Test - Razer: Raise the Level Cap : Mamba Wireless, Kraken TE und BlackWidow Elite

  • PC
  • PS4
  • One
  • Mob
Von Kommentieren

Zwar bringt Razer immer wieder neue Produkte auf den Markt, doch die gut verkauften Evergreens geraten deswegen nicht in Vergessenheit. Unter dem Motto „Raise the Level Cap“ hat der Hersteller einigen Peripherieprodukten ein Upgrade verpasst. Wir haben das komplette Set-up, bestehend aus der Maus Razer Mamba Wireless , der Tastatur BlackWidow Elite und dem Headset Kraken Tournament Edition im Gesamtpaket unter die Lupe genommen und geprüft, ob die Überarbeitungen sich gelohnt haben.

Natürlich ist das Set-up nicht ganz preiswert. Razer ist nicht gerade bekannt dafür, Ramschpreise aufzurufen. Das Kraken Tournament TE schlägt mit 99,99 Euro zu Buche, die BlackWidow nuckelt uns flauschige 179,99 Euro aus den Taschen und die Razer Mamba Wireless will mit immerhin 99,99 Euro aus dem Händlerregal gelockt werden. Alles in allem also knapp 380 Euro für das Trio aus Maus, Tastatur und Headset. Doch was opfert man nicht alles für edles Gaming-Equipment. Dafür ist aber alles aus einer Hand und miteinander kompatibel, sodass nur eine Software-Suite installiert werden muss.

Razer BlackWidow Elite (179,99 Euro)

Beginnen wir mit dem teuersten Bestandteil, der mechanischen Tastatur BlackWidow Elite. Selbige ist eine überarbeitete Version der früheren BlackWidow. Die ist in drei Versionen zu haben, nämlich mit grünen, gelben oder orangefarbenen Razer Mechanical Switches, die dank neuer Verstärkung nun bis zu 80 Millionen Anschläge aushalten sollen. Zugegeben, testen können wir das nicht, so viele Jahre Zeit und einen willigen Mitarbeiter, der auf die Tasten hämmert, haben wir nicht. Also vertrauen wir der Aussage einfach mal.

Wie von Razer gewohnt leisten sich Design und Verarbeitung der Tastatur keine Schwächen. Das Frameless-Gehäuse mit den schwebenden Tasten und einer Aluplatte ist sauber verarbeitet. Die Unterseite verfügt sogar über Kabelführungen, auch USB-2.0- und Audio-Passthrough sind an der linken Seite vorhanden – meist eine Seltenheit. Eine abnehmbare Handballenablage, die bei Nutzung per Magnet recht gut in Stellung gehalten wird, gehört zum Lieferumfang der BlackWidow.

Oberhalb des Zahlenblocks entdecken wir ein nettes Extra, nämlich drei dedizierte Multimediatasten nebst einem digitalen Funktionsrad, mit dem ihr in der Basiseinstellung die Lautstärke regelt und den Sound stummschalten könnt. Das Drehrad gefällt mit seiner Leichtgängigkeit, eine leicht spürbare Rasterung erleichtert die Bedienung.

Im Grunde hat die BlackWidow Elite also alles, was man von einer guten Tastatur in der Preisklasse erwarten kann. Die in unserem Falle grünen Switches mit taktilem Feedback leisten sehr gute Arbeit beim Zocken, sind präzise und ohne störende Nebengeräusche, abgesehen vom typischen Klicken natürlich. Die Schalter sind aber ohnehin schon altbewährt bei Razer-Tastaturen. Gaming-Modus, 10-Key-Rollover und 1.000 Hz Polling Rate sind schon nahezu selbstverständlich.

Alles in allem ist die BlackWidow eine nahezu makellose Tastatur, die locker in der oberen Liga mitspielt. Über die Synapse-3-Software kann sie kräftig konfiguriert werden. Sprich, Tastenbelegungen, Makros und Beleuchtung sind ziemlich einfach einstellbar. Zudem lässt sich die Beleuchtung natürlich wieder mit anderen Komponenten von Razer synchronisieren.

Könnte dichinteressieren

Kommentarezum Artikel