open World gibt es diverse Geheimnisse und Sammelgegenstände zu finden. In den Gewässern warten unter anderem versteckte Schatztruhen, die euch mit Nährstoffen oder Verbesserungen belohnen. Laut den Entwicklern soll es auch nach dem Ende der Story nicht an Beschäftigungen mangeln.

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