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Special - Miitomo : Nintendo goes Social Media

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Vieles ist über Miitomo noch nicht bekannt. Auch im Internet findet man derzeit nur ein paar Infohäppchen. Die Einladung zum Nintendo-Termin war mehr als kryptisch. So viel Geheimniskrämerei macht das Ding interessant. Gameswelt war bei der Präsentation im Nintendo-Büro in Brunn am Gebirge dabei.

Miitomo ist eine neue Kommunikationsplattform“, erklärt Hanns-Peter Glock, PR- und Event-Coordinator von Nintendo. „Mit der App kann man auf spielerische Weise kommunizieren.“ Eine App also für Smartphone, iPod und Tablet, fernab von Konsolen und Controllern. Er erläutert auch gleich, wie sie funktioniert. Erst danach dürfen wir selbst Hand anlegen. Kurz zusammengefasst: Die App stellt Fragen. Die Antworten werden auf einer virtuellen Tastatur eingegeben. Sie können von allen Freunden gelesen und auch kommentiert werden. Dadurch soll sich ein Kommunikationskreislauf ergeben. Das Ganze funktioniert spielerisch mit Miis.

Ein Mii für Miitomo

Dann aber mal ran. Wir – das sind die Kollegen Stefan, Lukas, Alex und ich – bekommen von Hanns-Peter iPods in die Hand gedrückt, auf denen die App läuft. Zuerst gilt es, einen Mii zu erstellen. Statur, Augen, Nase – wir kennen die Prozedur mittlerweile. Dazu lässt sich noch die Stimmlage des kleinen Knilchs einstellen. Wer einmal Tomodachi Life ausprobiert hat, kann die Ähnlichkeit nicht übersehen. Anschließend müssen die Freunde noch freigeschaltet werden. In diesem Fall sind es die oben angeführten Kollegen. Je mehr Freunde dabei sind, desto mehr Spaß soll Miitomo machen. Für Singleplayer-Fans ist ein Kommunikationsspiel eher nichts.

Mein fertiger Mii kommt auf dem Display zur Tür herein. „Nanu? Bin ich in einem elektronischen Gerät?“, sagt er. Man merkt, dass Nintendo etwas Humor mit reingepackt hat. Dann kommt gleich die erste Frage: Was hast du am Wochenende gemacht? „The Division gespielt“, tippe ich ein. Mein Mii springt vor Freude. Nach zwei weiteren beantworteten Fragen bekomme ich Münzen zur Belohnung. Eine Tür öffnet sich und mein Freund Alex kommt vorbei. Er sagt: „Hallo“ – unter dem Menüpunkt „Begrüßung“ kann man eine eigene Grußformel erstellen.

Frage-Antwort-Spiel

Mittlerweile haben Stefan, Lukas und Hanns-Peter sich ebenfalls gegenseitig Fragen gestellt und auch schon die eine oder andere meiner Antworten kommentiert. So erfahre ich sämtliche Lieblingsfilme und Freizeitaktivitäten meiner Kollegen. Man lernt sich damit wirklich schnell kennen. Jetzt könnte ich die Antworten und Kommentare kommentieren. Stattdessen sehe ich mich lieber ein bisschen um und wähle im Menü den Shop an. Schließlich habe ich ja schon Münzen bekommen, die verprasst werden wollen. Ich ziehe meinem Mii eine neue Hose und ein neues T-Shirt an und setze ihm eine Sonnenbrille auf. Der Mii ist mit seinem neuen Outfit übrigens bei allen Freunden zu sehen. „Coole Sonnenbrille“, schreibt Lukas.

Ich versuche noch ein Minispiel. Da gibt es etwa einen Flipper, in dem ein Mii von oben nach unten rutscht und Punkte sammelt, wenn er an die Multiplikatoren stößt. Auch neue Kleidungsstücke können damit erspielt werden. Anstatt meinen Mii erneut umzuziehen, schaue ich, was bei den Fragen und Antworten passiert ist. Da ist schon wieder einiges los, obwohl wir hier nur zu fünft sind.

Miitomo ist interessant. Es ist Social Media mit einem verspielten Zugang. Die Miis sind herzig und durch das Beantworten der Fragen lernt man sich untereinander besser kennen. Hat man viele Freunde, wird man aus dem Antworten und Kommentieren gar nicht mehr rauskommen. Eine schöne Ergänzung zu den anderen Kommunikationsplattformen.

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