Special - Red Dead Online : Spielmodi, Gang, Tipps & Tricks: unser Einsteiger-Guide

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Mit einer Betaphase geht Red Dead Online heute für alle Besitzer des virtuellen Westerns an den Start. Damit ihr euch gleich zurechtfindet, klären wir in übersichtlicher Form alle wichtigen Punkte rund um Solo-, Gang- und Versus-Spiel.

Was ist Red Dead Online?

Red Dead Online ist ein separater Spielmodus, den ihr sowohl via Hauptmenü als auch aus dem Spiel heraus starten könnt. Dabei landet ihr in einer offenen Welt, in der sich pro Server bis zu 32 andere Spieler tummeln. Aber auch KI-Gegner, Questgeber sowie Passanten finden sich in den fünf großen Gebieten, die der Kampagne entnommen sind. Grafisch müsst ihr keine Abstriche machen: Red Dead Online sieht genauso toll und lebendig aus wie das Hauptspiel.

Auch die Spielstruktur ähnelt der Story, könnt ihr online doch genauso jagen, angeln oder Schätze finden. Selbst an eine kleine Kampagne wurde gedacht. Der größte Unterschied ist, dass in eurer Welt immer auch andere Spieler unterwegs sind. Eine Art privates Spiel, in dem ihr nur gegen die KI spielt, gibt es derzeit nicht. Darum müsst ihr immer mit Angriffen durch andere Spieler rechnen.

Missionen & Aufgaben

Obwohl es sich aktuell noch um eine Beta mit beschränktem Umfang handelt, gibt es in Red Dead Online einiges zu tun. Im Zentrum steht die kleine Kampagne, die euch rund vier Stunden beschäftigt. Die Missionen fallen abwechslungsreich aus und führen euch kreuz und quer durch die Spielwelt. Abseits des Modus Free Roam könnt ihr aus verschiedenen Versus-Spielarten wählen, bei denen ihr ausschließlich gegen andere menschliche Spieler kämpft.

Die Versus-Modi

Derzeit stehen euch drei verschiedene PvP-Modi offen, zu denen ihr aus dem Spiel heraus jederzeit wechseln könnt. Das könnt ihr spielen:

Shootout & Team Shootout

Klassische Schießereien mit unbegrenzten Leben. Sammelt vor Ablauf der Zeit die meisten Kills. Bei einem Unentschieden wird Sudden Death ausgelöst: Der nächste Kill entscheidet.

Make It Count

Euer Einfallsreichtum wird in zwei Spielmodi auf die Probe gestellt: Benutzt nichts außer einem Bogen und einer Handvoll Pfeile oder Wurfmesser, um am Ende als Letzter zu überleben. Dank eines ständig schrumpfenden Spielgebiets gibt es kein Entkommen.

Most Wanted

Ein taktisches Rennen an die Spitze. Jeder Kill verbessert eure Position, aber beachtet: Je näher ihr der Spitze der Punktetafel kommt, desto mehr Punkte erhalten die Spieler, die euch erledigen.

Hostile Territory

Arbeitet als Team, um das Land zu kontrollieren. Erobert ein Gebiet, um Punkte zu sammeln: Das Team mit den meisten Punkten gewinnt – oder ihr gewinnt, indem ihr die ganze Karte kontrolliert.

Name Your Weapon

Spielt in diesem Kampf jeder gegen jeden oder mit Teams gegeneinander. Je schwieriger die Handhabung der benutzten Waffe ist, desto mehr Punkte bekommt ihr für jeden Kill.

Für jeden Kill und jedes gewonnene Match erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die nach und nach euren Rang in Red Dead Online erhöhen. Ein wichtiger Rat zum Schluss: Stellt unter dem Menüpunkt "Steuerung" die Stärke der Zielunterstützung weit nach oben. Im Spiel selbst schaltet ihr damit nämlich Gegner auf. Anschließend solltet ihr mit Feingefühl den rechten Stick Richtung Kopf bewegen und feuern. Wer ohne diese Hilfe spielt, macht sich zum Fressen für die Geier.

Die Fähigkeitskarten

Zu Beginn des Onlineabenteuers werdet ihr mit einem neuen Spielelement bekannt gemacht: den Fähigkeitskarten. Zunächst entscheidet ihr euch für einen von drei verschiedenen Boni. Später im Spiel könnt ihr drei weitere Karten hinzufügen, jeweils ab Level 10, Level 20 und Level 40. Allerdings sind besagte Karten wiederum an ein eigenes Level geknüpft, das ihr erreichen müsst, um sie nutzen zu können. Die damit verbundenen passiven Fähigkeiten lassen euch beispielsweise während des Dead-Eye-Einsatzes Gesundheit regenerieren oder weniger Schaden erleiden.

Das Menü

Drückt ihr auf dem Steuerkreuz nach links, öffnet sich das Menü. Darüber könnt ihr sehen, wie viele Spieler sich gerade in eurer Sitzung befinden. Unter "Trupp" habt ihr die Möglichkeit, einer Gruppe anderer Spieler beizutreten oder selbst eine Gang zu gründen. Ihr legt dabei Parameter wie Privatsphäre oder Friendly Fire fest. Außerdem konfiguriert ihr euer Lager und besucht den Stall. Dort bestimmt ihr unter anderem, welches Pferd ihr in den einzelnen Spielmodi reiten wollt. Möchtet ihr euch anderen Leuten auf einer Storymission anschließen, geht das ebenfalls über das Menü.

Die eigene Gang

Ein Grundpfeiler von Red Dead Online ist die eigene Truppe. Diese gibt es in zwei Ausführungen: Die temporäre Truppe lässt sich quasi immer und jederzeit gründen. Insgesamt zu viert dürft ihr dann gemeinsam verschiedenen Aktivitäten nachgehen, jagen und angeln oder die Hauptmissionen erledigen. Um die Lebens- und Ausdauerkerne aufzufrischen, errichtet ihr ein kleines Lager und könnt dort auch abhängen sowie die Kleidung wechseln.

Die permanente Truppe hingegen ist eine Art Clan. Um diese zu erstellen, müsst ihr einmalig 200 Dollar auf den Tisch legen, dürft dann aber bis zu sechs weitere Mitspieler einladen. Außerdem darf der Bandenchef auf Wunsch Outfits vorgeben, von Spielern gegründete Gangs herausfordern und große Camps errichten. Allerdings ist die Truppe nur dann aktiv, wenn der Truppgründer online ist. Jedoch könnt ihr zwischen mehreren Gangs beliebig hin- und herwechseln.

Das Lager

Wie schon in der Kampagne von Red Dead Redemption 2 ist das eigene Camp ein zentraler Anlaufpunkt. Verschiedene Standorte stehen zur Auswahl, an denen ihr eure Basis errichten dürft, ebenfalls die Größe des Lagers. Außerdem müsst ihr einmalig eine kleine Gebühr entrichten, damit eure rechte Hand Cripps mit dem Bau loslegen kann.

Im Camp könnt ihr Gegenstände herstellen oder Gerichte zubereiten und am Lagerfeuer eure Lebensenergie- und Ausdauerkerne wieder aufladen. Außerdem findet ihr dort eine Kiste, in der ihr bestellte Objekte oder Belohnungen findet. Sprecht ihr Cripps an, könnt ihr mit verschiedenen Punkten euer Lager aufwerten, um weitere Boni zu erhalten. Mit genügend Kleingeld in der Tasche und dem entsprechendem Level lässt sich sogar euer Handlanger neu einkleiden.

Wichtig ist auch die Fahne im Lager. Grundsätzlich ist die weiße Fahne gehisst, was bedeutet, dass euch andere Spielergangs nicht angreifen können. Wer aber etwas mehr Action erfahren oder grundsätzlich gerne gefährlich leben möchte, kann die weiße Fahne auch einpacken. Dann dürft ihr euch aber nicht wundern, wenn ihr Besuch von weniger freundlich gestimmten Spieleroutlaws erhaltet.

Geld und Handel

In Red Dead Online gibt es zwei Währungen: Dollar und Gold. Während ihr mit ersterer ganz normal einkaufen könnt, handelt es sich beim Gold um die reale Währung. Das heißt, ihr könnt prinzipiell Euro ausgeben, um euer Goldkonto aufzustocken. Allerdings ist diese Funktion in der Beta noch nicht verfügbar.

Gold braucht ihr für einige exklusive kosmetische Gegenstände oder um eure Waffen zu verschönern. Ihr könnt es auch nutzen, um Levelbeschränkungen aufzubrechen. Wer also schon von Beginn an die Angelrute nutzen und nicht bis Stufe 14 warten möchte, kann sie sich kaufen.

Der Katalog

Anders als in der Story müsst ihr kein Geschäft besuchen, um einzukaufen. Ihr tragt nämlich einen Katalog bei euch, der Zugriff auf alle relevanten Gegenstände bietet. Dazu zählen Waffen, Munition, Kleidung und Konsumgüter. Den Katalog ruft ihr auf, indem ihr die Richtung links auf dem Steuerkreuz gedrückt haltet. In der oberen rechten Bildschirmecke seht ihr dann euren Geldbestand.

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