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Preview - Total War: Shogun 2 : Einmal Asia-Schlachtplatte de luxe, bitte.

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Eine weitere Besonderheit hinsichtlich der Einheiten ist die deutlich spürbare Kürzung in Sachen Vielfalt. So stehen in Total War: Shogun 2 gerade mal 30 verschiedene Typen zur Auswahl - bei Empire: Total War waren es noch circa zehnmal so viele.

Das klingt im ersten Moment danach, als würden die Entwickler mit diesem Schritt die taktische Vielfalt auf dem Schlachtfeld beschneiden. Doch unsere Bedenken diesbezüglich haben sich schon nach kurzer Zeit fast völlig in Luft aufgelöst. Die Konzentration auf weniger Einheiten, die jedoch für sich gesehen individueller gestaltet sind, tut dem Spielgeschehen sogar richtig gut. So verlieren auch Einsteiger nicht sofort den Überblick, weil sie nicht mit einer Flut an Truppen und Werten konfrontiert werden. Das alte Sprichwort „Weniger ist manchmal mehr" findet in Form von Total War: Shogun 2 seine volle Daseinsberechtigung.

Belagerung in Etappen

Doch es hat sich noch mehr getan auf dem Schlachtfeld. Da wären zum Beispiel die Belagerungen von Festungen, die quasi in mehreren Stufen ablaufen. Die Bollwerke bestehen in den meisten Fällen aus mehreren Befestigungsringen, die der Angreifer schrittweise erobern muss. Ist ein Ring gefallen, können sich die Verteidiger rasch auf den nächsten Ring zurückziehen und den Gegner von dort in Schach halten. Zudem gibt es Kontrollpunkte, wie zum Beispiel ein Hoftor, deren Eroberung von entscheidender Bedeutung für den Ausgang der Schlacht ist. Diese Belagerungen haben uns schon sehr viel Spaß gemacht.

Etwas zwiespältig ist unser Eindruck von den Seeschlachten. Diese konnten wir einerseits noch nicht im vollen Umfang testen. Andererseits muss sich im Langzeittest noch zeigen, wie sich die taktischen Kürzungen, die auch hier vorgenommen wurden, auswirken. So spielt der Wind keine Rolle beim Manövrieren mehr und ihr müsst euch auch keine Gedanken mehr um die Wahl der richtigen Munition machen. Vielmehr liegt der Fokus auf Bogenschützen und Enterkommandos. Hier warten wir noch die Vollversion des Spiels ab, um unseren Eindruck zu vertiefen.

Ebenfalls etwas Bauchschmerzen bereitet uns die von den Entwicklern im Vorfeld so hochgelobte KI. Diese entpuppt sich bisher als zweischneidiges Samuraischwert. In einigen Situationen verhalten sich die KI-Soldaten tatsächlich recht clever, wenn sie beispielsweise schnell und vor allem korrekt auf Angriffe von der Flanke oder aus dem Hinterhalt reagieren. Dann jedoch haben wir die Polygonkrieger immer wieder dabei beobachtet, wie sie zum Beispiel ihren General im Stich lassen oder eine Formation ohne Grund plötzlich aufbrechen. Auch die Wegfindung hat nicht immer die beste Figur gemacht.

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