Preview - Outward : Fantasy-Survival: Nur die Harten kommen in den Garten

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Fazit

André Linken - Portraitvon André Linken
Am eigenen Anspruch übernommen

Ich freue mich jedes Mal, wenn ein Entwickler die ausgelatschten Pfade eines Genres verlässt und etwas Neues wagt. Schon alleine deswegen gebührt dem Team von Nine Dots Studio mein Respekt. Zu Beginn war ich vom Hardcore-Survival-Ansatz durchaus fasziniert. Doch letztendlich scheitert das Spiel an seinem eigenen Anspruch: Es macht Vieles anders, pfeift bewusst auf Genre-Konventionen und lässt den Spieler an der langen Leine. Allerdings wirken etliche Aspekte nicht ganz ausgereift, aufgesetzt oder „seelenlos“.

Was nützt mir die freie Spielwelt mit den Survival-Aspekten, wenn mir keine langfristige Motivation gegeben wird, das alles auch erleben zu wollen? Es fehlt mir schlicht und ergreifend die sprichwörtliche Karotte vor der Nase, die mich tiefer in die Welt von Outward zu ziehen vermag. Wer eine solche nicht braucht, weil ihm die reine Survival-RPG-Mechanik als Anreiz genügt, sollte einen genaueren Blick auf das Spiel werfen. Alle anderen dürften jedoch nur schwerlich damit warm werden.

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