Test - Razer Ferox : Das kleine Blasebalg

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Wer bläst am besten ... also den Klang aus den Boxen? Für die großen PC-Wuchtbrummen greifen Tonverliebte auf brachiale Sound-Systeme oder auf hochwertige Kopfhörer mit bassreichem Raumklang zurück. Spieler stöpseln meistens Gaming-Headsets an. Letzteres gilt auch für Notebooks, doch was ist, wenn ihr keine Ohrwärmer überziehen wollt? Razer hat sich des Themas Notebook-Klang angenommen und startet nun mit dem kleinen Lautsprechersystem Ferox mit 360-Grad-Sound durch. Was kann die kleine Klangmaschine?

In alle Himmelsrichtungen!

Der Ton macht die Musik. Und genau hier sieht es bei Notebooks oft mau aus. Selbst bei den hochgezüchteten tragbaren Gaming-Laptops der 17-Zoll-Klasse in der Rolle des Desktop-Ersatz hapert es oft am Sound, eben weil im engen Gehäuse kaum Platz für ordentliche Sound-Systeme bleibt. Natürlich existieren Ausnahmen, die dann allerdings bei den teuren Spiele-Notebooks gefunden werden und überdurchschnittlich stark an der Akkulaufzeit nagen.

Das Ferox schlägt in diesem Markt ein. Als kleiner Bruder des starken 2.1-Sound-Würfels Mako flitzen zwei Speaker mit jeweils nur 100 Gramm Körpergewicht aus der Verpackung. Anders als bei den Kollegen gibt es auf den ersten Blick keine Klangöffnungen, erst nach einem leichten Drücken auf die Oberseite fährt geschmeidig ein Gitternetz aus dem Korpus hoch, hinter dem sich eine kleine Box versteckt. Gleichzeitig leuchtet der Unterboden jetzt kreisrund blau auf - und zwar auch dann, wenn ihr nur den 3,5-mm-Klinkenstecker und nicht zusätzlich das USB-Kabel anschließt.

Ferox schont den Notebook-Akku

Dahinter steckt eine ziemlich pfiffige Lösung: Anders als üblich wurden in jeden Lautsprecher Akkus integriert. Stöpselt ihr nur den Klinkenanschluss in euren Rechner, naschen die Satelliten nur aus den Akkus Strom, was vor allem unterwegs den Saft eures Notebooks schont. Erst mit angeschlossenem USB-Kabel laden sich die Lautsprecher innerhalb von drei Stunden wieder auf. In dem Fall beginnen die blauen LEDs zu pulsieren, sodass ihr das Aufladen klar vom normalen Betrieb unterscheiden könnt.

Nach dem dreistündigen Boxenstopp soll das Ferox bis zu 12 Stunden lang Töne ausspucken, wobei unser Praxistest sehr starke Schwankungen zeigte. Im lauten Dauerbetrieb halten die Energiereserven etwa 10 Stunden durch, hingegen könnt ihr beim normallauten Hören auch mit 13 Stunden und mehr rechnen. Übrigens: Von jetzt auf gleich geraten die Lautsprecher nicht ins Stottern, schon bei unter 10 Prozent Akkureserven wechseln die Dioden am Lautsprecher vom blauen in ein rotes Leuchten über.

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