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Test - Spyborgs : Der kunterbunte Action-Titel in der Kritik

  • Wii
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Immer feste drauf - im flinken Spyborgs schlagen sich fiktive Superhelden durch Horden fieser Bösewichte. Doch ob ihr Abenteuer selbst auch super ist?

Affige Riesenroboter, Cyborgs mit Laserwaffen, weibliche Ninjas, und das auch noch für zwei Spieler? Klingt wie der wahr gewordene Traum eines jeden Zwölfjährigen, und genau das will Spyborgs auch sein.

Spyborgs ist ein neuer Action-Titel für die Wii, der im Großen und Ganzen wie die typische Spielumsetzung von Marvel- oder DC-Comic-Figuren aussieht - seien es die Fantastic Four, Spider-Man oder der unglaubliche Hulk. Ihr habt die Wahl zwischen mehreren Superhelden eines weltweit bekannten Teams von Sondereinheiten, die sich jeweils durch besondere Kräfte auszeichnen. Bouncer ist ein affenartiger Roboter, der ausgesprochen stark ist und hauptsächlich seine Fäuste sprechen lässt. Stinger dagegen ist ein mit kybernetischen Implantaten ausgestatteter Superheld, der eine äußerst große Wumme trägt. Das Team wird abgerundet von Clandestine, einer typischen Superheldenbraut in hautengem Leder, die sich auf den Einsatz von Stichwaffen spezialisiert hat.

Jede der Figuren spielt sich dabei anders. So ist Bouncer der stärkste, aber auch langsamste Charakter, die weibliche Schwertkämpferin hingegen ist dafür besonders schnell und springt, als gehöre sie zur Gummibärenbande. Mit Stinger ist man derweil meistens ballernd unterwegs, denn aufgrund seiner Waffen bietet sich für den stahlharten Haupthelden primär der Fernkampf an.

Spyborgs - GC 2009 Gameplay Trailer
Mit Spyborgs geht es auf eurer Wii ordentlich ab, darauf lässt zumindest der neue gamescom-Trailer schließen.

Apropos Kampf: Der fällt reichlich bunt und hektisch aus. Kaum im Spiel, geht es schon heiß her, denn mechanische Riesenkrabben, Robo-Skorpione und anderes blechernes Getier versucht am laufenden Band, euch den Garaus zu machen. Derer muss man sich natürlich erwehren, also wird kräftig drauflosgeknüppelt, geschossen und gestochen, und das pausenlos bis zum Ende des Spiels. In einer Tour springt und prügelt man sich durch optisch kaum unterschiedliche Levels, in denen man fast immer von links nach rechts unterwegs ist und wo jede besiegte Gefahr nur die Vorhut für die nächste darstellt.

Keine Frage, das erinnert an den schnellen Spaß eines traditionellen Spielautomaten, was sich so auch im Mehrspieler widerspiegelt. Jederzeit kann man als zweiter Spieler einsteigen und in der Kampagne auf Gegnerjagd gehen, was für spritzige Kurzweil sorgt. Höhepunkt des Titels ist es, die Bosskämpfe zusammen zu bestreiten. Die fallen spektakulär aus, kommen aber viel zu selten vor.

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