Test - Roccat Kova Aimo : Alte Maus in neuem Glanz

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Die Roccat Kova ist kein Frischling im Mäusezoo. Schon seit 2010 treibt der beliebte Nager sein Unwesen. Im März hat die Roccat-Maus nun eine Beförderung bekommen und darf sich nun mit neuem AIMO-RGB-Glanz und einem etwas höheren Preis von 59,99 Euro schmücken. Gibt es sonst noch Unterschiede?

Um es kurz zu machen: Nein. Abgesehen vom veränderten RGB-Beleuchtungssystem erwartet euch im Grunde die gleiche Maus wie bei der Nicht-AIMO-Variante. Wir fassen dennoch zusammen: Die 3,9 x 6,6 x 13,1 cm große und 99 Gramm leichte Maus glänzt schon damit, dass sie symmetrisch gestaltet ist und sowohl Rechts- als auch Linkshänder fachgerecht bedient. Dass dafür an beiden Seiten je zwei Daumentasten angebracht sind, fällt nicht ins Gewicht, denn sie sind so montiert, dass sie zwar gut erreichbar sind, aber nicht ungewollt von etwaigen unbeschäftigten Griffeln ausgelöst werden können.

Am Design der typischen Kova-Form hat sich ansonsten nichts geändert. Die Maus mit ihrem weißen Gehäuse samt schwarzen Tasten und Elementen sieht gewohnt schick aus. Wie gehabt ist links und rechts neben den beiden Maustasten jeweils eine zusätzliche Taste angebracht. Zusammen mit dem hervorragenden Mausrad und dem gut erreichbaren dpi-Schalter kommen also auch Freunde von üppiger bestückten Nagern auf ihre Kosten. Alles in allem gibt es an der Ergonomie nichts auszusetzen, wobei die Kova vor allem Claw-Grip-Zockern gut in der Hand liegen dürfte.

Auch das Innenleben kennen wir bereits. Der Pro-Optic G6 Sensor mit 7.000 dpi leistet gewohnt präzise Arbeit und verfügt über die üblichen 1.000 Hz Polling Rate, sprich eine Reaktionszeit von 1 ms. Dank 32-bit-ARM-Prozessor und 512 MB Speicher kann die Maus bequem mit Einstellungen aus der Roccat-Swarm-Software gefüttert werden. Wie man es dreht und wendet, beim Zocken macht die Kova AIMO eine gewohnt gute Figur und lässt sich von keinem Genre aus der Ruhe bringen.

Einstellungen und AIMO-RGB können dank der gut zu bedienenden Software schnell konfiguriert werden. Bis zu fünf Profile und dpi-Einstellungen lassen sich bunkern. Hinzu kommen Justierungen für die Scrollgeschwindigkeit. Auch Makros und Tastenbelegungen sind fix konfiguriert. Die Beleuchtung ist hübsch und verpasst Heck und Mausrad den zu eurem System passenden Glanz, so ihr das denn wollt.

Greift zu, wenn...

… ihr eine grundsolide Gaming-Maus sucht, die zu eurem AIMO-Peripherie-Set-up passen soll.

Spart es euch, wenn...

… euch AIMO egal ist. Schnappt euch den preiswerteren Vorgänger.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp
Nicht viel Neues, aber immer noch gut

Im Grunde macht Roccat nichts anderes, als die bewährte Kova dem restlichen AIMO-Portfolio anzupassen, und geht dabei auf Nummer sicher. Weder am Design noch am Innenleben hat sich großartig etwas geändert. Die einzige Neuerung ist im Grunde die Anpassung an das hauseigene AIMO-Beleuchtungssystem, um das Line-up auf den neuesten Stand zu bringen. Warum auch Änderungen? Ergonomie und Ausstattung sind weiterhin ebenso gut wie die präzise Leistung beim Zocken. Erneut eine rundum empfehlenswerte Maus. Wer auf die Beleuchtung verzichten kann, greift zum etwas preiswerteren Vorgänger, denn der ist für rund 50 Euro zu haben.

Überblick

Pro

  • angenehme Oberfläche
  • klein und leicht
  • übersichtliche Software
  • viele Tastenfunktionen mit optionaler Doppelbelegung
  • ansprechendes Design
  • auch für Linkshänder geeignet
  • textilummanteltes Kabel
  • präziser Sensor

Contra

  • nicht ganz so bequem für Palm-Grip-Spieler

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